Schlaflos in der Nacht

Idyllisch: Die Kirche zu Friedewalde. Foto: Matteo Krüger

Friedewalde. Die evangelische Kirchengemeinde Stemmer-Friedewalde hat den 4. Gemeindebrief (September, Oktober, November) des Kirchenjahres 2019 veröffentlicht. In seinem Vorwort geht Pfarrer Thomas Salberg auf schlaflose Nächte ein, wie Christen damit umgehen und dass sie keineswegs nur ein Phänomen unserer heutigen Zeit seien. “Die Psalmbeter sind ehrlich”, schreibt Thomas Salberg. “Was sie berichten, sagt uns: Auch ein Mensch, der an Gott glaubt, kennt Angst und Sorgen und schlaflose Nächte. Aber sie sagen uns auch, was ihnen in solchen Situationen geholfen hat: Bei Gott ihr Herz im Gebet ausschütten zu können und zu wissen, da ist einer, der ist bei mir und hört mich.”

Spaß für Hund und Mensch

Sie lieben Hunde: Annika Lüttge (von links) mit “Diego”, einem zehn Monate alten Tschecheslowakischen Wolfhund, Carsten Putz mit “Cono”, zweieinhalbjähriger Rhodesian Ridgeback Rüde, Anette Cornelius mit “Amber”, einer achtjährigen Podenco-Hündin und Varinja Kaupmann mit “Ruby”, einer zweieinhalbjährigen bayerischen Gebirgsschweißhündin. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Sie lieben Tiere, insbesondere Hunde. Und deshalb freuen sich Annika Lüttge, ihr Lebensgefährte  Carsten Putz, Annette Cornelius und Varinja Kaupmann auf Sonntag, 22. September 2019. Dann nämlich gibt es in Friedewalde eine Premiere, den sogenannten “Dog-Fun-Day”. Dahinter verbirgt sich ein Treffen von Hund und Mensch, um ein paar sportliche und gemütliche Stunden miteinander zu verbringen. Beginn auf der Wiese bei Annika Lüttges Hof an der Lavelsloher Straße 28 in Friedewalde ist um 10 Uhr.

Geschicklichkeit und Hindernisse

Die Idee dazu kam Annette Cornelius, die die Hundeschule “Wilde Schnauzen” betreibt, nachdem sie einen “Hunting-Lauf” gesehen hatte. “Das ist so etwas wie der Drexlauf, nur für Hund und Mensch. Allerdings schien mir so eine Veranstaltung für das erste Mal etwas überdimensioniert und aufwändig zu sein”, sagt die ausgebildete Tierheilpraktikerin, Tierverhaltenstherapeutin und Hundetrainerin. Beim “Dog-Fun-Day” soll es einen Parcous mit 18 Aufgaben geben, der von jedem Paar Mensch/Hund ohne Schwierigkeiten bewältigt werden könne. “Im Vordergrund steht mehr der Spaß, nicht so sehr die Leistung”, ergänzt Annika Lüttge. “Es geht um Geschicklichkeit und das Überqueren von Hindernissen mit Zeitnahme.” Zu gewinnen gebe es attraktive Preise.

Spende für Tierheim Lübbecke

Wer mitmachen möchte, sollte sich bei Annette Cornelius per Email anmelden: acornelius@gmx.net. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. “Den Erlös der Veranstaltung spenden wir dem Tierheim Lübbecke”, verspricht die Oberlübberin Varinja Kaupmann. Es wird gegrillt und es gibt Kaffee und Kuchen, so dass auch Zuschauer herzlich willkommen seien. Es gibt einen Stand mit Tierfutter, und eine Fotografin porträtiert für zehn Euro Mensch und Hund. “Auch sie spendet ihren Erlös an das Lübbecker Tierheim”, hebt Carsten Putz hervor.

“Man muss kämpfen können”

Bleibt gerne im Hintergrund: Monika Krause, Schulleiterin des Grundschulverbundes Eldagsen-Friedewalde. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde/Eldagsen. Die große Bühne ist nicht ihr Ding, sagt sie. Deshalb zog es Monika Krause vor, ihren Abschied als Schulleiterin des Grundschulverbundes Eldagsen-Friedewalde in persönlicher Form mit den Kindern, Kolleg*innen und Eltern zu begehen. Eine Stunde Plauderei mit dem Bürgermeister inklusive. “Das war ja auch ganz nett”, sagt sie. Zeit, über die Zeit nach fast 45 Jahren Schuldienst nachzudenken, habe sie noch gar nicht gefunden. Es gibt immer noch viel zu tun, und schließlich ist die 66-Jährige ja noch bis zum 31. Juli 2019 im Amt. Dann folgt ihr Alexandra Mohrhoff, die Monika Krause vor drei Jahren gefragt hat, ob sie ihre Nachfolgerin werden möchte. “Alex” Mohrhoff sagte “Ja”, bestand ihre Prüfungen, bewarb sich – und wurde angenommen. Die Bestätigung der Bezirksregierung Detmold liegt schriftlich vor, die offizielle Ernennung folgt demnächt. Monika Krause holt ihre Entlassungsurkunde im Kreishaus selbst ab. “Dafür muss keiner rauskommen”, sagt sie.

82 Schüler*innen in vier Klassen

Die erfahrene Pädagogin, die in Bielefeld Mathematik, Biologie und Erdkunde studiert hat, wird dem Grundschulverbund aber erhalten bleiben. Sie übernimmt die pädagogische Leitung im Betreuungsverein, dem ihr Ehemann Hugo vorsteht. Im kommenden Schuljahr sind dort 144 Kinder aus beiden Standorten Eldagsen und Friedewalde im offenen Ganztag angemeldet. Apropos neues Schuljahr 2019/20: In Friedewalde wird es nach Angaben von Monika Krause 82 Schüler*innen in vier Klassen geben. Das ist nach der drohenden Schließung und der Rettung in letzter Sekunde vor fünf Jahren wohl als grandioser Erfolg zu werten. Monika Krause und ihr engagiertes Team haben aus der kurz vor dem Exitus stehenden Grundschule Friedewalde eine Bildungsperle in der Stadt Petershagen gemacht. “Ich habe immer für kleine Schulen gekämpft. Ich musste immer um Eldagsen kämpfen, und als ich hörte, dass Friedewalde geschlossen werden sollte, habe ich auch um Friedewalde gekämpft”, sagt die gebürtige Friedewalderin, die mit dem Familiennamen Wehking (Lürmers) in Wegholm geboren wurde. Sie setzte sich seinerzeit mit ihrem Vetorecht gegen den Willen ihres Kollegiums in Eldagsen durch. Das muss man erst mal machen.

Mitten drin: Die neue Schulleiterin Alexandra Mohrhoff, hier beim Kindertraining für den 9. Friedewalder Mühlenlauf. Foto: Jürgen Krüger

“Ich weiß, dass ich gute Arbeit geleistet habe”

Monika Krause war 21 Jahre alt, als sie mit der Universitätsausbildung fertig war. Ihre erste Station als Referendarin und später als Lehrerin war die Grundschule Lahde. 1983 übernahm sie die Leitung der evangelischen Bekenntnisschule Eldagsen, die es in dieser Form seit 1968 gibt. Das sind 36 Jahre Schulleitung, was in Nordhrhein Westfalen wohl einmalig ist. Da könnte man schon auf Idee kommen, den ganz großen Bahnhof zum Abschied aufzufahren. Doch Monika Krause winkt ab und sagt. “Ich weiß, dass gute Arbeit geleistet habe. Das muss ich mir nicht in feierlichen Reden bestätigen lassen.” Sie wird ihre Nachfolgerin Alexandra Mohrhoff, die sie selbst aufgebaut hat, natürlich unterstützen. Monika Krause: “Wir brauchen jemanden mit Herzblut, der das Team zusammenhalten kann, einen Kopf, der vorangeht. Und – sie muss kämpfen können. Das ist ganz wichtig.”

FPV-Festival spendet fast 6.000 Euro

Friedewalde. Das FPV-Festival in Friedewalde war für die teilnehmenden Multikopter-Piloten und ihren Gästen ein großartiges Fest. Es soll sich sogar um Europas größtes und zugleich schönstes FPV-Flieger-Spektakel handeln. Und das auf einer Kuhwiese, in einem kleinen Dorf. So fing es in Wacken auch an. Ein paar Wochen später, nachdem alles abgebaut und abgerechnet ist, gibt es eine weitere frohe Botschaft: Chef-Organisator Marc Prieß hat der Deutschen Kinderkrebsstiftung sage und schreibe 5.847,51 Euro überwiesen. Eine Spende, die von Herzen kommt. “Wir haben alles, was wir brauchen. Das Geld soll dahin, wo es benötigt wird”, sagt der 34-Jährige, der vor sechs Jahren von Friedewalde nach Hamm gezogen ist und dort als Notfall-Sanitäter beim Deutschen Roten Kreuz im Raum Coesfeld arbeitet.

Copterfliegen ist seine große Leidenschaft. Bereits zum dritten Mal nach 2016 und 2017 organsiserte Marc Prieß diese außergwöhnliche Veranstaltung in Friedewalde. Nur 2018 fiel das FPV-Festival aus, als Marc Prieß die Prüfung zum Rettungssanitäter bestehen wollte, was er ja auch schaffte. Mittlerweile hat sich der gebürtige Friedewalde ein sechsköpfiges Team aufgebaut, um den gewaltigen Aufwand auf mehrere Schultern zu verteilen. Und so soll es auch im kommenden Jahr ein FPV-Festival in Friedewalde geben. Und zwar am Wochenende nach Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 21. Mai 2020).

Das ist kein Müll: Das sind alles gespendete Pfandflaschen, für die es beim WEZ in Minden mehr als 500 Euro Pfandgeld gab.

Bereites 2016 kamen rund 1.000 Euro Spendengeld zusammen, im Jahr 2017 waren es schon 4.000 Euro, doch die knapp 6.000 Euro in diesem Jahr sind neuer Rekord. Das Geld stammt aus verschiedenen Aktionen. So hat Siegerin Daniela Seel ihr komplettes Preisgeld von 300 Euro gespendet. Boris Mueller-Kaatsch von Mylipo ersteigerte ein Einhorn mit den Unterschriften der Copter-Piloten*innen für 200 Euro. Die Teilnehmer und ihre Gäste spendeten ihre Pfandflaschen, legten sie im Anhänger von Marc’s Vater Heino Prieß, die wiederum damit zum WEZ-Markt nach Minden fuhren und 540,11 Euro Pfandgeld kassierten und spendeten. Wiese Fahrzeugbau, der für das FPV-Festival drei Sattelauflieger zur Verfügung gestellt hatte, spendete obendrauf noch einmal 500 Euro. “Der Rest ergibt sich aus Start- und Übernachtungsgebühren, dem Verkauf von T-Shirts und Standgebühren für Händler. Von der Deutschen Kinderkrebsstiftung hat Marc Prieß bereits ein Dankeschönschreiben erhalten. “Das ist unser Gewinn”, sagt Marc Prieß

Klein und schnell: Eine Multikopter, wie er beim FPV-Festival in Friedewalde geflogen wurde.

FPV steht übrigens für “First Person View”. Das heißt, dass die Copter-Piloten mit einer Videobrille ausgestattet “aus Sicht des Piloten” mit ihren Multicoptern, an denen eine Kamera angebracht ist, durch den Parcours fliegen.

Niemals geht man so ganz

Idyllisch: Christel und Willi Kleine sitzen bei herrlichem Sonnenschein an einem Tisch in ihrem Garten. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde. Die Haus- und Hofstätte von Christel und Willi Kleine gehört wohl zu den besten Lagen in Friedewalde. Idyllisch schmiegt sich das denkmalgeschützte Haus südlich vom Ortskern in Richtung Stemmer an den “Hallbruch”. Hier lässt es sich aushalten, hier möchte man sein. Christel und Willi Kleine aber wollen weg. Sie haben das 1,7 Hektar große Anwesen und das in den 1980er Jahren angebaute Zweifamilienhaus verkauft. Anfang Juli 2019 werden sie ihr Zuhause, wo sie  fast dreißig Jahre lang gelebt haben, aufgeben und zunächst nach Petershagen in eine Mietwohnung ziehen. “Es tut schon weh zu gehen”, sagt das Ehepaar, das seit 44 Jahren verheiratet ist.

Beste Lage: Das Anwesen am Hallbruch in Friedewalde.

Der Grund ist nachvollziehbar. Beide sind mittlerweile im Ruhestand, und von ihren Zwillingstöchtern Diana und Carmen (beide 44 Jahre) hat keine Interesse, sich an ein so großes Anwesen zu binden. Das müsste man nämlich schon tun, denn auf auf einem derartigen Gehöft ist man gebunden – arbeitstechnisch und auch finanziell. “Du bist damit nie fertig”, sagt Christel Kleine. “Aber – das hier ist ein Paradies, das wir uns selbst aufgebaut haben.” Die 63-jährige, ehemalige Zahnarzthelferin ist erst seit ein paar Monaten Rentnerin. “Wir haben uns bereits vor drei Jahren erste Gedanken gemacht und sind zum Entschluss gekommen, das Anwesen zu verkaufen. Wir hätten weiter investieren müssen, und auch die Arbeit wurde immer mehr zur Last als zur Lust”, ergänzt Ehemann Willi, der 50 Jahre lang im öffentlichen Dienst gearbeitet hat, davon 40 Jahre bei der Stadt Minden. Und dann ging alles ganz schnell. Kein Jahr standen ihr Haus und Hof öffentlich zum Verkauf, dann schlug ein Paar aus Wolfsburg zu. Sie träumen von einem Leben auf dem Land mit Kindern und Tieren. Apropos Tiere: Der achtjährige Rüde “Benny” wird Christel und Willi Kleine mit nach Petershagen begleiten, die zehn Hühner und zwei Katzen bleiben zurück.

Einfach nur schön: Ein Garten wie früher, in dem es viel Blühendes gibt.

“Es ist natürlich nicht so toll, hier wegzugehen, aber wir mussten uns entscheiden – entweder, oder”, so Christel Kleine. In Petershagen hatten sie zunächst zwei Wohnungen gemietet, eine weitere für ihre Mutter Henny. Doch die 92-Jährige wollte diesen Schritt nicht mitgehen und lieber in Friedewalde bleiben. Sie lebt nun im Alten- und Pflegeheim Kruse. Christel Kleines Mutter ist auf dem Anwesen am Hallbruch geboren, später zog es sie aber nach Bergkirchen. Dort wurde Christel geboren. 1958, als sie drei Jahre alt war, kehrten sie wieder zurück nach Friedewalde. Nach ihrer Hochzeit im Jahr 1974 wohnten Christel und Willi Kleine zunächst am Süntebrink in Friedewalde und bauten dann einen Bungalow am Binsengrund. Schwierige familiäre Entwicklungen am Hallbruch sorgten dafür, dass sich Christel und Willi Kleine 1992 entschieden, die Haus- und Hofstätte zu übernehmen. Seitdem hat sich unendlich viel getan. Christel und Willi Kleine haben viel Liebe, Kraft aber auch Geld investiert. Entstanden ist in der Tat ein Paradies. Damit es das auch bleibt, muss es weiterhin gehegt und gepflegt werden. Neben der wunderschönen Gartenanlage mit dem restaurierten Backhaus gehören zum 1872 errichteten, denkmalgeschützten Gebäude rund 230 Qaudratmeter Wohnfläche, zuzüglich 100 Quadratmeter Diele. Das zeit- und teilweise vermietete Zweifamilienhaus hat auch noch einmal 220 Quadratmeter Wohnfläche. Diese Verantwortung wollen und können Christel und Willi Kleine nicht länger tragen.

Sucht sich lieber Schatten: Der achtjährige Rüde “Benny”, hier hinter dem Haus unter hohen Bäumen.

Dem Tag des Abschieds begegnen sie mit gemischten Gefühlen. “Wir wissen nicht, wie wir das emotional verkraften. Die Gefühle verlaufen wellenartig. Einmal freut man sich, ein anderes mal ist die Angst da. Wir werden es sehen”, sagt Willi Kleine. Sie werden sich umstellen müssen. Die 100 Quadratmeter große Wohnung in Petershagen am Neerenweg hat keinen Garten und wird möglicherweise nur eine Übergangslösung sein. Christel und Willi Kleine können sich durchaus vorstellen, in Petershagen oder Rahden beispielsweise noch einmal zu bauen. Dann aber mit Garten – selbst wenn es nur ein ganz kleiner ist.

Liebevoll angelegt: Der weitläufige Garten, wobei links das angebaute Zweifamilienhaus zu sehen ist.

Diekweg Himmelfahrt frei

Kein Durchkommen: Noch ist der Abschnitt des Diekweges zwischen Bohnhorster Weg und Kleiriehe gesperrt, am Himmelfahrtstag soll er wieder frei sein. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Pünktlich zum 9. Friedewalder Mühlenlauf plant die Stadt Petershagen, die gesperrten Abschnitte des Diekweges freizugeben. Das verspricht Kai Busche. “Mit dem Mühlenlauf werden die frisch sanierten Straßenabschnitte quasi eingeweiht”, so der Leiter der Bauverwaltung. Da der Mühlenlauf am Feiertag Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 30. Mai 2019) stattfindet, werde die Sperrung im Laufe des Mittwochs aufgehoben. Kai Busche wird die Strecke übrigens persönlich testen, da er am Donnerstag den Halbmarathon läuft.

Kinder trainieren für Mühlenlauf

Ganz schön flott: Lauftrainerin Claudia Heiden (Mitte) und Sportlehrein Kerstin Tober (hinten 2. v. l.) beim Kindertraining mit den Grundschülern, die hier von der Kleiriehe abbiegen auf die Zielgerade am Sportplatz an der Grundschule in Friedewalde. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde. Wenn der TuS Freya Friedewalde am Himmelfahrtstag (Donnerstag, 30. Mai 2019) seinen 9. Friedewalder Mühlenlauf ausrichtet, dann sind die meisten der Kinder darauf bestens vorbereitet. Rund 250 Kindergartenkinder und Grundschüler machten am Montag vor dem Mühlenlauf beim Training mit. Karin Tewes lief mit den Kindergartenkindern die 660 Meter lange Strecke um die Grundschule herum, Claudia Heiden (Mädchen) und Fynn Heiden (Jungen) führten die Grundschüler auf der 1,1 Kilometer langen Schülerstrecke an. Selbst die Startschüsse aus der originalen Pistole, abgegeben von Uwe Bergner, waren Teil des Szenarios.

Grundschule Kutenhausen meldet 113 Kinder

Online haben sich mittlerweile mehr als 400 Läuferinnen und Läufer angemeldet, darunter 70 Kindergartenkinder (660 Meter Bambinilauf) und 211 Grundschüler (1,1 Kilometer Schülerlauf). Am Himmelfahrtstag starten zunächst die Bambinis um 10 Uhr. Der Lauf wird komplett abgeschlossen, ehe um 10.10 Uhr zunächst die Jungen starten und 30 Sekunden später die Mädchen beim Schülerlauf. Auch das war Inhalt des Trainings. “Wir trainieren schon seit Ende der Osterferien”, sagt Kerstin Tober. “Laufen steht im Lehrplan, und die Teilnahme am Mühlenlauf nehmen wir ernst.” Die Sportlehrerin der Grundschule Kutenhausen organisiert seit Beginn des Mühlenlaufes die Teilnahme ihrer Grundschüler. In diesem Jahr machen 113 Kutenhausener Grundschüler*innen mit. Sie stellen, wie jedes Jahr, die größte Gruppe. Zum Training reisten sie mit zwei Bussen an. Der Grundschulverbund Eldagsen-Friedewalde schickt als zweitgrößte Gruppe 71 Grundschüler*innen ins Rennen, gefolgt vom Evangelischen Kindergarten Friedewalde (31), dem Kindergarten Bollerwagen Stemmer (24) und der Grundschule Petershagen (18).

Der kleine Däumling

Mitten im Dorf: Die Kirche zu Friedewalde. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Die evangelische Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer hat den Gemeindebrief für Juni, Juli und August 2019 online gestellt. In seinem Vorwort geht Pfarrer Thomas Salberg auf Pfingsten ein, wie der Heilige Geist zu den Jüngern Jesu Christi kommt und sie leitet – ähnlich wie der kleine Däumling im Märchen ein Pferd lenkt.

Platz für 500 Autos

Kurze Wege: Die neue Parkfläche liegt westlich von Sportplatz und Grundschule. Der Parkplatz bei Frost ist auch nicht weit entfernt. Foto/Montage: Jürgen Krüger

Friedewalde. Beim 9. Friedewalder Mühlenlauf am Donnerstag, 30. Mai 2019 (Christi Himmelfahrt), braucht sich niemand Sorgen um einen Parkplatz zu machen. Da die Copterpiloten (FPV-Festival) bereits die Wiese von Gert Westermann, auf der sonst geparkt wurde, in Beschlag nehmen, hat sich der TuS Freya Friedewalde bereits im August vergangenes Jahr um neue Parkfläche bemüht. Auch hier hilft Landwirt Gert Westermann, indem er auf einen, westlich am Sportplatz angrenzenden Acker im Herbst Gras sähte anstatt Mais. Das schafft Platz für weit mehr als 500 Autos.

Für den Verzicht auf den Maisanbau erhielt Gert Westermann eine Ausgleichszahlung von 400 Euro, finanziert jeweils zur Hälfte von Annette Berane (Autohaus Meier) und Uwe Hempen-Hermeier (JENZ). Außerdem darf kostenfrei der Parkplatz bei Frost benutzt werden. Somit entfallen Parkgebühren und der Aufwand, sie zu erheben. Der TuS Freya Friedewalde bedankt sich herzlich bei Gert Westermann, Annette Berane, Uwe Hempen-Hermeier, Peter Frost und Jens Lütkemann (Geschäftsführer Frost Maschinenbau) für die tolle Unterstützung.

Mühlenlauf an Himmelfahrt

Los geht’s: Der Start über 10 Kilometer beim 8. Friedewalder Mühlenlauf 2018 mit dem späteren Sieger Nicolai Riechers (Nummer 981). FOTO: MAXIMILIAN HARRE

Friedewalde. Der TuS Freya Fiedewalde richtet am Donnerstag, 30. Mai (Christi Himmelfahrt) seinen 9. Friedewalder Mühlenlauf aus. Es ist zugleich der 3. Lauf der Mühlenkreisserie. Im Angebot sind sechs Wettbewerbe. Hier die Startzeiten: 10 Uhr Bambinilauf (660 Meter), 10.10 Uhr Kinderlauf (1 km), 10.25 Uhr Mühlenlauf 2km, 10.50 Halbmarathon, 10.55 Uhr Mühlenlauf 10km, 11 Uhr Mühlenlauf 5km. Halbmarathon, 10km und 5km sind amtlich vermessen, so dass die Ergebnisse in den Bestenlisten des Deutschen Leichtathletikverbandes aufgenommen werden können. Die Siegerehrungen sind wie folgt geplant: 11.10 Uhr Kinderläufe, 12.30 Uhr Mühlenläufe, 13.30 Uhr Halbmarathon. Im vergangenen Jahr kamen 961 Läufer*innen ins Ziel, was die bisherige Rekordmarke darstellt. Der Veranstalter rechnet auch in diesem Jahr mir einer ähnlich hohen Beteiligung. Die Online-Anmeldung ist unter www.ttjnet.de bis Montagabend, 27. Mai, möglich, Nachmeldungen am Veranstaltungstag ab 9 Uhr. Programm Sportfest.

Training für Kinder

Für Kindergartenkinder und Grundschüler*innen hat der TuS Freya Friedewalde ein eigenes Kindertraining organisiert. Am Montag, 27. Mai, werden die beiden Lauftrainer Claudia Heiden und Uwe Bergner mit den jüngsten Teilnehmer*innen einmal die Originalstrecken laufen, damit die Kinder wissen, wo sie am Himmelfahrtstag lang laufen müssen. Start des Kindertrainings ist um 10 Uhr am Sportplatz an der Grundschule in Friedewalde. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Im vergangenen Jahr bereiteten sich so knapp 300 Kinder auf den Mühlenlauf vor.


Sieger 8. Friedewalder Mühlenlauf 2018

Halbmarathon
Männer: Jan Isendahl 1:19,46 Stunden
Frauen: Sandra Weise (ATSV Espelkamp) 1:44,09 Stunden
10 Kilometer
Männer: Nicolai Riechers (Bahr Modultechnik) 32:55 Minuten
Frauen: Silke Rösener (SV 1860 Minden) 41:05 Minuten
5 Kilometer
Männer: Emanuel Meier (SV 1860 Minden) 17:53 Minuten
Frauen: Lea Weike (SV Brackwede) 19:05 Minuten.
2 Kilometer
Männer: Kai Mußmann (ESV Eintracht Hameln) 8:39 Minuten
Frauen: Nike Schmidt (GSV Eldagsen-Friedewalde) 9:39 Minuten

Streckenrekorde

Halbmarathon
Männer: Jan Isendahl 1:19,46 Stunden (2018)
Frauen: Sandra Weise (ATSV Espelkamp) 1:44,09 Stunden (2018)
10 Kilometer

Männer: Nicolai Riechers (Bahr Modultechnik) 32:55 Minuten (2018)
Frauen: Silke Rösener (SV 1860 Minden) 41:05 Minuten (2018)
5 Kilometer

Männer: Philip Priebe (ESV Eintracht Hameln) 17:02 Minuten (2015)
Frauen: Lea Weike (SV Brackwede) 19:05 Minuten (2018)



Hier der Link zu allen Artikeln über den Friedewalder Mühlenlauf

Wunder Bar: Friedewalder Hof lebt

Betreiben die Wunder Bar: Sascha Kleine (von links), Sandra Pearce und Marcus Scheer. Foto: Detlef Müller

Friedewalde. Seit vielen Jahren steht der Friedewalder Hof still, doch nun tut sich was. Sascha Kleine (46), Marcus Scheer (46) und dessen Lebensgefährtin Sandra Pearce (51) nehmen am Dienstag, 30. April 2019, den Betrieb der Gaststätte samt Biergarten wieder auf und laden alle Friedewalder*innen zur Neueröffnung der “Wunder Bar”, so der neue Name, ein. Beginn ist um 18 Uhr. “Wir freuen uns sehr und sind reichlich aufgeregt”, sagt Marcus Scheer.

Durch Zufall entdeckt

Sascha Kleine ist Friedewalder bereits bekannt durch die Organisation des Psy-Vision-Festivals an der Wegholmer Mühle. Im vergangenen Jahr lernte er Marcus Scheer beim Weserdrachen-Cup in Minden kennen. Der gebürtige Koblenzer ist an der Mosel mit Gastronomie aufgewachsen, entschied sich dann aber für das Metallhandwerk (Schlosser und Schmied). Durch Zufall sind er und Freundin Sandra, die im Johannes-Wesling-Klinikum in Minden arbeitet, auf den leer stehenden Friedewalder Hof aufmerksam geworden. Ein paar Überlegungen weiter war die Idee geboren, sich hier niederzulassen. Momentan wohnt das Paar noch in Lahde, sobald die Wohnungen im Friedewalder Hof, beziehungsweise der Wunder Bar, bezugsfertig sind, wollen sie aber umziehen.

Detmolder Kirschbier vom Fass

Die drei, die die Wunder Bar als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) betreiben, arbeiten derzeit hart an der Eröffnung. Auch nachts brennt das Licht. “Wir möchten jetzt erst einmal starten und dann nach und nach unser Angebot ausbauen”, verrät Marcus Scheer. Als Getränke-Lieferanten hat das Trio Thorsten Schwarze aus Tonnenheide gewonnen. Im Anstich ist Detmolder Pilsener, wobei es auch Detmolder Kirschbier vom Fass geben soll. Das Weizenbier ist von Paulaner, Cola und Limo von Sinalco. Verschiedene Weine und die gängigen Sprituosen runden das Getränkeangebot ab. Auch vor Ort haben sie sich bereits umgehört und Bullenschluck sowie den Mühlenkorn für Schwatten bestellt.

Am Eröffnungstag wird gegrillt

“Wir bekommen ganz neue Zapfhähne und Leitungen”, verspricht Sascha Kleine, der gemeinsam mit Marcus Scheer sämtliche handwerkliche Arbeiten selbst ausführt. Eine vorläufige Konzession ist beantragt. In die Kegelbahn soll später ein kleines Atelier für Metall-Kunsthandwerk einziehen, und im Juli ist die Wiedereröffnung des Saals geplant. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass zumindest in der Anfangsphase die Küche kalt bleibt. Marcus Scheer: “Die müssen wir technisch erst auf einen neueren Stand bringen.” Am Eröffnungstag (Dienstag, 30. April 2019) werde aber gegrillt. Als Öffnungszeiten danach sind in der Woche abends ab 18 Uhr, sowie ab 11 Uhr an Sonn- und Feiertagen geplant.

Handwerker: Sascha Kleine (links) und Marcus Scheer, hier ein paar Tage von der Eröffnung, machen alles selbst. Foto: Jürgen Krüger

Den Bauern stinkt’s – dem Boden auch!

Blühstreifen: Den wünscht sich gesetzlich verpflichtend Margarete Traue an den Ackerrändern.

Warmsen/Friedewalde. Zum Thema “Landwirte demonstrieren gegen schärfere Düngeordnung” erreichte uns ein Leserbrief von Margarete Traue aus Warmsen.

Weit mehr als 6.000 Landwirte demonstrierten in Münster gegen eine schärfere Düngeverordnung, die von der EU gefordert wird. Die Bauern befürchten durch neue Auflagen und Gesetze eine düstere Zukunft und ein weiteres Höfesterben.

Ernst der Lage nicht bewusst

Genau dieses wird auch ohne neue Dünge-Gesetze eintreten, denn mit dem Demo-Aufruf der Landwirtschafts-Lobby hat diese bewiesen, dass den Landwirten der Ernst der Lage gar nicht bewusst ist. Hier geht es nämlich nicht um etwas belangloses, hier geht es um die Grundsubstanz und das Fundament, gewissermaßen den Rohstoff, ohne den die Landwirte arbeitslos wären – den BODEN (inkl. GRUNDWASSER). Stellenweise verseucht mit Nitrat und Nitrit, überdüngt und verdichtet finden wir ihn vor, verursacht durch Pflanzenwachstum um jeden Preis. Gute Pflege und Sorgfalt sieht anders aus, oder?

Wer nicht am Ball bleibt ist raus

Dabei kann ich die Landwirte sogar verstehen, dass sie auf die Straße ziehen und demonstrieren, leider nur für das falsche Ziel. Wie wäre es denn mit Demos gegen Politik, preisdrückenden Handel und schlussendlich auch gegen uns Verbraucher? Denn wer hat die Landwirtschaft dorthin gebracht wo sie heute steht. Zum einen die politisch gesteuerten und völlig verfehlten Subventionen, die alles zum Ziel haben aber bestimmt keine naturschonende und nachhaltige Bewirtschaftung. Große Handelsketten knebeln die Landwirte mit Dumpingpreisen und ständig wechselnden Vereinbarungen, wer da nicht am Ball bleibt ist raus. Doch am schlimmsten sind wir Verbraucher selber. Wer im Discounter Gehacktes in der Plastikschale für unter zwei Euro erwirbt oder im Januar die Erdbeeren aus Spanien nachfragt löst Vorgänge aus, über die sich anscheinend nur die wenigsten von uns Gedanken machen. Wer viel Billig-Nahrung nachfragt, zwingt die Landwirte auch billig zu produzieren. Die Folgen sehen wir in Massentierhaltungen und Überdüngung und chemischer Keule für das schnelle Pflanzenwachstum. Das wiederum löst auch wieder viele Kettenreaktionen aus und mündet in einer kranken Umwelt. Genau an diesem Punkt stehen wir JETZT! Daher kann ich es nicht verstehen, dass Landwirte für Dinge demonstrieren, die das Grundproblem gar nicht berühren!

Trecker so groß wie Hochhäuser

Früher waren Landwirte gleichzeitig Naturschützer, sie wussten wie wichtig der Boden und eine intakte Natur für sie sind. Heute kann ich davon nicht viel erkennen, die Außenwirkung ist eine andere. Mit riesigen fahrbaren „Hochhäusern“ rasen sie über ihre Äcker um Zeit zu sparen. Nachts hell erleuchtet scheuchen sie jedes sich zur Ruhe gelegtes Tier in der Natur auf. Übergroße fahrbare „Gülle-Fabriken“ versperren und zerstören Gemeindestraßen, verteilen den gepriesenen organischen Dünger in großen Mengen und Windeseile auf Feldern und Wiesen und oft nicht einmal vom eigenen Hof, sondern durch LKW’s exportiert wer weiß woher. Diese fahren täglich durch die Republik und bringen die Gülle in Gegenden und auf Äcker, die noch nie so viel Güllemengen gesehen haben.

Über die Grenzen hinaus

Seit einigen Jahren scheint eine neue Methode in der Landwirtschaft aufzukommen: Verkürzung und Einsparung von Acker-Bearbeitungszeiten durch Glyphosat-Spritzbehandlung, das sogemannte „totspritzen“, aktuell gut sichtbar an den gelb-rot verfärbten Ackerflächen. Die chemische Keule tötet alles ab, Folgenschäden für uns Menschen sind noch immer nicht endgültig erforscht. Klar ist, dass diese Giftstoffe über die Pflanzen in die Nahrung gelangen und somit, meist unbewusst, von uns Menschen aufgenommen werden. Gerne wird vom Landwirt auch gründlich bis an und über die Feldgrenze hinaus gespritzt. Das gilt im Übrigen auch für das Pflügen der Äcker. Viele Landwirte halten sich nicht an Grenzen und pflügen bis zum Asphalt der anliegenden Straße. Das bedeutet das Aus für etliche Grünstreifen zwischen Acker und Straße. Alle Arbeiten müssen schneller, früher und öfter durchgeführt werden, der Profit zählt.

Spargelanbau mit Bodenheizung

Spargelbauern erweitern sie Saison mit Bodenheizung und einem Folienmeer, bewässern im Sommer rund um die Uhr. Lohnunternehmer rüsten ihre Maschinenflotten auf. Vielleicht wären diese auf Flächen in Polen und Russland gerechtfertigt, aber hier…? In unzähligen selbstdarstellerischen Videos stellen sie den Wahnsinn zur Schau. Highlights sind Filme mit festgefahrenen Maschinen und Schlammschlachten im Boden. Dabei sollten die Landwirte doch wissen, dass verdichteter Boden tot ist und keinen Ertrag mehr bringt. So etwas in Szene gesetzt zeigt den Sachverstand dieser Menschen. In Kürze beginnt die Grasernte, dann erledigen unzählige schnell fahrende Mäh-Maschinen ihre Arbeit und töten jedes Rehkitz und kleine Hasen. Diese sind ohne jegliche Chance. Ich sehe keine Landwirte, die diese Flächen vorher abgehen oder bestimmte Mähtechniken anwenden, die retten könnten. Welcher Landwirt betritt eigentlich noch seinen eigenen Boden oder die Wiese? Moderne Technik macht es möglich, Stichwort „autonomes Fahren“. Immer schneller und mehr, so hat es auf jeden Fall den Anschein, wenn ich durch die Landschaft fahre. Das ist doch völlig krank, oder? Ich vermisse die Landwirte, die freiwillig großzügige Blühstreifen um ihre Äcker anlegen, sich aktiv im Naturschutz einsetzen ohne Neid und Missgunst und aktive Argumente für eine bessere Landwirtschaft hervorbringen – warum macht das keiner oder nur wenige? Kontakt mit der Bevölkerung, Reden auf Augenhöhe, Austausch? – nein, das sieht anders aus.

Landwirtschaft gleicht Industrie

Die heutige Landwirtschaft gleicht einer riesigen Industrie, schaut man sich einzelne Höfe an, wird dieses bestätigt. Tausende von kleinen und damals gesunden und fachkompetenten Familien-Betrieben sind verschwunden. Dörfer wandeln sich und müssen mit vielerlei politisch geförderten und oft unsinnigen Strukturprogrammen am Leben erhalten werden. Was fehlt sind die vielfältig strukturierten und kleinen Bauernhöfe und die Menschen, die das mit Liebe leben. Das hätte übrigens auch positive Auswirkungen auf unsere Kinder, denn wir könnten uns die ganzen oft unnötig und aufwendig künstlich gestellten Bildungsprojekte sparen. Unsere Kinder könnten all das Wissen was sie für ihr Leben benötigen an der frischen Luft auf einem Bauernhof, in einem gesunden Dorf oder einer grünen Stadt aufsaugen. All das haben wir auch als Verbraucher zu verantworten!

Was können wir tun?

  1. Sofortige Abschaffung von Glyphosat und anderen Pestiziden, deren Wirkung auf Boden und Menschen noch nicht endgültig erforscht sind!
  2. Verbot v. Ackerflächenkäufen für landwirtschaftsfremde Organisationen (Spekulationsgeschäfte), Steuerung durch Behörde vgl. Kartellamt!
  3. Ökoausgleich durch Betriebe, wie z.B. Spargelbauern (Folie, Bodenheizung), konventionelle Gewächshausbetreiber (Flächenversiegelung), Betriebe, die den Boden einseitig anbauen (Mais).
    (Entwicklung einer Berechnungsformel mit Faktoren wie Pestizidverbrauch, Anzahl der Tiere, Fruchtfolge, etc.)
  4. Abschaffung von Billig-Lebensmitteln, faire Preise für gute Qualität!
  5. Gezielte Förderung von Bio-Landwirtschaft
  6. Gesetzliche Verpflichtung von Blühstreifen, mind. 3 Meter auf JEDER landwirtschaftlich genutzten Ackerfläche, Ausgleich durch Förderung.

Das Problem ist komplex und betrifft die gesamte Gesellschaft und viele weitere Bereiche. Änderungen werden weh tun, das ist klar. Doch jeder kann helfen. Das Ziel: Erhalt unserer Erde, der Schöpfung, der Natur mit all ihrer Flora und Fauna – und ganz besonders für unsere Kinder.
Hierfür müssen WIR ALLE etwas tun. JETZT…