Ein ganz spezielles Konzert

Der Projektchor Friedewalde: Hier bei eine Probe mit Leiterin Regina Kruse-Mohrhoff. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Der Friedewalder Projektchor hat sich im Jahr 2017 gegründet und im Frühjahr 2018 ein Konzert gegeben. Danach sollte eigentlich Schluss sein, so die Idee von Dietrich Trölenberg und Regina Kruse-Mohrhoff. Doch weil es vielen der Projektteilnehmer sehr viel Spaß gemacht hat, führt Regina Kruse-Mohrhoff den Chor zunächst weiter. “Wir machen auf alle Fälle ein kleines Weihnachtsprogramm”, sagte die Chorleiterin bei einer Probe. Dort haben wir einen kleinen Film gedreht, in dem Regina Kruse-Mohrhoff über den Projektchor und das ganz spezielle Weihnachtskonzert spricht. Gesungen wird natürlich auch – und das kann sich wirklich hören lassen.

 

Auf den Spuren Dschingis Khans

Wegholm. Die Mongolei ist ein faszinierendes Land im östlichen Teil Zentralasiens. Der Binnenstaat liegt zwischen dem Norden Russlands und China. Dort, wo im 13. Jahrhundert Dschingis Khan herrschte, hat sich Georg Klingsiek umgesehen.

Foto- und Filmreise am Freitag, 7. Dezember 2018
Der Petershäger möchte seine Erlebnisse teilen und nimmt seine Gäste am Freitag, 7. Dezember ab 19 Uhr mit auf eine Foto- und Filmreise ins Land der Nomaden. Veranstaltungsort ist die Firma JENZ, die gemeinsam mit der Fördergesellschaft erneuerbare Energiequellen die Foto- und Filmreise “Mongolei – Auf den Spuren von Dschingis Khans” veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Allerdings bittet JENZ zur besseren Planung um Kartenvorbestellung unter Telefon (0 57 04) 94 090.

Ina Lau braucht Verstärkung

Das Team von Haar’genau: Anna Brand (von links), Auszubildende Indira-Maria Spiegel, Friseurmeisterin Ina Lau und Ulrike Hoffmann. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Anfang des Jahres 2018 hatte Ina Lau ihr Friseurgeschäft an der Friedewalder Straße neu eröffnet. Jetzt braucht die Friseurmeisterin Verstärkung. “Ich suche eine Friseurin oder einen Friseur in Vollzeit oder Teilzeit”, sagt sie. Die neue Kollegin oder der neue Kollege sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen, Spaß am Beruf haben, sicher im Umgang mit Kunden sein, zuverlässig, teamfähig und kreativ. Ina Lau verspricht ein familiäres Umfeld mit netten Kolleginnen, eine abwechslungsreiche Tätigkeit sowie Tariflohn. Auf eine schriftliche Bewerbung verzichtet sie. “Mein Team und ich freuen uns auf ein persönliches Vorstellungsgepräch”, sagt Ina Lau.

Kontakt
Salon Haar’genau
Friedewalder Straße 32a
32469 Petershagen-Friedewalde

Telefon (0 57 04) 95 80 68
Email: ina.lau@freenet.de

www.salon-haar-genau.com

Die Grenze von Friedewalde

Deutlich sichtbar: Die Grenze von Friedewalde als dicke, weiße Linie. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Beim digitalen Friedewalder Schnatgang aus der Luft (knapp 8-minütiger Film) braucht man nur der weißen Linie zu folgen, allerdings war diese weiße Linie bislang reichlich dünn. Das hat sich nun geändert. Die wesentlich breitere Linie sorgt für weitaus mehr Qualität bei der Betrachtung. Hier noch einmal der Text von der Erstveröffentlichung im Oktober 2016:

Ein Schnatgang ist die Grenzbegehung einer Ortschaft. Was normalerweise mit einer Wanderung verbunden ist – was nicht das schlechteste ist – geht heute auch digital. Friedewalde ist mit mehr als 20 Quadratkilometern flächenmäßig die größte Ortschaft in Petershagen, von immerhin 29. Die Außengrenze dürfte gut 20 Kilometer lang sein und ist damit für einen analogen Schnatgang eine echte Herausforderung. Mit Google Earth hingegen ist das (fast) kein Problem, wenn man weiß, wo überhaupt Friedewaldes Außengrenze verläuft. Ich habe es heraus gefunden und bin selbst überrascht, wohin die Reise uns führt. So teilt sich unser Ort das längste Stück Grenze mit Holzhausen II, gefolgt von Niedersachsen, Stemmer, Südfelde, Hille und Meßlingen – und nicht einen einzigen Meter mit Nordhemmern. Stemmer reicht an einer Stelle weiter nach Friedewalde hinein, als es so mancher ahnen mag. Und bei Gerd Kruse (Galgenheider Straße / Südfelder Straße) verläuft die Grenze sogar durch den Rinderstall. Knapp acht Minuten dauert die “Flugreise” entlang unserer Dorfgrenze. Start und Ziel ist das “Dreiländereck” Friedewalde/Stemmer/Südfelde beim Hof Ohlemeyer.

Viel Freude beim digitalen Schnatgang wünscht, Jürgen Krüger.

P.S. Immer schön der weißen Linie folgen.

 

Neuer Gemeindebrief ist online

Angedacht: Pfarrer Thomas Salberg (rechts) im Gespräch. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Die evangelische Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer hat den 4.Gemeindebrief für 2018 veröffentlicht. Hier das Vorwort “Angedacht” von Pfarrer Thomas Salberg:

Liebe Gemeindeglieder,
in unserem Wohnzimmer stehen in einem Vitrinenschrank ein paar kleine Engelsfiguren aus dem Erzgebirge. Freundlich lächeln sie den Bewohner an und spielen dabei auf verschiedenen Instrumenten, einer Flöte vielleicht oder auf einer Posaune.

Der Theologe in mir sagt: Aber so sieht doch kein richtiger Engel aus!
Andererseits: einen echten Engel habe ich auch noch nicht gesehen. Die Beschreibungen in der Bibel reden zwar oft zum Beispiel von einer Gestalt in einem leuchtenden Gewand, aber eine genaue Be-schreibung sucht man meist vergebens. Vielleicht weil die, die eine Begegnung mit einem Engel hatten, sich viel mehr für das interessier-ten was der Engel zu sagen hatte. Maria zum Beispiel sah einen Engel. Der kündigte ihr die Geburt Jesu an. Das war für sie das wichtigste – nicht wie der Engel nun genau aussah. „Fürchte dich nicht“ sage der Engel, und „du hast Gnade gefunden bei Gott“- das war für Maria wichtig. Denn das mit der Schwangerschaft war ja gar nicht so einfach für sie.

“Fürchte dich nicht”
Ihr Verlobter, Josef, will sie deshalb am liebsten verlassen, bis Gott eingreift und auch Josef erklärt was es mit dieser besonderen Schwangerschaft auf sich hat. Maria wird bestimmt in ihrem Leben manches mal an die Begegnung mit dem Engel zurückgedacht haben. Ihr Leben war keinesfalls immer leicht. Die Bibel berichtet von ihrer Angst um Jesus, von ihrem Schmerz als er starb, von dem ungläubigen Staunen als er auferstand. Aber auch davon, dass sie bei den Jün-gern der ersten Gemeinde war, die im Glauben an Jesus, den Retter, vereint war. Und alles das fing an mit dem Engel, der sagte „Fürchte dich nicht“. Sie hat es erlebt: Gott hatte immer einen Weg für sie. Immer war Er bei ihr. Der Gruß des Engels war nicht nur eine leere Grußformel, es war eine Zusage Gottes: Keine Angst, ich kümmere mich um dich.

Jesus will auch bei dir sein und mitgehen
Deshalb finde ich das freundliche lächeln der Engelsfiguren in meinem Schrank so schön. Sie lächeln den Betrachter an, als wollten sie sagen: Hey, fürchte dich nicht! Auch du darfst auf Jesus vertrauen, auch du findest bei ihm Gnade. Und auch für dich gilt: Wie immer
dein Weg ist – Jesus will auch bei dir sein und mitgehen.

Thomas Salberg

Gemeindebrief 04-2018

Wie der Vater, so der Sohn

Gemeinsame Sache: Dieter Danisch (links) und Sohn Timo in der hauseigenen Küchenausstellung. Foto: Gabi Dera

Minden-Stemmer. Die Firmennachfolge ist bei vielen Unternehmen momentan ein großes Thema. Nicht so beim Küchen-Forum Minden, Partner unserer Website. Hier haben Dieter Danisch und Sohn Timo das meiste schon geregelt. “Am Ende des Jahres werde ich 60 Jahre alt. Dann werden wir einen Masterplan erstellen, und es sollte dann nicht mehr lange dauern, bis Timo die Firma übernimmt”, sagt Dieter Danisch, während sein Sohn zustimmend nickt. Beide leben mit ihren Familien in Hille-Rothenuffeln. Bodenständig, kompetent und immer an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet – so sehen sich die beiden. “Wer im Einzelhandel tätig ist, kann nicht immer nur verkaufen, man muss sich auch kümmern. Und wir kümmern uns. Punkt. Das ist unser Credo, und das wollen wir auch so weiter machen”, fährt der Firmengründer fort. Das Küchen-Forum Minden wird als Einzelunternehmen betrieben, mit Dieter Danisch als Eigentümer und Timo Danisch seit 2012 als Geschäftsführer. Die Übergabe des Unternehmens vom Vater auf den Sohn soll in den kommenden zwei Jahren über die Bühne gehen.

“Wir wollen hier auch nicht weg”
Dieter Danisch hat jahrzehntelange Erfahrung in der Möbelbranche. Geboren in Bad Oeynhausen hat der 59-Jährige fünfzehn Jahre lang (1985 bis 2000) als Prokurist bei Porta Möbel gearbeitet, danach sammelte er als Geschäftsführer bei Möbel Finke und bei der Garant Möbelgruppe (Bereich Kücheneinrichtung) in Rheda-Wiedenbrück weitere Erfahrungen. Mit der Selbstständigkeit im Herbst 2010 betrat Dieter Danisch Neuland, war sich aber sicher, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, nämlich an der Stemmer Landstraße 125 (zweites Gebäude rechts hinter dem NP-Markt) zu sein. “Wir sind von den Stemmeranern und Friedewaldern sehr offenherzig aufgenommen worden”, sagt Dieter Danisch. “Wir wollen hier auch nicht weg.” Auf mehr als 500 Quadratmetern zeigen er und seine elf Mitarbeiter seitdem, was aktuell in der Küchenwelt angesagt ist. Ganz neu im Portefeuille sind Ballerina-Küchen. Interessant dürften zudem die Angebote rund ums „Life-Cooking“ sein. Dazu gehören auch Koch- und Grillkurse. In den acht Jahren seit der Firmengründung hat das Küchen-Forum rund 8.000 Bestellungen ausgeliefert, und zwar deutschlandweit.

Zu Hause in der Welt der Küchen
Sohn Timo ist ein gelernter Gas- und Wasserinstallateur und kennt damit die technische Seite. Später ist der 32-Jährige in die Firma seines Vaters hineingewachsen, angefangen mit Küchenmontagen, jetzt in der Geschäftsführung. “Küche ist ein super interessantes Thema. Man hat es durchweg mit netten Menschen zu tun. Die Kunden freuen sich auf ihre neue Küche, es ist ein tolles Produkt. Küche erleben, Küche schmecken, Küche fühlen – das ist meine Welt.” Timo Danisch ist verheiratet mit Ehefrau Michelle. Seit anderhalb Jahren macht Tochter Ida das Glück der jungen Familie perfekt.

Küchen-Forum-Minden
Stemmer Landstraße 125
32425 Minden

Telefon: +49 571 829 718 45
Telefax: +49 571 829 718 47

info@kuechen-forum-minden.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 10:00 – 19:00 Uhr
Sa. 09:00 – 14:00 Uhr

www.kuechen-forum-minden.de

So erklärt Dieter Danisch die Angebote und Leistungen des Küchen-Forums Minden (Audio)

Da geht noch mehr

Mit Reportermikrofon: Jessica König (von links), Angelika Dreier, Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau, Ursula Borgmann, Elke Buddenbohm. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Wohin geht die Reise mit Friedewalde.de? Das war die große Frage beim Treffen der Kulturgemeinschaft. Friedewalde hat seit 2006 eine eigene Internetpräsentation und ist damit das erste Dorf im Mühlenkreis, das seine Dorfkommunikation erfolgreich digitalisiert hat. Der ganze Nutzen dieser digitalisierten Dorfkommunikation offenbarte sich Jahre später, denn Friedewalde hat heute keinen Supermarkt (auch keinen Dorfladen oder ähnliches), keine Gaststätte und keinen öffentlichen Versammlungsraum. Alle Dorfgeschichten stehen online unter www.friedewalde.de, und ohne diese Plattform wäre das Heimatgefühl der Bürgerinnen und Bürger sicherlich nicht so ausgeprägt, wie es heute der Fall ist. Im Schnitt hat Friedewalde.de pro Monat 10.000 Besucher.

Mühlenkreis 2.0: Friedewalde macht mit
Friedewalde ist eines von elf Modelldörfern im Kreis Minden-Lübbecke, die am Projekt Mühlenkreis 2.0 teilnehmen. Sie sollen herausarbeiten, welche Chancen die Digitalisierung für Dörfer bietet. Weitere Modelldörfer sind Quetzen, Nammen, Oberbauerschaft, Eickhorst, Hedem, Fiestel, Vehlage, Twiehausen, Westrup und Wehe. Das Projekt hat im Juni 2018 begonnen und ist für drei Jahre ausgelegt. Die Kümmerer für Friedewalde sind Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau und Jürgen Krüger. Beide lieferten einen ausführlichen Bericht über den Stand der Dinge, hielten sich hinsichtlich des erwartbaren Nutzens für Friedewalde aber eher zurück. Deshalb rückte auch die Frage in den Vordergrund, wie die Zukunft der eigenen Dorfkommunikation aussehen könnte. Und hier stellte sich heraus, dass das Engagement der Vereine nicht sehr stark ist.

Veranstaltungen selbst ankündigen
Dass Jürgen Krüger als bezahlter Redakteur die meistens Artikel schreibt und die Dorf-Internetseite redaktionell verantwortet, ist selbstverständlich. Allerdings beschränkt er sich auf exklusive Geschichten, die entweder ausschließlich auf Friedewalde.de veröffentlicht werden oder zuerst. Den sogenannten Terminjournalismus kann er nicht leisten und ist auf die Hilfe der Vereine, Organisatonen und Partner der Website angewiesen. Sie müssen ihre Veranstaltungens selbst ankündigen und auch selbst darüber berichten. Dazu bekommen sie Zugangsdaten für www.friedewalde.de und eine Einweisung. Doch die meisten Vereine machen nicht mit. Auch der Terminkalender ist verwaist. Wünschenswert wäre, dass jeder Verein und jede Organisation eine Person bereitstellen würde, die die Öffentlichkeitsarbeit für ihre Gruppe auf Friedewalde.de übernimmt. Dabei geht es gar nicht darum, permanent irgendwelche großen Geschichten zu veröffentlichen, sondern zunächst nur darum, die eigenen Termine in der Kalender einzutragen, die eigenen Veranstaltungen anzukündigen und auch darüber in Wort und Bild zu berichten. Der Aufwand begrenzt sich auf ein paar Stunden pro Jahr. Das nützt dem Verein, und die Vielfalt auf Friedewalde.de würde extrem zunehmen. Bei Interesse, bitte Jürgen Krüger kontaktieren, Telefon (01 71) 838 92 91 oder per Email post@friedewalde.de. Die Einweisung sowie die Veröffentlichungen auf Friedewalde.de sind für die Vereine kostenfrei. Unabhänghig davon können Termine auch per Email gemeldet werden: termine@friedewalde.de. Danke an Marcel von Behren, der sich bereiterklärt hat, die Termine bei Fiedewalde.de einzustellen.

Honorartopf für Freie Mitarbeiter
Der zweite Ansatz ist, einen Honorartopf aufzubauen, aus dem wir Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Dorfreporter) finanzieren. Von diesen Dorfreportern möchten wir im Frühling kommendes Jahr 2019 zwei, drei finden und ausbilden. Sie sollen pro Beitrag zehn Euro bekommen und übernehmen Aufgaben, die über die Vereinsberichterstattung hinausgehen. Mit Marilena Wiegmann und Matteo Krüger hat Friedewalde schon zwei Freie Mitarbeiter, doch sie studieren mittlerweile und sind nicht mehr so oft in Friedewalde. Dieser Job wäre sicherlich interessant für Schülerinnen und Schüler. Die Kulturgemeinschaft stellte dafür spontan 100 Euro zur Verfügung. Später ist geplant, ein Spendenkonto einzurichten, auf das auch Bürgerinnen und Bürger einzahlen können. Die Friedewalder Unternehmen unterstützen Friedewalde.de jetzt schon in hohem Maße.

Investieren in Medientechnik
Um mehr als Text und Foto auf die Interntetseite zu bekommen, hat der Heimatverein ein Reportermikrofon angeschafft. Das mobile Aufnahmegerät kostet 979 Euro und liefert Audiodateien in Radioqualität. Beim Treffen der Kulturgemeinschaft testeten die anwesenden Teilnehmer Karl-Christian Eebenau, Jessica König, Ursula Borgmann, Angelika Dreier und Elke Buddenbohm das Reportermikrofon und waren verblüfft von der einfachen Bedienung und der Tonqualität. Das neue Reportermikrofon dient der kostenfreien Ausleihe. Zwei Gottesdienste haben wir damit schon digital aufgezeichnet und auf Friedewalde.de veröffentlicht. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Interviews bei Vereinssitzungen, das Vorlesen Plattdeutscher Texte oder möglicherwiese eine kleine Serie “Auf einen Kaffee mit….”. Das sind digital aufgezeichnete Gespräche mit Bürgerinnen und Bürger über Gott und die Welt, gerne auch in Plattdeustch. Diese Form des Journalismus heißt Podcast – im Internet abrufbare Hörsendungen.

Dorfhandy: So sieht die Internetseite auf einem Smartphone aus. Foto: Jürgen Krüger

Dorfhandy im Gespräch
Friedewalde.de plant auch die Einführung eines sogenannten “Dorfhandys”. Darunter ist ein Smartphone inklusive Datentarif zu verstehen, für das wir einen Förderantrag (Heimat-Scheck 2.000 Euro) gestellt haben. Da immer mehr Menschen über Smartphones vernetzt sind, sollte auch Friedewalde per Smartphone erreichbar sein. Für die Steuerung der Internetseite benötigt man nämlich einen internetfähigen Computer, eine digitale Kamera und Kenntnisse im Umgang mit dem Content-Management-System WordPress. Im Gegensatz dazu haben die meisten Bürger ihr Smartphone immer mit dabei und nutzen es auch. Es ist sofort verfügbar und mobil, die Vernetzung mit anderen erfolgt per Apps (WhatsAp, Facebook…). Außerdem lassen sich damit auch noch Fotos, Filme und Audios produzieren.
Hier drei Einsatzbeispiele:
  • Schadenmeldung: Wenn ein Bürger ein Schlagloch melden möchte, kann er es fotografieren und per WhatsApp an das Smartphone von Friedewalde senden.
  • Verleih an Vereine, um über ihre Veranstaltungen zu berichten, inklusive Liveübertragungen bei Facebook oder Youtube. Dabei wird der Datentarif des Dorfhandys verbraucht und nicht der persönliche Datentarif des Benutzers. Außerdem postet der Verein im Namen von Friedewalde und nicht im Namen des Benutzers.
  • Die freiberuflichen Dorfreporter (medial ausgebildete Schülerinnen und Schüler) könnten das Dorfhandy als Werkzeug für ihre Geschichten (Foto, Video, Audio) nutzen.

Hörbeispiele bei der Einweisung des Reportermikrofons (unbearbeitet)

Jürgen und Elke

Ursula und Angelika

Jessica und Ursula

Ursula und Karl-Christian

Hightech in der Kirche

Präsentieren das neue Reportermikrofon: Susanne Kruse (von links), Ilona Kruse, Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau, Holle Niemann-Ahnefeld, Christine Kruse. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde. Auch der zweite Test hat funktioniert: das neue Reportermikrofon zeichnete den Gottesdienst mit den Landfrauen in einer sehr guten Qualität auf. Tonaufnahmen in der Kirche sind eine besondere Herausforderung, denn die Lautstärke der einzelnen Beiträge (Lesungen, Predigt, Gesang) variiert. Das Mikrofon pegelt sich aber automatisch selbst ein, so dass eine gleichbleibende Qualität gesichert ist. Die Friedewalder Landfrauen gestalteten diesen Gottesdient mit dem Thema “Wege gemeinsam mit Gott gehen” nicht nur mit, sondern sie luden auch zum anschließenden Stehcafé in das Gemeindehaus ein. Dort gab es Schnittchen, Kaffee und Kuchen.

Simpel zu bedienen: Der Rekorder kann nur “EIN (Roter Knopf) oder AUS (Weißer Knopf).

Investition des Heimatvereins
Das Reportermikrofon ist im Grunde ein mobiles, digitales Gerät für Tonaufnahmen. Seine ganze Stärke zeigt es bei Interviews, denn der Rekorder von Yellowtec ist konzipiert für professionelle Radioreporter. Es ist simpel zu bedienen (kann nur “Ein” und “Aus”), hat einen integrierten USB-Akku sowie ein Batteriefach als Notstromaggregat. Die Tondateien werden auf einer SDHC-Speicherkarte, wie man sie von digitalen Kameras her kennt, abgelegt. Damit lassen sich zum Beispiel kleine Radiobeiträge produzieren und, wie im Beispiel des Gottesdienstes, auf Friedewalde.de veröffentlichen. Aber auch Filmaufnahmen mit dem Handy wertet der Rekorder enorm auf, weil jetzt der Ton passt. Das war bislang bei Handyfilmen ein großes Problem.

Ortsbürgermeister besorgt Spendengelder
Qualität hat ihren Preis. Der Heimatverein hat 979 Euro investiert, um den Friedewalder Bürgerinnen und Bürgern diesen mobilen Rekorder zur Verfügung zu stellen. Die Finanzierung kam aber über eine Spende von der Sparkasse-Minden-Lübbecke in Höhe von 1.000 Euro zustande, die Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau für das Projekt Mühlenkreis 2.0, bei dem Friedewalde Modelldorf ist, beantragt hatte.

Kostenfreie Ausleihe
Die Friedewalder dürfen sich das neue Reportermikrofon gerne kostenfrei ausleihen, um damit Beiträge für Friedewalde.de zu produzieren. Die Einweisung dauert nur zwei Minuten, weil der Rekorder in der Bedienung absolut einfach konzipiert ist. Ausleihe und Einweisung bietet Jürgen Krüger an, Telefon (0 57 04) 12 18 oder Email post@juergen-krueger.de

Hier der aufgezeichnete Gottesdienst von Sonntag, 14. Oktober 2018

 

Fotos vom Gottesdient

Fotos vom Stehcafé

Oskar des Breitensports

Das sind nur die Jungs: Start des Kinderlaufes beim 8. Friedewalder Mühlenlauf. Foto: Maximilian Harre

Friedewalde/Minden. Der TuS Freya Friedewalde hat sich mit dem 8. Friedewalder Mühlenlauf für die sogenannten “Sterne des Sports” beworben, nach eigenen Angaben “Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport” und wird auch als “Oskar des Breitensports” bezeichnet. Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Der Wettbwerb verläuft dreistufig: Kreisebene (Bronze; Siegprämie 1.500 Euro), Landesebene (Silber, Siegprämie 2.500 Euro), Bundesebene (Gold, Siegprämie 10.000 Euro). Die Sieger der Kreise qualifizieren sich für Preisverleihung auf Landesebene, und die Sieger der Landeswettbewerbe qualifizieren sich für die Preisverleihung auf Bundesebene. Letzteres haben aus dem Kreis Minden-Lübbecke bislang der SV 1860 Minden (2016) und der TuS Möllbergen (2015) geschafft. Eine Jury wählt jeweils die Preisträger aus, es ist für die Bevölkerung also nicht möglich, mitzustimmen.

Konzept, Kinder, Kommunikation
Zunächst steht die Preisverleihung auf Kreisebene an. Die ist am Donnerstag, 20. September 2018, um 18 Uhr im Verwaltungsgebäude der Volksbank Mindener Land. Der 8. Friedewalder Mühlenlauf war ein ganz besonderer Volkslauf. Zum ersten Mal gehörte der Mühlenlauf zur Mühlenkreisserie. Entsprechend erhöhte sich die Teilnehmerzahl auf 961 Finisher, womit der Friedewalder Mühlenlauf in etwa auf Augenhöhe mit dem Mindener Volkslauf (999 Finisher), größter Volkslauf im Mühlenkreis, liegt. Einzigartig im Kreis Minden-Lübbecke, aber auch landesweit bemerkenswert, ist sicherlich, dass beim 8. Friedewalder Mühlenlauf sage und schreibe 443 Kinder und Jugendliche mitmachten. Punkten möchten die Verantwortlichen des Friedewalder Mühlenlaufes aber auch mit dem Himmelfahrtskonzept, dem speziellen Kinderlauftraining drei Tage vor dem Wettbewerb und der vereinseitigen multimedialen Kommunikation (http://muehlenlauf.friedewalde.de). Der Himmelfahrtstag wurde im Jahr 2004 vom TuS Freya Friedewalde konzipiert als friedliche und freundliche Alternative zu den anderorts üblichen Trinkgelagen. Hier die komplette Bewerbung des TuS Freya Friedewalde für die Sterne des Sports. Um die Sterne des Sports 2018 im Kreis Minden-Lübbecke beworben haben sich sieben Sportvereine:

  • 1. Ruderclub Minden (Erhalt des Ruderns als Schulsport durch Kooperation mit dem Gymnasium Petershagen
  • ADFC Minden-Lübbecke (Radfahren – Abbau von Bewegungsmangel bei jedem Wetter, Vorbeugung vor Vereinsamung: zu vielen Gelegenheiten super zu nutzen)
  • Kanu-Club Minden (Kanutouren für Menschen mit Demenz – das geht!)
  • SV 1860 Minden (Vereinsfusion: Die richtige Antwort auf die geänderten Ansprüche der Mitglieder)
  • SuS Neuenbaum (DreXlauf)
  • TSV Hahlen (Handballcamp)
  • TuS Freya Friedewalde (Der Friedewalder Mühlenlauf)

Teilnehmer des TuS Friedewalde an der Siegerehrung: Arne Wohl (Sportwart TuS Friedewalde), Claudia Heiden, Uwe Bergner, Christiane Bergner und Jürgen Krüger (alle Organisatoren Mühlenlauf). Lauftreff-Mitgründerin Lisa Niedringhaus kann leider nicht teilnehmen, da sie sich im Urlaub befindet.

 

Psy Vision und Lichtkunst in Wegholm

Petershagen Friedewalde Wegholm // Diplom-Volkswirt Jürgen Krüger, Lavelsloher Straße 31, 32469 Petershagen // Telefon 0049 1718389291 // Email: post@juergen-krueger.de // www.juergen-krueger.de

Klein-Gallien: Das Veranstaltungsgelände samt Campingplatz an der Wegholmer Mühle aus nördlicher Sicht. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde-Wegholm. Das kleine Wegholm könnte es durchaus noch zu einer gewissen Berühmtheit schaffen. Denn von Freitagabend, 31. August 2018, bis Sonntagmorgen, 2. September 2018, feiern in dem kleinen Wäldchen an der Wegholmer Mühle rund 300 Goa-Fans ihr Festival “Psy Vision”. Organisator Sascha Kleine vom Mindener Stellwerk ist bestens gelaunt. “Es sieht alles sehr gut aus. Die Psy Vision gilt mittlerweile als eines der schönsten Psytrance-Festivals in Nordrhein Westfalen, wie mir viele DJ’s versichert haben”, sagt der 45-Jährige, der das Goa-Festival unter anderem innerhalb der geschlossenen Facebookgruppe “Stampfgemeinde Minden” organisiert.

Petershagen Friedewalde Wegholm // Diplom-Volkswirt Jürgen Krüger, Lavelsloher Straße 31, 32469 Petershagen // Telefon 0049 1718389291 // Email: post@juergen-krueger.de // www.juergen-krueger.de

Klein-Gallien: Das Veranstaltungsgelände samt Campingplatz an der Wegholmer Mühle aus südlicher Sicht. Foto: Jürgen Krüger

Tickets online und an der Abendkasse
Zugesagt haben 21 Discjockeys, die auf der Hauptbühne auflegen. Zehn weitere sorgen im sogenannten “Chillzelt” für die passende musikalische Atmosphäre. Gespielt wird elektronische Musik. Psy Vision in Wegholm (siehe auch Ankündigung von Jessica König) öffnet offiziell am Freitag um 18 Uhr und endet am Sonntag zwischen 8 Uhr und 11 Uhr. Die Eintrittspreise an der Abendkasse betragen nach Angaben von Sascha Kleine 35 Euro für das gesamte Wochenende und 20 Euro ab Samstag 22 Uhr. Mit 25 Euro ist das große Veranstaltungsticket im Vorverkauf deutlich günstiger. Allerdings gebe es online nur noch die Möglichkeit, per Paypal zu zahlen, wie Sascha Kleine sagt. Die Tickets gibt es unter www.goa-festival.eu. Zudem ist auf dem Feld von Holger Kruse ein Campingplatz eingerichtet. Weitere Informationen dazu gibt es direkt bei Sascha Kleine unter Telefon (01 72) 5 96 48 81.

Besuch in der Nachbarschaft
Die Psy Vision wird man über das Veranstaltungsgelände hinaus hören, allerdings halte sich der Lautstärkepegel in Grenzen, wie Sascha Kleine verspricht. Um die Nachbarschaft auf das Goa-Festival vorzubereiten, habe er am Sonntag, 26. August 2018, sage und schreibe 26 Häuser “Richtung Friedewalde” abgeklappert. Die Wegholmer Anwohner werde er ebenfalls noch besuchen. “Wir haben die besten Nachbarn, die man sich vorstellen kann”, lobt Sascha Kleine die unmittelbar betroffenen Anwohner. Bereits im Vorjahr hatte der Psy-Vision-Veranstalter den persönlichen Kontakt zu den Wegholmern und Friedewaldern gesucht.

Lichtinstallation von Oliver Roth an der Wegholmer Mühle
Dauerhafte elektronische Musik sowie Licht- und Lasershows inmitten der Natur prägen die Psy Vision. Doch neben der audiovisuellen Kunst auf dem Veranstaltungsgelände sorgt in diesem Jahr der Mindener Lichtkünstler Oliver Roth dafür, dass die Wegholmer Mühle in einem völlig anderen Glanz erscheint. Und das Ergebnis gibt es wahrscheinlich schon in der Donnerstagnacht, 30. August 2018, zu sehen. “Der gesamte Aufbau beginnt am Mittwoch, und wir wollen in der Tat versuchen, die Lichtinstalltion an der Wegholmer Mühle schon ab Donnerstag zu zeigen – sowie Freitag und Samstag natürlich bei Einbruch der Dunkelheit”, sagt Sascha Kleine. Wie die Lichtinstallation aussehen könnte, verrät der kleine Film von der Lichtinstallation an der Dützer Mühle, die Oliver Roth auf seiner Facebookseite veröffentlicht hat.

 

Lichterfest an der Mühle in Dützen, neben der stimmungsvollen Illumination des gesamten Geländes, kam unser mobiler Springbrunnen inkl. 5000 Liter Becken zum Einsatz, sowie eine Gobo-Projektion auf die Bruchstein Rückseite der Mühle und als Highlight eine 6min lange und speziell auf die Mühlen Fassade zugeschnittene Video Projektion.

Gepostet von Licht-Ereignis-Manufaktur am Sonntag, 12. August 2018

Neu: Boule in Friedewalde

Boule in Friedewalde: Stefan Brandt (hintere Reihe von links), Dieter Brandt, Michael Thielking; Nicole Beermann (vordere Reihe von links), Gerhard Beermann, Angelika Dreier. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde. Was aus einer Bierlaune heraus entstand, hat sich mittlerweile in Friedewalde organisiert: im Dorf gibt es eine Boule-Mannschaft. Gerhard Beermann ist so etwas wie der Mannschaftsführer der momentan dreizehn Mitglieder umfassenden Boule-Gruppe. Und es dürfen gerne noch ein paar mehr werden. “Wir sind offen für alle und freuen uns, wenn wir neue Mitglieder bekommen”, sagt Gerhard Beermann. Einen Verein zu gründen sei momentan aber nicht geplant, dennoch spielt die Friedewalder Boulemannschaft in der Petershäger Stadtliga II und hatte kürzlich die Mannschaften von Hävern und Buchholz zu Gast. Gegen Buchholz gab es eine 6:8-Niederlage, gegen Hävern II feierten die Friedewalder mit 13:4 ihren ersten Saisonsieg.

Barrierefreie Doppelbahn geplant
Ausgetragen wurde der Spieltag auf der Aschebahn am Sportplatz. “Die Bahn ist grauenhaft”, sagte eine der Gästespielerinnen. Die Aschebahn sei ohnehin nur ein Prosvisorium, wie Gerhard Beermann sagt. “Wir möchte eine barrierefreie Doppelbahn bauen, weil Boule auch von Menschen mit Handicap gespielt werden kann”, so der 67-Jährige. Als Standort habe sich die Gruppe eine Fläche an der Turnhalle hin zum Radweg ausgesucht und auch schon mit der Stadt Petershagen als Grundbesitzeigentümerin gesprochen. “Wir haben grünes Licht bekommen”, sagt Gerhard Beermann. Allerdings müsse die Boulegruppe mit dem Beginn der Bauarbeiten so lange warten, bis die Sanierung der Turnhalle abgeschlossen sei. Vom Heimatverein Friedewalde gab es 1.000 Euro Unterstützung, die jeweils als 500-Euro-Spende von der Volksbank Mindener Land sowie der Sparkasse Minden-Lübbecke stammen. Angeliefert sind bereits gesponserte Betonplatten für die Umrandung.

Ein ganz einfaches Spiel
Enstanden ist die Boule-Gruppe im Sommer 2017, als sich der Fanclub von Werder Bremen, der sich oft bei Gerhard Beermann trifft, in Hävern bei Helmut Hachmeier zu Gast war. Dort war auch Uwe Schäkel, Spielleiter der Petershäger Bouleliga, die Friedewalder Fußballfans mit zur Boulebahn. “Das hat richtig Spaß gemacht”, schwärmt Gerhard Beermann. Daraufhin entsteht auch in Friedewalde eine Boulemannschaft. Boule ist ganz einfach und für nahezu jedes Alter geeignet. Vom Prinzip her muss man eine Stahlkugel möglichst nahe an eine kleine Zielkugel werfen. Im Ligaspielbetrieb gewinnt der, der zuerst 13 Punkte hat oder wer nach maximal einer halben Stunde Spielzeit die meisten Punkte hat. Boule lässt sich aber prima außerhalb einer Liga spielen.

Wer sich für das neue Sportangebot in Friedewalde interessiert, sollte sich mit Gerhard Beermann unter Telefon (0 57 04) 15 95 in Verbindung setzen. “Wir haben noch kein regelmäßiges Training, sondern sprechen uns ab”, sagt er. Mehr zur Boule-Liga: www.boule-petershagen.de