Fotos zum Download

Friedewalde. In der Evangelischen Kirche in Friedewalde fand die Jubiläumskonfirmation für alle diejenigen statt, die vor fünfzig, oder sechzig Jahren in der Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer konfirmiert worden sind. Der Gottesdienst fand immer noch unter den aktuellen Einschränkungen der Corona-Pandemie statt, so dass das anschließende Beisammensein nicht stattfinden konnte.

Die Jubilarinnen und Jubilare können unter


https://drive.google.com/drive/folders/1J5B_cFmFPvHhAvE3YsZsz4KLk06f2ylN?usp=sharing


eine Datei mit darin gespeicherten Bildern abrufen. Aus Datenschutzgründen sind die Bilder geschützt und können nur mit einem entsprechenden Passwort geöffnet werden. Dieses haben die betroffenen Personen bereits erhalten.

Sollte das in Einzelfällen nicht funktionieren, steht Karl-Christian Ebenau unter 0173-5338548 für Hilfestellung gerne zur Verfügung.

Renovierungsaktion im Dorf

Die Kulturgemeinschaft Friedewalde hatte kurzfristig zu einer Streich-Aktion an den drei Hinweistafeln an den Ortseingängen von Friedewalde eingeladen. Die Helfer haben sich in Gruppen aufgeteilt und trafen sich am Ende gemeinsam in der Straße „Am Denkmal“ um gemeinsam die beiden Hinweistafeln vor der Hofstätte Niedringhaus mit einem frischen Anstrich zu versehen. Mit viel Eifer, niemals nachlassender Motivation und dem Motto „Flinke Hände – schnelles Ende“ war der gesamte Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Ein schöner Nebeneffekt – das Wiedersehen nach langer und durch Corona veranlassten Isolation bot Gelegenheit, endlich einmal wieder Gespräch über Themen des Dorfes zu führen. Dorfklatsch im positiven Sinne. Vielen Dank an alle Helfer.

Neue Technik in der Landwirtschaft

Friedewalde. Was in anderen Ländern schon längst Praxis ist, kann man jetzt auch in der Region beobachten. Gülle wird separiert, das heißt, die Bestandteile werden getrennt und damit verschiedene Vorteile generiert.

Zum Beispiel können Liegeboxen mit den abgepressten Feststoffen eingestreut und damit Stroh eingespart werden. Das Einstreumaterial ist nachweislich ein hygienisches, selbst produziertes Produkt mit einem sehr geringen Anteil von Stickstoff und Phosphor in den Feststoffen. Gleichzeitig wird das Güllelager dadurch entlasten und die Ausbringung optimieren. Zusätzlich wird die Nährstoffbilanz optimiert, was in Zeiten, in denen den Landwirten immer wieder die Überdüngung der Böden vorgeworfen wird, von großer Bedeutung ist. Diese Aussage stimmt zwar nachweislich nicht, hält sich aber hartnäckig.

Am Ende bleibt ein Produkt, dass sogar im eigenen Garten Verwendung finden könnte.

https://youtu.be/QT4veM56O3o

Gottesdienst zum Heiligen Abend

Friedewalde. Da die evangelische Landeskirche von Westfalen von Gottesdiensten abrät, hat die ev. Kirchengemeinde Friedewalde statt dessen ein Video als Ersatz für den Familiengottesdienst am Heiligen Abend produziert.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete und friedvolle Weihnachtszeit.
Den nächsten Gottesdienst können Sie dann zum Jahreswechsel abrufen.
Wir werden rechtzeitig darauf hinweisen.

Gottesdienst zum vierten Advent

Friedewalde. Auch wenn wir derzeit in Friedewalde, wie in vielen anderen Gliederungen der evangelischen Kirche auch zum Schutz vor Corona-Erkrankungen keine Besuchergottesdienste feiern, wollten wir doch auf einen Gottesdienst zum vierten Advent nicht verzichten.

Der nächste Gottesdienst wird zum Heiligen Abend veröffentlicht, den Link finden Sie rechtzeitig auf unseren Internetseiten.

Danach wird es den nächsten Gottesdienst erst zum Jahreswechsel, wieder online, geben. Wir wünschen Ihnen alles Gute, eine schöne Vorweihnachtszeit und bleiben Sie gesund. 

Kreative Idee prämiert

Friedewalde. Während der Corona-Pandemie unterstützt der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser bürgerschaftliches Engagement im Versorgungsgebiet besonders.

Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region“ hatte das kommunale Unternehmen zum zwölften Mal seinen Wettbewerb ausgeschrieben. Wegen der angespannten Situation war die gesamte Preisgeldsumme aber deutlich erhöht und der Kreis der geförderten Vereine erweitert worden. Eines der diesmal einhundertvierundzwanzig Förderpakete, die Westfalen Weser in 2020 an Initiativen und Institutionen für die Umsetzung eines vorbildlichen Projektes vergab, ging an den Friedewalder Heimatverein.

Dem Verein sind Traditionsfahnen des Männergesangvereines von 1929 und des später daraus hervorgegangenem gemischten Chor zur Aufbewahrung angeboten. Geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten gab es bisher in der Heimatstube aber nicht. So würde die Anschaffung eines Fahnenschrankes notwendig. Leider kosten neue Schränke deutlich im vierstelligen Bereich. So war die Förderung durch Westfalen Weser sehr willkommen.

Im Weiteren stellte sich die Frage der Unterbringung. Die Heimatstube bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten, einen Schrank für mehrere Fahnen an einer Wand aufzuhängen und das Obergeschoss ist wegen der Temperaturunterschiede nicht geeignet.

Als ein Glücksfall stellte sich heraus, dass in Gütersloh ein gebrauchter aber gut erhaltener Fahnenschrank zu erwerben war.

Auch für ein weiteres Problem gibt es eine Lösung. Anna Hermeier und Uwe Hempen-Hermeier vom Wegolmer Maschinenbauunternehmen Jenz haben eine Zusage gegeben, den Schrank durch die Auszubildenden der Lehrwerkstatt transportable zu gestalten, so dass er bei Veranstaltungen in der Heimatstube nicht im Wege steht. Dieses wird wegen der anstehenden Prüfungen aber erst im Februar des kommenden Jahres möglich sein, so dass das Ergebnis dann erst im Frühjahr zu besichtigen sein wird.

Auf jeden Fall ist der Heimatverein damit für die Präsentation der Fahnen und die Lagerung weiterer Traditionsfahnen vorbereitet.

Westfalen Weser wird auch 2021 die Aktion fortgesetzt. Vereine, die ebenfalls eine Förderung anstreben können sich ab April des nächsten Jahres online bewerben unter: www.westfalenweser.com.

Volkstrauertag 2020 – ein Gedenktag?

Heute ist Volkstrauertag.

Vor fünfundsiebzig Jahren endete der II. Weltkrieg.

Heute knüpfen wir viele Fragen daran. Wie haben die Menschen die Zeit um das Kriegsende empfunden? War es eine Niederlage oder doch eher eine Befreiung? Und wie sah der Alltag in diesen dunklen Stunden aus?

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. geht dieser Frage nach und erinnert alljährlich an die Kriege der Welt und deren Folgen.

Am 17. November 2019 begann Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier seine Rede zum Totengedenken anlässlich der zentralen Gedenkveranstaltung mit den Worten:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.“

2020 ist vieles anders. Gedenkveranstaltungen, wie wir sie auch aus Friedewalde kennen, finden nicht statt. Kränze werden in aller Stille niedergelegt. Menschen, die die Greultaten an Andersgläubigen, anderen Nationalitäten oder an Behinderten leugnen haben sich in die Reihen der Corona-Leugner und Querdenker eingereiht.

Und trotzdem fällt fünfundsiebzig Jahre nach Kriegsende auf, dass es nicht nur dem Volksbund, nicht nur den Kirchen und den Friedensinitiativen wichtig ist, an die Toten zu denken.

Auch in Friedewalde sieht man Menschen, die Gestecke niederlegen, innehalten im stummen Gedenken. Was ist die Motivation dahinter? Denn diese Menschen haben die Toten in aller Regel nicht mehr persönlich gekannt.

Das Todesjahr ist bekannt, es steht ja auf den Gedenkkreuzen. Aber oft wissen sie nicht einmal, wo sie gefallen sind. Oder man wusste gerade noch, dass der Tod in der Schlacht am Dnepr eintrat, einem Fluß, der durch drei Länder verläuft von Kiew bis zum Schwarzen Meer.

Und trotzdem halten sie die Erinnerung wach. Weil die Toten in jungen Jahren in den Krieg musste und ihr Leben für uns geopfert haben. Vielleicht, weil sie zusammen mit der Schwester, Kriegerwitwe des ersten Weltkrieges ein Haus gebaut haben, in dem die Familie heute noch lebt.

Diejenigen, die man die Vätergeneration nennt, die, selbst noch halbe Kinder in den Krieg mussten, schwer verwundet das Kriegsende erlebten, oder in langjähriger Gefangenschaft, die haben über die näheren Umstände in der Familie kaum gesprochen.

Das auch heute noch an diese Menschen gedacht wird, wird uns Mahnung sein und darum werden wir auch in Zukunft Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag durchführen, wenn die Corona-Krise eines Tages vorbei ist.

Gottesdienst im Video

Wahrzeichen des Dorfes: Die Kirche zu Friedewalde mit dem goldenen Kreuz auf der Turmspitze. Foto: Christian Klocke.

Friedewalde. Der Besuch des Gottesdienstes in der Friedewalder Kirche ist auf Grund der Corona-Situation im Moment stark eingeschränkt. Viele scheuen auch, die ganze Zeit mit dem Mund/Nase-Schutz in der Kirche sitzen zu müssen, nicht singen zu können und auch nicht am Abendmahl teilhaben zu können.

Auch die von Pfarrer Salberg angebotene Andacht im Alten- und Pflegeheim Kruse entfällt, um ein Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Mittlerweile haben sich viele Kirchengemeinden darauf eingestellt und bieten Aufzeichnungen ihrer Gottesdienste im Internet an.
Diese Idee hat nun auch die Friedewalder Kirchengemeinde aufgegriffen und bietet gekürzte Aufzeichnungen des sonntäglichen Gottesdienstes an.
Den Gottesdienst vom 8. November 2020 gibt es hier.