Unbekannte sägen Pfosten an

Unbrauchbar: Ein angesägter Absperrpfosten auf dem Diekweg, von der Südfelder Straße in Richtung Bohnhorster Weg betrachtet. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde. Unbekannte Täter haben auf dem Diekweg die vier Absperrpfosten angesägt und zunächst umgeworfen. Etwas später standen sie dann zwar wieder aufrecht, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass sie unbrauchbar sind. Die Stadt Petershagen hat den Vorfall dokumentiert und wird Strafanzeige stellen. Das bestätigt Kay Busche, stellvertretender Bürgermeister und Leiter der Bauverwaltung.

Kay Busche: „Das ist das falsche Signal“

„Ich muss jetzt erst einmal tief Luft holen“, kommentiert Busche die Aktion, die den momentanen traurigen Höhepunkt im Streit um die wassergebundene Decke auf dem gesperrten Straßenabschnitt Diekweg zwischen Bohnhorster Weg und Südfelder Straße darstellt. „Diese Aktion ist in meinen Augen das falsche Signal, um eine konstruktive Lösung des Problems herbeizuführen“, so der 54-Jährige. Er müsse nun überlegen, wie mit der Lage zu verfahren sei. Eines sei allerdings klar: Kriminellen werde sich die Stadt Petershagen nicht beugen und die Pfosten auch nicht entfernen, nur weil sie mutwillig zerstört worden seien. In jedem Fall seien mit dieser Tat Kosten entstanden, die der Steuerzahler zu tragen habe. Alle Artikel zum Wegekonzept.

Auch angesägt: Die beiden Absperrpfosten auf dem Diekweg vom Bohnhorster Weg in Richtung Südfelder Straße betrachtet. Foto: Jürgen Krüger