Guter Zustand an der Ösper verwirklichen

Der Wasserverband Weserniederung informierte in der Maschinenhalle der Niedringhaus GbR über eine mögliche Umsetzung der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Danach muss bis 2027soll an den Fließgewässern ein guter ökologischer Zustand oder mindestens das „gute ökologische Potenzial“ erreicht werden.

Die Ösper stellt ein Schwerpunktgewässer dar. In den letzten Jahren sind verschiedene Maßnahmen durchgeführt worden. So wurden zwei Querbauwerke entfernt und eine größere Maßnahme in Maaslingen wird im Jahr 2023 abgeschlossen werden.

Die von Joachim Weike, Geschäftsführer des Wasserverbandes im Beisein des Verbandsvorstehers Dieter Blume und der Bürgermeister aus Petershagen, Dirk Breves und Hille, Michael Schweiß vorgestellten Überlegungen bezieht sich auf eine Länge von rd. 2.000 lfd. Metern vom Holzhauser Damm bis zur Friedewalder Straße. Davon liegen rund 1.200 Metern auf Petershäger Gebiet und rund 800 Metern auf Hiller. Geplant ist auch der Rückbau des letzten noch vorhandenen Querbauwerkes und eventuell die Einbindung des „Piwittsgraben“ von der Ösperbrücke entlang der Flur „Schneiderflach“.

Die angedachten Arbeiten beinhalten die punktuelle Herstellung eines naturnahen Querprofils an der Ösper, dem Einbau von Totholz, dem Anlegen von sogenannten Sekundärauen und eine Initialbepflanzung auf 30 Metern sogenannter „Entwicklungskorridore“.

Nach der Information der anwesenden Ösperanlieger und Interessierter soll etwa Anfang November eine Abfrage zur Flächenverfügbarkeit und möglicher Bereitschaft, Flächen zur Verfügung zu stellen beginnen. Dabei geht es um mögliche Streifenbreiten, gegebenenfalls ganzer Flurstücke durch Kauf, Abschluß von Grunddienstbarkeiten, oder Tausch mit anderen Flächen. Im Jahr 2023 könnte dann die Machbarkeit geprüft werden, sowie die Möglichkeit eines Bodenordnungsverfahrens. In den Jahren 2024 und 2025 würde dann eine Vorerkundungen und die Vorplanung erfolgen. Ab 2026 soll bei einer positiven Entwicklung die Maßnahmenumsetzung erfolgen.

Der Vortrag wird auf den Internetauftritten der beteiligten Kommunen eingestellt. Weitere Auskünfte gibt Herr Weike, der sich auch über Interessenbekundungen freuen würde.

Zum Tode von Wilfried Bröer

Ein Nachruf des Heimatverein Friedewalde

Der Heimatverein Friedewalde e.V. trauert um sein Gründungsmitglied und aktiven Unterstützer Wilfried Bröer, der am 2. September im Alter von fast 93 Jahren verstorben ist.

Bereits vor der Gründung des Vereins im Juni 1990, anlässlich einer Vorbesprechung „up Engelkens Deele“ wurde er als Ortsheimatpfleger eingebunden. Er wurde gebeten, ein Einladungsschreiben an alle Friedewalder zu formulieren und für die Auslage und den Aushang zu sorgen. Als ausgebildetem Lehrer und Schulleiter war ihm das ein Leichtes

In der ersten Mitgliederversammlung am 6. August 1990 wurde er als Ortsheimatpfleger dem neu gewählten Vorstand beigeordnet.

Diese Aufgabe erfüllte er mit großer Begeisterung bis zu seinem Ausscheiden aus der Funktion als Ortsheimatpfleger im März 2013 und noch darüber hinaus.

Aber auch in die Arbeit des Vereins ließ er sich gerne einbinden. “Immer dabei sein, Interesse haben und wecken, für alle Fragen offen sein. Darauf habe ich großen Wert gelegt“, hat er einmal gesagt. So war es für ihn selbstverständlich, dass er sich in der neu gebildeten Gruppe Dorfgeschichte einbinden ließ und auch deren Leitung übernahm.

In vielen Zusammenkünften hat er gemeinsam mit sachkundigen Mitstreitern versucht, Geschichtliches aus und um Friedewalde zu sammeln und aufzuschreiben. Diese Aufgabe war für ihn eine Selbstverständlichkeit und harmonierte mit seiner Tätigkeit als Ortsheimatpfleger. Es wären schließlich immer die Dorfschullehrer gewesen, die als Chronisten in Friedewalde tätig waren. So empfand er es auch als großen Verlust, dass durch Brandstiftung in der Friedewalder Schule wertvolle Chronikbände und Dokumente vernichtet wurden.

Unzählige Veranstaltungen, Aktionen und Projekte in Friedewalde hat er begleitet und war häufig und im positiven Sinne der Antreiber. Foto-Ausstellungen mitzugestalten und bei Schnatgängen auf Geschichtliches hinzuweisen war ihm eine Herzensangelegenheit. Kein Dorf- oder Schulfest, an dem er nicht teilgenommen hat. Wenn nicht aktiv, dann als Chronist. Brauchtum wachhalten und Geschichtsschreiber von Friedewalde sein, das war Wilfried Bröer vierzig Jahre lang.

Dazu hat er seine Mitbürger mit den Sätzen „Wir müssen achtgeben, dass Brauchtum und Dorffeste nicht verschwinden, sonst verliert Friedewalde seine Identität. Wir möchten aber doch alle, dass Leben im Dorfe bleibt” über seinen Tod hinaus verpflichtet.

Viele Vereine in Friedewalde hat er begleitet und mitgestaltet. Von Oktober 1967 an setzte er die Schulmeister-Tradition im Dirigentenamt des Kirchenchores bis zum Jahr 1984 fort. Zum Tag des offenen Denkmals stand er wie selbstverständlich bereit, Interessierten nach dem Gottesdienst die Kirche in Friedewalde nahe zu bringen.

Als Mensch, der Friedewalde als seine Heimat verstand und in ihr verortet war, dem die Beziehung zu anderen Menschen, ihre Geschichte und kulturelle Identität immer ein besonderes Anliegen war, werden wir ihn in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Friedewalde  – ein Fleck Natur! Wirklich?

Das in Friedewalde das Wort „Natur“ eine große Bedeutung hat ist allseits bekannt. Seit vielen Jahren wird intensiv immer weiter an Verbesserungen gearbeitet.

Hier gebührt unter anderem ein großer Dank den heimischen Jägern. Hege und Pflege werden sehr ernst genommen. Ob es neue Anpflanzungen oder auch Teiche sind, alle Maßnahmen haben ein großes Ziel: Flora und Fauna zu erhalten, zu fördern und weiter zu entwickeln. Damit werden auch neue Rückzugsgebiete für unser heimisches Wild geschaffen.

Dies ist umso mehr wichtig, als auch in ländlichen Gebieten immer mehr Menschen die Schönheit der Natur entdecken und sich bei ausgiebigen Spaziergängen daran erfreuen. Zwar sind leider nicht immer die mitgeführten Haustiere angemessen angeleint. Das bringt schon mal Unruhe ins Revier.

Ein viel größeres Problem tritt leider in den letzten Tagen hervor. Die Landwirte sind wieder kräftig bei der Grasernte. Da gibt es für alle Beteiligten viel zu tun. Parallel ist aber auch Brut- und Setzzeit. In vielen Wiesen hat das Wild Nachwuchs versteckt. Selbstverständlich hat kein Landwirt – und auch kein Jäger Interesse daran, dass bei den großen und schnellen Maschinen dann tödliche Verletzungen entstehen.


Darum sind Landwirte und Jäger im ständigen Austausch darüber, wann und wo gemäht wird. Dann werden kurz vor der Maht Tüten aufgehängt, oder Jäger durchstreift die Wiesen. Auch Drohnen mit Wärmebild kommen zum Einsatz. Ziel ist immer der Schutz des Wildes, das durch diese Maßnahmen den Nachwuchs aus dem Gefahrenbereich entfernt.

Seit einiger Zeit werden zur Wildvertreibung auch kleine Ultraschall Sender eingesetzt. Diese sorgen durch einen ständigen Ton für Unwohlsein bei den Tieren in der näheren Umgebung. Das Wild zieht sich dann zurück und die Gefahr ist weitgehend gebannt.

Sehr tragisch ist allerdings, dass in Friedewalde jetzt mehrfach diese Ultraschall-Sender gestohlen wurden. Da es sich um Profi-Geräte handelt, beträgt der finanzielle Schaden der Jäger schnell mehrere hundert Euro. Viel schlimmer ist aber, dass man sich auf die Wirkung der angebrachten Geräte verlässt, die Maschinen rücken an, und das Unglück ist schon da. Die Bilder möchte niemand sehen.

Ob Unwissenheit oder pure Bosheit – das ist ein Desaster. Dieser Frevel kann durch nichts überboten werden. Alle Mühen unserer Landwirte und Jägern sind vergebens, die jungen Rehkitze sind zerstückelt.

Schade, dass Naturschutz manchmal so sabotiert wird. Sollte der Diebstahl nachgewiesen werden können, erfolgt selbstverständlich eine Anzeige. Daher der Apell, die Geräte nutzen den Dieben nichts und dienen dem Schutz der Jungtiere. Lassen Sie sie da, wo sie hingehören.

Sie ist endlich da!

Die ersten Überlegungen reichen weit in die Vergangenheit. Ein behindertenfreundlicher Zugang zum Kirchengebäude in Friedewalde sollte geschaffen werden. Lange wurde geplant, da natürlich verschiedenste Dinge zu berücksichtigen sind. Denkmalschutz, DIN-Vorschriften, Optik, um nur einige Dinge zu nennen.

Die ersten Planungen gingen in Richtung einer optisch angepassten Lösung aus Stein und Beton. Der Plan einer mobilen und transportierbaren Version wurde als zweite Variante ebenso verworfen, wie die ersten Überlegungen. Was geblieben ist, ist wie so häufig eine angepasste Lösung.

Nach der zugrunde liegenden DIN 18040-1 hätte die Entscheidung eigentlich für einen Aufzug oder eine Hebebühne fallen müssen, was aber technisch aufwändig, wartungsintensiv und dementsprechend kostspielig gewesen wäre. Die jetzt gewählte Lösung ermöglicht sowohl Gottesdienstbesuchern mit Gehilfen und Rollatoren, als und Eltern mit Kinderwagen einen leichten Zugang. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, brauchen zwar die Mithilfe einer zweiten Person, aber insgesamt ist der Zugang nun um ein vielfaches erleichtert worden, denkt man an die alte Holzrampe.

Ein zufällig vorbeikommende Einwohnerin hat es sich nicht nehmen lassen, mit ihrem Rollator eine Erprobung vorzunehmen und war voll des Lobes über die gelungene Lösung. Pfarrer Salberg und das Presbyterium freuen sich über die gelungene Aufwertung und hoffe, dass damit wieder mehr Gottesdienstbesuchern der erleichterte Besuch ermöglicht wird.

Feldbegehung nach Corona

Der landwirtschaftliche Ortsverband Friedewalde hat nach einer Pause von zwei Jahren und zehneinhalb Monaten endlich wieder eine Feldbegehung durchführen können. Erste Befürchtungen, dass die Beteiligung nachgelassen haben könnte, haben sich in das Gegenteil verwandelt.

Fast dreißig Teilnehmende, nicht nur aus Friedewalde, nutzten die Gelegenheit, um sich von Henning Ehlers, Pflanzenschutzberater der Landwirtschafts-Kammer NRW und Jonas Hoppmann-Lilienkamp von der Corteva Agriscience Germany GmbH informieren zu lassen. Insbesondere die vielen neu hinzugekommenen Einschränkung im Pflanzenschutz und Bewirtschaftungsauflagen forderten ganze Aufmerksamkeit.
Als Gast verfolgte Friedhelm Raute von der GeFBdML e.V. die Ausführungen und war überrascht, welche Anforderungen an modernen Ackerbau gestellt werden. Seine Bitte, in Abstimmung mit den Bewirtschaftern interessante Flächen nach archäologischen Objekten absuchen zu dürfen, wurde positiv aufgenommen.

Verschiedene Flächen mit unterschiedlichen Kulturen in ganz Friedewalde und bis nach Stemmer wurden in Augenschein genommen und die weiteren Bestell- und Dünge-Maßnahmen besprochen.

Im Anschluß gab es in den Räumlichkeiten des Lohnunternehmens Kruse, Bohnhorster Weg noch Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen und sich über neue Wirkstoffen informieren zu lassen.

Am 6. Mai, um 14:oo Uhr gibt es eine weitere Feldbegehung, diesmal beginnen auf dem Betrieb Christian Kruse.

Feldbegehung startet wieder

Nach Corona-bedingter Pause wird der landwirtschaftliche Ortsverband Friedewalde in diesem Jahr wieder mit einer “Feldbegehung” starten.

Die Teilnehmenden treffen sich am Freitag, dem 18. März 2022, um 14:oo Uhr auf dem Betrieb Kruse Friedewalde GmbH – Landwirtschaftlicher Lohnbetrieb, Bohnhorster Weg 16, 32469 PetershagenFriedewalde.

Herrn Henning Ehlers, Ldw.-Kammer NRW und
Herr Jonas Hoppmann-Lilienkamp, Corteva Agriscience Germany GmbH

werden über den aktuelle Stand der Kulturen sowie die bisherigen und noch ausstehenden Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen bewertet.

Gerade in diesen Zeiten, die geprägt sind vom Krieg in der Ukraine mit seinen nicht absehbaren Folgen, aber auch den zahlreichen Bewirtschaftungseinschränkungen, ist es wichtig, sich über die vorhandenen Möglichkeiten zu informieren. Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die derzeit geltenden Corona-Verordnungen sind einzuhalten.

Nächster Termin ist Freitag, der 6. Mai 2022, 14:oo Uhr bei Christian Kruse.

„Mit viel Geschick und noch mehr pick-pick…“

singen die sieben Zwerge im Disney Klassiker


Friedewalde. Was passiert denn an einem Sonntag-Nachmittag auf einem Acker nördlich des ehemaligen Eichenhains, mögen sich zufällig Vorbeikommende gefragt haben?

Die Erklärung lautet: Mitglieder der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke haben „gesondelt“. Dabei wird mit einem Metalldetektor gezielt nach Gegenständen im Untergrund gesucht. Das ist eine Facette der Vereinsarbeit. Gesucht wird auch nach bearbeiteten Steingeräten wie Faustkeilen, Speerspitzen, Messerschneiden und vielem mehr. Reich wird man davon übrigens nicht. Viel häufiger als bei Gold und Silber schlägt die Anzeige bei Nägeln, Kronkorken und Teilen von landwirtschaftlichen Geräten aus.

Für die Vereinsmitglieder steht der Spaß und die Spannung im Vordergrund. Dabei handeln sie verantwortungsvoll und gesetzeskonform.

Denn Feldbegehungen sind ein erster Schritt, mögliche Fundstelle zu erkunden und detaillierte Informationen zu gewinnen. Bodendenkmälern und archäologische Fundplätze können dadurch, auch mit der Zuhilfenahme von Metalldetektoren, erkundet werden.

Die Bergung der Funde im Anschluss an die Suche bedarf allerdings in Deutschland einer Genehmigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde und der Grundeigentümer. Das Graben im Wald und auf Wiesen ist nicht erlaubt, daher beschränken sich die Vereinsmitglieder auf Ackerflächen.

Darüber hinaus findet einmal im Jahr eine Fundabgabe an die LWL-Archäologie für Westfalen statt, bei der die Funde des letzten Jahres vorgestellt werden.

Wer mehr über das spannende Hobby erfahren möchte, kann sich an Friedhelm Raute wenden, dem Vereinsvorsitzenden, der in der Förthofstraße 15 in Friedewalde wohnt.

Update “Jagdgenossenschaftsversammlung”

die Jagdgenossenschaftsversammlung des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Friedewalde am Freitag, dem 14. Januar 2022, ab 19:3o Uhr, im Landgasthaus Rathert soll wie geplant stattfinden.

Nach aktuell vorliegenden Informationen über die Lage der Corona-Virus-Pandemie und die zielgerichtete Umsetzung der Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen vom heutigen Tage ist dieses möglich.

Voraussetzung ist, dass der Zutritt nur

  • Menschen mit einer Impfung und einem tagesaktuellen Test (2G plus), oder
  • Geboosterten, also Menschen, deren Auffrischungsimpfung (Drittimpfung) länger als zwei Wochen zurück liegt und in den Nachweisen hinterlegt ist

gestattet wird.

Die Jagdgenossenschaft wird eine Eingangskontrolle durchführen und die Teilnehmenden zur Nachverfolgung in einer gesonderten Liste mit Telefonnummer festhalten.

Es gilt Maskenpflicht außer an festen Steh- und Sitzplätzen und zur Einnahme von Speisen und Getränken.

Gottesdienst zum Heiligen Abend

Friedewalde. Die evangelische Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer hat sich entschlossen, auf Grund der anhaltenden Corona-Pandemie, auch in diesem Jahr 2021 einen Gottesdienst zum Heiligen Abend online zu stellen.

Der Gottesdienst kann unter der Adresse

https://youtu.be/6zGlDxmov_c

online abgerufen werden.

Wir wünschen allen ein schönes und besinnliches Weihnachtfest. Bleiben Sie gesund. Wir freuen uns, Sie demnächst wiederzusehen.

Versammlung der Jagdgenossen

Die Jagdgenossen des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Petershagen-Friedewalde werden zu einer am

Freitag, den 14. Januar 2022, ab 19:3o Uhr,
im Landgasthaus Rathert,
Messlinger Dorfstr. 22, 32469 Petershagen

stattfindende Genossenschaftsversammlung recht herzlich eingeladen.

Jagdgenossen sind stimmberechtigt gemäß § 9 Abs. 3 Bundesjagdgesetz mit ihren zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk Petershagen-Friedewalde gehörenden Grundflächen, abzüglich der in befriedeten Bezirken befindlichen Flächen im Sinne des § 6 des Bundesjagdgesetzes.

Ergänzungen zur Tagesordnung sind bis spätestens zum 17. Dezember 2021 beim Vorsitzenden Holger Kruse, Auf den Höfen 6 in Petershagen schriftlich einzureichen.

Neben den üblichen Regularien einer Versammlung soll über eine Anpassung der Satzung (entsprechend der Mustersatzung nach dem Landesjagdgesetz / Runderlass des MULNV – III-6 70–10–00.45 vom 25. Juni 2020) abgestimmt werden und Ersatzwahlen zum Vorstand (zweiter Beisitzer und stellv. zweiter Beisitzer) vorgenommen werden.

Die Einladung mit umfassender Tagesordnung wird öffentlich durch Aushang bekannt gegeben.

Landwirte wählen neuen Vorstand

Der landwirtschaftliche Ortsverband Friedewalde wählte am 3. Dezember 2021 im Landgasthaus Rathert einen neuen Vorstand. Die Wahl war längst überfällig und wurde auf Grund der Corona-Pandemie bereits zweimal verschoben.
Nun fand sie unter strikter Anwendung der Corona-Vorschriften in einer gut besuchten Zusammenkunft mit über zwanzig Teilnehmern statt. Begleitet und als Wahlleiter durchgeführt wurde sie von Maximilian Meyer vom WLV aus Lübbecke.

Mit Wilhelm Borgmann und Wilhelm Röthemeyer schieden zwei langjährige aktive Vorstandsmitglieder aus. Beide werden zu einem späteren Zeitpunkt einen Dank für ihre Mitarbeit erhalten.

Anders als heute oft der Fall, ist es nicht nur gelungen, Ersatz zu finden, sondernd der Vorstand ist auch deutlich jünger und weiblicher geworden. Mit Kai Kruse als neuem stellvertretenden Vorsitzenden, sowie Hannah Kruse und Kevin Kruse als Vertrauensleute sind die Signale für die Zukunft bestens gestellt.

Der neue Vorstand, für das Foto für wenige Sekunden zusammengerückt. Es fehlt Dirk Kiel.

Da die Neuwahl verschoben wurde, arbeitet der neue Vorstand in einer verkürzten Amtszeit. Bereits in zwei Jahren sind wieder Wahlen vorgesehen. Da der langjährige Vorsitzende Karl-Christian Ebenau die von den Statuten vorgesehene Altersgrenze erreicht hat, wird der dann ausscheiden und kann den Ortsverband in jüngere Hände übergeben. Auf Grund der regelmäßigen Aktivitäten steht dieser sowohl mitgliedermäßig als auch finanziell auf einer gesunden Basis und kann auch in Zukunft eigenständig existieren.

Alle Anwesenden hofften, dass es im Jahre 2022 wieder möglich sein wird, diese Aktivitäten, beginnen mit einem Frühstück für alle Mitglieder und Familienangehörigen, wieder aufzunehmen.

Zum Tode von Maria Therese (Resi) Hermeier

Der Versuch einer Würdigung der Ehrenvorsitzenden des Heimatvereines Friedewalde

Resi Hermeier ist am vierzehnten Oktober im Alter von neunundachtzig Jahren verstorben. Sie hat viele Jahre an der Seite ihres Mannes Wilhelm die Entwicklung der Firma Jenz maßgeblich mitgeprägt.

Sie war aber auch zeitlebens eine stolze Wegholmerin, der die Heimat – einst und heute – besonders am Herzen lag. Zahlreiche Besuche in Archiven können davon zeugen.

So war es fast zwangsläufig, dass sie, als der damalige Kreisheimatpfleger Dr. Franke die Gründung eines Heimatvereines in Friedewalde anregte und im Juni 1990 eine erste Vorbesprechung „up Engelkens Deele“ stattfand, bereits aktiv eingebunden war.

Folgerichtig wurde sie in der Gründungs-Versammlung am 11. Juni 1990 in der Gaststätte Borgmann „Schnieders“ unter der Leitung des damaligen Ortsvorsteher Heinrich Wehking zur Vorsitzenden gewählt.

Die neu gebildeten Interessengruppen „Dorfgeschichte“ und „plattdeutsche Sprache“ waren für sie von herausragender Bedeutung. So war es ohne Frage, dass sich die Plattdeutschen im November 1990 bei ihr trafen, obwohl sie sich nicht wohl fühlte. Im Anschluss an die Zusammenkunft ereilte sie ein lebensbedrohlicher Zustand, der einen langen Krankenhausaufenthalt und eine sehr lange Rehabilitation notwendig machte.

Nur mit ihrem starken Willen war es ihr möglich, mit den Folgen dieser Erkrankung fortan zu leben. Viele Ältere werden sich an sie und den Mercedes erinnern, der regelmäßig hupend auf den Parkplätzen der beiden Friedewalder Banken hielt. Die Mitarbeiter wussten dann, Resi Hermeier möchte die Bankgeschäfte erledigen. Als deutlich wurde, dass sie körperlich eingeschränkt bleiben würde, gab sie Anfang 1992 die Leitung des Heimatvereines an ihren Stellvertreter Manfred Schülke ab. Das hinderte sie jedoch nicht, weiterhin aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Der Besuch der Mitgliederversammlungen und von Ausflügen waren für sie noch viele Jahre selbstverständlich. Ideen, die sie hatte, übermittelte sie umgehend telefonisch. „Ikk hevv mi wat overlächt“ war dann die Einleitung.

Auch „ihre“ Gruppen orientierten sich fortan und trafen sich bei Resi Hermeier im Wohnzimmer.
Erst als ihre körperlichen Kräfte vor einigen Jahren nachließen, beendete sie diese Treffen.


Trotzdem blieb sie der Arbeit auch weiterhin verbunden. Noch 2019 steuerte sie aus einer Heimzeitung der Weser-Residenz Bad Hopfenberg einen plattdeutschen Artikel bei, der Eingang in die Jahreschronik fand.

Der Heimatverein Friedewalde verliert mit Resi Hermeier ein Gründungsmitglied, eine dauerhafte Förderin des Vereinszweckes und eine wertvolle Ratgeberin.

Wir werden sie stets in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Fotos zum Download

Friedewalde. In der Evangelischen Kirche in Friedewalde fand die Jubiläumskonfirmation für alle diejenigen statt, die vor fünfzig, oder sechzig Jahren in der Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer konfirmiert worden sind. Der Gottesdienst fand immer noch unter den aktuellen Einschränkungen der Corona-Pandemie statt, so dass das anschließende Beisammensein nicht stattfinden konnte.

Die Jubilarinnen und Jubilare können unter


https://drive.google.com/drive/folders/1J5B_cFmFPvHhAvE3YsZsz4KLk06f2ylN?usp=sharing


eine Datei mit darin gespeicherten Bildern abrufen. Aus Datenschutzgründen sind die Bilder geschützt und können nur mit einem entsprechenden Passwort geöffnet werden. Dieses haben die betroffenen Personen bereits erhalten.

Sollte das in Einzelfällen nicht funktionieren, steht Karl-Christian Ebenau unter 0173-5338548 für Hilfestellung gerne zur Verfügung.

Renovierungsaktion im Dorf

Die Kulturgemeinschaft Friedewalde hatte kurzfristig zu einer Streich-Aktion an den drei Hinweistafeln an den Ortseingängen von Friedewalde eingeladen. Die Helfer haben sich in Gruppen aufgeteilt und trafen sich am Ende gemeinsam in der Straße “Am Denkmal” um gemeinsam die beiden Hinweistafeln vor der Hofstätte Niedringhaus mit einem frischen Anstrich zu versehen. Mit viel Eifer, niemals nachlassender Motivation und dem Motto “Flinke Hände – schnelles Ende” war der gesamte Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Ein schöner Nebeneffekt – das Wiedersehen nach langer und durch Corona veranlassten Isolation bot Gelegenheit, endlich einmal wieder Gespräch über Themen des Dorfes zu führen. Dorfklatsch im positiven Sinne. Vielen Dank an alle Helfer.

Neue Technik in der Landwirtschaft

Friedewalde. Was in anderen Ländern schon längst Praxis ist, kann man jetzt auch in der Region beobachten. Gülle wird separiert, das heißt, die Bestandteile werden getrennt und damit verschiedene Vorteile generiert.

Zum Beispiel können Liegeboxen mit den abgepressten Feststoffen eingestreut und damit Stroh eingespart werden. Das Einstreumaterial ist nachweislich ein hygienisches, selbst produziertes Produkt mit einem sehr geringen Anteil von Stickstoff und Phosphor in den Feststoffen. Gleichzeitig wird das Güllelager dadurch entlasten und die Ausbringung optimieren. Zusätzlich wird die Nährstoffbilanz optimiert, was in Zeiten, in denen den Landwirten immer wieder die Überdüngung der Böden vorgeworfen wird, von großer Bedeutung ist. Diese Aussage stimmt zwar nachweislich nicht, hält sich aber hartnäckig.

Am Ende bleibt ein Produkt, dass sogar im eigenen Garten Verwendung finden könnte.

https://youtu.be/QT4veM56O3o

Gottesdienst zum Heiligen Abend

Friedewalde. Da die evangelische Landeskirche von Westfalen von Gottesdiensten abrät, hat die ev. Kirchengemeinde Friedewalde statt dessen ein Video als Ersatz für den Familiengottesdienst am Heiligen Abend produziert.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete und friedvolle Weihnachtszeit.
Den nächsten Gottesdienst können Sie dann zum Jahreswechsel abrufen.
Wir werden rechtzeitig darauf hinweisen.

Gottesdienst zum vierten Advent

Friedewalde. Auch wenn wir derzeit in Friedewalde, wie in vielen anderen Gliederungen der evangelischen Kirche auch zum Schutz vor Corona-Erkrankungen keine Besuchergottesdienste feiern, wollten wir doch auf einen Gottesdienst zum vierten Advent nicht verzichten.

Der nächste Gottesdienst wird zum Heiligen Abend veröffentlicht, den Link finden Sie rechtzeitig auf unseren Internetseiten.

Danach wird es den nächsten Gottesdienst erst zum Jahreswechsel, wieder online, geben. Wir wünschen Ihnen alles Gute, eine schöne Vorweihnachtszeit und bleiben Sie gesund. 

Kreative Idee prämiert

Friedewalde. Während der Corona-Pandemie unterstützt der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser bürgerschaftliches Engagement im Versorgungsgebiet besonders.

Unter dem Motto „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region“ hatte das kommunale Unternehmen zum zwölften Mal seinen Wettbewerb ausgeschrieben. Wegen der angespannten Situation war die gesamte Preisgeldsumme aber deutlich erhöht und der Kreis der geförderten Vereine erweitert worden. Eines der diesmal einhundertvierundzwanzig Förderpakete, die Westfalen Weser in 2020 an Initiativen und Institutionen für die Umsetzung eines vorbildlichen Projektes vergab, ging an den Friedewalder Heimatverein.

Dem Verein sind Traditionsfahnen des Männergesangvereines von 1929 und des später daraus hervorgegangenem gemischten Chor zur Aufbewahrung angeboten. Geeignete Aufbewahrungsmöglichkeiten gab es bisher in der Heimatstube aber nicht. So würde die Anschaffung eines Fahnenschrankes notwendig. Leider kosten neue Schränke deutlich im vierstelligen Bereich. So war die Förderung durch Westfalen Weser sehr willkommen.

Im Weiteren stellte sich die Frage der Unterbringung. Die Heimatstube bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten, einen Schrank für mehrere Fahnen an einer Wand aufzuhängen und das Obergeschoss ist wegen der Temperaturunterschiede nicht geeignet.

Als ein Glücksfall stellte sich heraus, dass in Gütersloh ein gebrauchter aber gut erhaltener Fahnenschrank zu erwerben war.

Auch für ein weiteres Problem gibt es eine Lösung. Anna Hermeier und Uwe Hempen-Hermeier vom Wegolmer Maschinenbauunternehmen Jenz haben eine Zusage gegeben, den Schrank durch die Auszubildenden der Lehrwerkstatt transportable zu gestalten, so dass er bei Veranstaltungen in der Heimatstube nicht im Wege steht. Dieses wird wegen der anstehenden Prüfungen aber erst im Februar des kommenden Jahres möglich sein, so dass das Ergebnis dann erst im Frühjahr zu besichtigen sein wird.

Auf jeden Fall ist der Heimatverein damit für die Präsentation der Fahnen und die Lagerung weiterer Traditionsfahnen vorbereitet.

Westfalen Weser wird auch 2021 die Aktion fortgesetzt. Vereine, die ebenfalls eine Förderung anstreben können sich ab April des nächsten Jahres online bewerben unter: www.westfalenweser.com.

Volkstrauertag 2020 – ein Gedenktag?

Heute ist Volkstrauertag.

Vor fünfundsiebzig Jahren endete der II. Weltkrieg.

Heute knüpfen wir viele Fragen daran. Wie haben die Menschen die Zeit um das Kriegsende empfunden? War es eine Niederlage oder doch eher eine Befreiung? Und wie sah der Alltag in diesen dunklen Stunden aus?

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. geht dieser Frage nach und erinnert alljährlich an die Kriege der Welt und deren Folgen.

Am 17. November 2019 begann Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier seine Rede zum Totengedenken anlässlich der zentralen Gedenkveranstaltung mit den Worten:

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.“

2020 ist vieles anders. Gedenkveranstaltungen, wie wir sie auch aus Friedewalde kennen, finden nicht statt. Kränze werden in aller Stille niedergelegt. Menschen, die die Greultaten an Andersgläubigen, anderen Nationalitäten oder an Behinderten leugnen haben sich in die Reihen der Corona-Leugner und Querdenker eingereiht.

Und trotzdem fällt fünfundsiebzig Jahre nach Kriegsende auf, dass es nicht nur dem Volksbund, nicht nur den Kirchen und den Friedensinitiativen wichtig ist, an die Toten zu denken.

Auch in Friedewalde sieht man Menschen, die Gestecke niederlegen, innehalten im stummen Gedenken. Was ist die Motivation dahinter? Denn diese Menschen haben die Toten in aller Regel nicht mehr persönlich gekannt.

Das Todesjahr ist bekannt, es steht ja auf den Gedenkkreuzen. Aber oft wissen sie nicht einmal, wo sie gefallen sind. Oder man wusste gerade noch, dass der Tod in der Schlacht am Dnepr eintrat, einem Fluß, der durch drei Länder verläuft von Kiew bis zum Schwarzen Meer.

Und trotzdem halten sie die Erinnerung wach. Weil die Toten in jungen Jahren in den Krieg musste und ihr Leben für uns geopfert haben. Vielleicht, weil sie zusammen mit der Schwester, Kriegerwitwe des ersten Weltkrieges ein Haus gebaut haben, in dem die Familie heute noch lebt.

Diejenigen, die man die Vätergeneration nennt, die, selbst noch halbe Kinder in den Krieg mussten, schwer verwundet das Kriegsende erlebten, oder in langjähriger Gefangenschaft, die haben über die näheren Umstände in der Familie kaum gesprochen.

Das auch heute noch an diese Menschen gedacht wird, wird uns Mahnung sein und darum werden wir auch in Zukunft Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag durchführen, wenn die Corona-Krise eines Tages vorbei ist.

Gottesdienst im Video

Wahrzeichen des Dorfes: Die Kirche zu Friedewalde mit dem goldenen Kreuz auf der Turmspitze. Foto: Christian Klocke.

Friedewalde. Der Besuch des Gottesdienstes in der Friedewalder Kirche ist auf Grund der Corona-Situation im Moment stark eingeschränkt. Viele scheuen auch, die ganze Zeit mit dem Mund/Nase-Schutz in der Kirche sitzen zu müssen, nicht singen zu können und auch nicht am Abendmahl teilhaben zu können.

Auch die von Pfarrer Salberg angebotene Andacht im Alten- und Pflegeheim Kruse entfällt, um ein Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Mittlerweile haben sich viele Kirchengemeinden darauf eingestellt und bieten Aufzeichnungen ihrer Gottesdienste im Internet an.
Diese Idee hat nun auch die Friedewalder Kirchengemeinde aufgegriffen und bietet gekürzte Aufzeichnungen des sonntäglichen Gottesdienstes an.
Den Gottesdienst vom 8. November 2020 gibt es hier.

Kein Gedenken zum Volkstrauertag

Friedewalde. Die Kulturgemeinschaft Friedewalde teilt mit, dass auf Grund der steigenden Corona-Zahlen und der zu erwartenden weiteren Einschränkungen in diesem Jahr auf eine öffentliche Gedenk-Veranstaltung zum Volkstrauertag am Sonntag, dem 15. November 2020 verzichtet wird.
Die Zahl derjenigen, die in der Vergangenheit an der Kranzniederlegung teilgenommen haben, ist erfreulicherweise recht groß gewesen. Auch wenn die Veranstaltung auf dem alten Friedhof im Freien stattfindet, erscheint das Risiko einer Ansteckung zu groß. Der Vorstand wird daher die Kranzniederlegung in diesem Jahr in aller Stille vornehmen und hofft, dass im nächsten Jahr alles wieder normal ablaufen kann.

Presbyterium in Hameln

Wiedersehen: Das Presbyterium traf im Hamelner Staatsforst Carsten Bölts (r. von rechts), ehemaliger Prädikant der Evangelischen Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer. Foto: Karl-Christian Ebenau

Hameln. Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer hat am Samstag, 10. Oktober 2020, eine Fahrt nach Hameln unternommen. Neben einer sehr kompetenten Führung durch die ehemalige evangelisch-lutherische Kloster- und Stiftskirche Münster St. Bonifatius stand auch ein Besuch in der neuen Wirkungsstätte unseres ehemaligen evangelische Prädikanten Carsten Böltz, dem 1.250 Hektar großen Hamelner Stadtforst.

Carsten hat am Ende seiner Führung ausdrücklich darum gebeten, alle Friedewalderinnen und Friedewalder ausdrücklich von seiner Frau und ihm zu grüßen. Diesen Gruß geben wir natürlich gerne weiter.

Sehr schön: Die ehemalige evangelisch-lutherische Kloster- und Stiftskirche Münster St. Bonifatius in Hameln. Foto: Karl-Christian Ebenau

Förthofstraße – wie weiter?

Verkehrsberuhigte Rennstrecke: Die Förthofstraße in Friedewalde ist in den Fokus der Behörden geraten. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Zu schnell auf der Förthofstraße: „Hier muss etwas passieren“ lautete eine Pressemeldung von Oliver Plöger im Mindener Tageblatt, die am

as Ordnungsamt der Stadt Petershagen nun das tun wird, was möglich ist, nämlich der Kreispolizeibehörde das Protokoll mit der Bitte um Prüfung der Vornahme etwaiger Kontrollen zu übersenden.

Da außerdem davon auszugehen ist, dass die betroffenen Anwohner die Ergebnisse ebenfalls zum Anlass nehmen werden, entsprechende Maßnahmen einzufordern, kann allen Nutzern nur geraten werden, sich noch einmal zu überlegen, warum in dieser Straße die Geschwindigkeit auf 30 km beschränkt ist. So schwer das bei der Ausgestaltung auch sein mag.

3. Wahl der Seniorenvertretung

Petershagen. Bereits seit dem Jahr 2009 wird in der Stadt Petershagen eine Seniorenvertretung gewählt. Die Amtszeit richtet sich nach den Kommunalwahlen. Damit stehen in diesem Jahr Neuwahlen an.
Die Aufgaben einer Seniorenvertretung in Petershagen erstrecken sich nicht nur auf die beratende Teilnahme an der politischen Willensbildung im Rat der Stadt. Vielmehr wird sie in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens angehört und führt auch eigene Aufklärungsarbeit durch.
Die von der Seniorenvertretung gestaltete Notfallkarte findet sich in vielen Haushalten älterer Mitbürger. Das Thema “Erben und Vererben” war ebenso Thema, wie eine Infoveranstaltung über eBikes und Pedelecs mit praktischen Übungen, um nur einiges aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen.
Die neue Seniorenvertretung wird durch benannte Delegierte aus Einrichtungen und Organisationen der Seniorenarbeit und weiteren Delegierten aus jeder Ortschaft gewählt.
Die dafür notwendigen Unterlagen sind über den Friedewalder Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau zu bekommen und müssen bis Dienstag, dem o8. September 2020 wieder bei der Stadt eingereicht werden.

Kein Grillen der Landwirte

Friedewalde. Der Vorstand des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Friedewalde hat beschlossen, dass das geplante Grillen nicht stattfinden wird.

Die Veranstaltung war ursprünglich für den 16. August auf dem Gelände des landwirtschaftliches Lohnunternehmens Kruse, Bohnhorster Weg geplant. Auf Grund der aktuellen Corona-Entwicklung mit wieder ansteigenden Infektionszahlen sieht der Vorstand von der Durchführung zunächst ab.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Vorstandsmitglieder festlegen, ob das Grillen in dieser Form im Jahr 2020 noch stattfinden wird, oder ob eventuell eine Alternative, wie zum Beispiel ein Frühstück angeboten wird.

Der Vorstand bittet um Verständnis für diese Entscheidung.

RGZV ein Klima.Sieger

Friedewalde. Der Rassegeflügelzuchtverein Friedewalde e. V. gehört zu den Klima.Siegern 2020! Der kommunale Infrastrukturdienstleister Westfalen Weser fördert den Verein in diesem Jahr einmalig mit 1.000 Euro für den Klimaschutz.

Sparen, sanieren, schützen – unter diesem Motto hatte das heimische Unternehmen mit Unterstützung der Klimaschutzagentur Weserbergland zum Wettbewerb „Klima.Sieger“ aufgerufen. Es fördert damit energetische Maßnahmen an Vereinsgebäuden für den Klimaschutz. Der Wettbewerb richtet sich an Vereine im Netzgebiet, die eigeninitiativ und umweltbewusst vor Ort handeln. Seit 1988 ist der RGZV Friedewalde Nutzer und später auch Eigentümer ehemaliger Stallungen auf dem Grundstück „Zum Rhien 4“. Das mit viel Einsatz in Eigenarbeit ausgebaute Vereinshaus mit Ausstellungsraum, Küche, Toilette und Thekenbereich bedarf ständiger Instandhaltung und Anpassung an moderne Umweltstandards.

Da passt es, dass Westfalen Weser als rein kommunales Unternehmen mit dem Wettbewerb Klima.Sieger zwei Themen verbinden will: bürgerschaftliches Engagement stärken und gleichzeitig Energieeffizienz und Klimaschutz voranbringen. Die Förderung durch das Unternehmen ermöglicht dem RGZV Friedewalde somit einen weiteren Teilaspekt in einer Reihe von Maßnahmen, die helfen, das Vereinsheim für die Zukunft fit zu machen. Nicht nur für die Belange der Rassegeflügelzucht, sondern auch für Nutzung durch Dritte, wie zum Beispiel dem Turn- und Sportverein Freya Friedewalde e.V. mit dem es eine gute Zusammenarbeit gibt.

Alters- und Ehejubiläen ab August 2020

Petershagen. Aufgrund der zunehmenden Lockerungen des Landes NRW in der Corona-Situation hat der Bürgermeister der Stadt Petershagen Dieter Blume die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister gebeten, ab 1. August 2020 den Alters- und Ehejubilaren -auf Wunsch- wieder persönlich zu gratulieren. Auch die Präsente für besonderen Jubiläen (80, 85 Jahren, usw. und ab „Goldener Hochzeit“) der Stadt Petershagen werden wieder direkt überreicht.

Selbstverständlich sind dabei das Abstandsgebot und die Maskenpflicht einzuhalten.

Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau freut sich, dass es nach einer dreimonatigen Pause wieder losgehen und er die Besuche wieder aufnehmen kann. In der Zwischenzeit hat er die Glückwünsche der Stadt schriftlich übermittelt. Die Glückwunschschreiben zu den besonderen Jubiläen wurden direkt von der Verwaltung versandt

Die mit Blick auf die Corona-Situation wegen der besonderen Schutznotwendigkeiten älterer Menschen ausgesetzten persönlichen Besuche anlässlich Alters- und Ehejubiläen können aber nachgeholt werden. Wer also Wert auf einen nachträglichen Besuch durch den Ortsbürgermeister legt, wird gebeten, sich kurz mit ihm in Verbindung zu setzen und den Termin abzusprechen. Die Telefonnummer ist 05704 – 655. Ein Besuch ist kurzfristig möglich.

Weiterhin keine Geburtstagsbesuche

Friedewalde. Seit vielen Jahren erhalten Mitmenschen in Friedewalde, die achtzig Jahre oder älter sind, oder ein Ehejubiläum begehen einen Gruß auf  gelbem Papier. Der Text beginnt mit “Herzliche Glückwünsche” und endet mit “herzlichem Gruß”, unterzeichnet von Karl-Christian Ebenau als Ortsbürgermeister.
In aller Regel war dieses auch verbunden mit einem persönlichen Besuch.
Aber, der Umgang mit dem Corona-Virus hat vieles verändert. Ab dem 1.April 2020 wurden die Glückwunschschreiben zu den besonderen Jubiläen  direkt von der Stadtverwaltung Petershagen versandt. Persönliche Besuche sollten unterbleiben.
In Absprache mit dem Landrat bezüglich der Alters- und Ehejubiläen hat Herr Bürgermeister Blume entschieden, dass die bisherige Vorgehensweise der Stadt Petershagen auch weiterhin bis Ende Juli 2020 beizubehalten sind, um die älteren Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin besonders geschützt werden müssen, nicht zu gefährden.
In NRW wurden die verhängten Kontaktbeschränkungen aktuell gelockert. Seit dem 11. Mai dürfen sich wieder Menschen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Sollte also jemand im Einzelfall den Wunsch nach einem persönlichen Besuch haben, ist diesem unter Berücksichtigung der Abstandsregelungen selbstverständlich möglich. Dann bitte eine kurze Mitteilung.

Ostern

“Ach wenn in unsrer engen Zelle die Lampe freundlich wieder brennt, dann wird’s in unserm Busen helle, im Herzen, das sich selber kennt. Vernunft fängt wieder an zu sprechen und Hoffnung wieder an zu blühn; man sehnt sich nach des Lebens Bächen, ach! nach des Lebens Quelle hin.”
aus „Faust. Eine Tragödie“ von Johann Wolfgang von Goethe

Allen ein gesegnetes und frohes Osterfest!

Absage von Veranstaltungen

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus zu minimieren, sehen wir uns in Friedewalde in besonderer Verantwortung. Wir wollen vorbeugend einen Beitrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und vor allem der besonders gefährdeten Menschen leisten. Wir wollen dies besonnen und auf der Basis von bisher vorliegenden Erkenntnissen und Empfehlungen der Fachleute tun.

Wir berücksichtigen dabei den Erlass der Landesregierung NRW und die Hinweise der Weltgesundheitsorganisation und des Robert-Koch-Institutes.

Daher wird

  • die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Friedewalde e.V. am 19. März,
  • die Feldbegehung des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Friedewalde am 20. März,
  • der Skat- und Knobelabend des Rassegeflügelzuchtvereins Friedewalde e.V. am 21. März
  • und die Vollversammlung der Kulturgemeinschaft Friedewalde am 25. März
  • und auch die Zierfischbörse am 5. April

abgesagt, oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Weiterhin der Hinweis, dass wahrscheinlich alle Osterfeuer in der Stadt Petershagen verboten werden. Daher sollte Rest- und Schnittholz frühzeitig einer anderen Verwertung zugeführt werden.

Die anstehenden Geburtstagsbesuche durch den Ortsbürgermeister werden grundsätzlich nur nach vorheriger Rücksprache stattfinden und stattdessen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bitte informieren Sie auch ihre Mitmenschen über diesen Hinweis.

Wir hoffen, damit alles getan zu haben, um zu einer Eindämmung der Virusverbreitung beigetragen zu haben.

Historische Bilder – und nun?

Es gibt sehr viele Bilder aus der Geschichte unseres Dorfes in den Häusern. Oft fehlt aber jeder Hinweis, wann die Bilder entstanden sind und wer darauf zu sehen ist.

Unter dem Link:

https://drive.google.com/open…

sind einige solcher “Schätze” zu sehen. Die teilweise recht kleinen Bilder stehen nun zur Verfügung. Wer zur Aufklärung beitragen kann und Hinweise geben kann, ist herzlich eingeladen. Hinweise nimmt Karl-Christian Ebenau gerne entgegen. Anruf genügt: 0173-5338548

Schnatgang 2020

Auch in diesem Jahr möchte der Heimatverein Friedewalde e.V. wieder einen Schnatgang unter der Überschrift

von der Schmiede zum Maschinenbau

durchführen, zu dem alle Interessierten ganz herzlich eingeladen sind. Eine Mitgliedschaft im Heimatverein ist keine Bedingung.
Er findet statt am

Samstag, den o7. März 2020, ab 13:oo Uhr
ab Heimatstube Friedewalde, Friedewalder Straße 24

Der Schnatgang ist in der Region ein wiederbelebter seit Jahrhunderten bestehender Brauch der Grenzbegehung. In Friedewalde pflegen wir den diesen bereits so lange, dass wir die Grenzen hinlänglich kennen. Daher wollen wir in diesem Jahr die am 6 Januar 1921 von Schmiedemeister Hans JENZ gegründete heutige

JENZ GmbH – Maschinen- und Fahrzeugbau
in der Wegholmer Str. 14, Petershagen besuchen.

Im Anschluß ist ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant, zu dem wir ebenfalls sehr herzlich einladen. Wegen der besseren Planbarkeit wird ausnahmsweise um kurze telefonische Anmeldung unter 05704-1450 oder per Mail christianebenau@t-online.de gebeten.