Barbara Salesch in Friedewalde?

Wie kommt Barbara Salesch nach Friedewalde?

– Kunstworkshop an der Grundschule –

 

Friedewalde. So richtig glauben konnten wir es nicht, als uns Dr. Stephan Böttcher die Nachricht überbrachte: „Es hat geklappt, Frau Salesch kommt!“ Mit seiner lockeren Art „zwischen Kuh und Pferd“ hatte er immer mal wieder bei Barbara Salesch in Neuenknick angehalten, eine Nachricht hinterlassen (in Form eines Untersuchungshandschuhes mit Flyer unserer Schule), bis er sie persönlich antraf und bei einem Tee von unserer Schule im Grünen erzählte. Die ehemalige Richterin entschied sich schnell, unser Projekt zu unterstützen, und versprach einen zweistündigen Workshop mit einigen Kindern unserer Schule.

Was daraus am vergangenen Freitag wurde, können Sie auf den Fotos sehen. Organische Formen, die mit verschiedenen Acrylfarben von den Kindern auf Leinwände gemalt wurden. Zusammengesetzt ergeben die Einzelteile ein buntes, lebendiges Bild in 2×2 Meter, das in Zukunft im Grundschulgebäude in Friedewalde besichtigt werden kann. Aber nicht nur das Bild bleibt, sondern auch interessante und spannende Momente mit der rothaarige „Powerfrau“, die sich viel Zeit für die Vorbereitung, Gespräche mit den Kindern, künstlerische Tipps und angeregte Unterhaltungen genommen hat.

Barbara Salesch fühlte sich sichtlich wohl, und das lag nicht nur an Kaffee, Keksen und an der Lieblingstorte unseres Tierarztes. „Sie passt zu uns und ist eine tolle Lehrerin“, fasste es ein Mädchen der 3. Klasse passend zusammen. „Ich komme nächstes Jahr wieder!“ versprach sie beim gemeinsamen Abschluss auf dem sonnigen Schulhof und ihre kreativen Ideen gingen gleich ein paar Jahre weiter, in denen sie mit unseren Kindern arbeiten möchte.

Als Dankeschön für ihren Einsatz überreichte Stephan Böttcher Frau Salesch kulinarische Leckereien aus Friedewalde und einen herbstlichen Blumenstrauß (beides aus der Landgärtnerei Niemann). Wir wünschen uns sehr, dass Frau Salesch wiederkommt und freuen uns, einen weiteren „Fan“ unserer kleinen Schule gefunden zu haben, und das nicht wegen der besonderen Größe oder exklusiver Ausstattung, sondern weil es bei uns authentisch und lebendig ist … eine kleine Schule mit Herz.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Barbara Salesch und an Dr. Stephan Böttcher!

 

Interessanter Verkehrssicherheitstag

Friedewalde. Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand an unserem Schulstandort ein Verkehrssicherheitstag mit 13 Stationen statt. Die Kinder bekamen nach dem Begrüßungslied „Der Herbst, der Herbst“ am Morgen eine Laufkarte in Form eines Autos um den Hals gehängt und konnten in Kleingruppen die einzelnen Stationen „ablaufen“.

Durch zahlreiche Freiwillige und helfende Eltern war der Vormittag eine wirklich runde Sache. Die Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug angerückt, ein Rettungswagen der DRK Lahde gab den Kindern Einblick in Rettungssituationen, die Busschule des MKB erklärte wichtige Regeln und führte eine Gefahrenbremsung mit den Kinder durch, ein Sehtest sowie ein Reaktionstest wurde gemacht, ein LKW der Spedition Schröder-Schierenberg verdeutlichte die Gefahren des toten Winkels, an der Friedewalder Straße wurde mit der Verkehrswacht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge gemessen, die Verbraucherzentrale informierte über Lärmbelastung und die Polizei über das verkehrssichere Verhalten sowie die Notwendigkeit einen Fahrradhelm zu tragen. In den oberen Klassenräumen konnten die Kinder einen Film zur Verkehrserziehung angucken, eigene Übungen am Computer machen und sich mit den Verkehrsschildern beschäftigen.

 

Für das leibliche Wohl sorgten helfende Eltern und die halbstündige Pause für Kinder und Freiwillige wurde zu angeregten Gesprächen und zum Aufwärmen genutzt.

Zum Abschluss fanden die Verlosung aus unserem „Schaulblatt“ und eine Modenschau mit verkehrssicherer Kleidung statt. Dafür hatten die Kinder von Zuhause geeignete Jacken, Mützen, Blinkies, Warnwesten, etc. mitgebracht, die sie zur passenden Musik in Szene setzten. Ein schöner und vor allem sicherer Start in die dunkle Jahreszeit und in die Herbstferien.

Noch mehr Bilder gibt es auf der Internetseite unserer Schule.

Tolles Herbstfest / Tag der Offenen Tür

Friedewalde. Die Vorbereitungen für unser Herbstfest liefen ungefähr drei Wochen und die Kinder hatten nach dem Großelternnachmittag im Frühjahr bereits ein gutes Gefühl für den bevorstehenden Auftritt am 21. September.

Die Anspiele, Sketche, Lieder und Raps wurden von den Kindern aller Klassen im Unterricht vorbereitet und es machte allen Beteiligten sehr viel Spaß, die bunte Mischung den ca. 130 Gästen vorzuführen.

Besonders präsentierten sich die Erstklässler, die mit ihrem „Zebra-Rap“ zeigten, was sie in der kurzen Zeit schon gelernt hatten. Es gab Sketche über die Schule, ein englisches Lied, „Herr Ribbeck auf Ribbeck“ als Rap, das Anspiel „Der Wind vor der Richterin“, einen äußerst amüsanten Vortag über die Frage. „Was ist eine Großmutter?“ und vieles mehr. Auch die eingeladenen Kinder des Friedewalder Kindergartens gesellten sich gerne zu den Schulkindern und sangen mit Regina Kruse-Mohrhoff „Einfach Spitze, dass du da bist“.

Wer noch mehr Bilder vom Herbstfest sehen möchte, besucht einfach die Internetseite unserer Schule.

Die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde fanden es auch spitze, da zu sein und nutzten die Gelegenheit zu einem kleinen Plausch, beguckten die Schule, freuten sich über die liebevoll dekorierte Cafeteria und konnten ihren Kuchen genießen. Der Kuchen wurde übrigens dankenswerterweise von vielen Eltern und Großeltern gespendet.

Das Kollegium des Teilstandortes Friedewalde und das Team des Offenen Ganztages mischten sich im Anschluss an die Aufführung mit Frau Krause unter die zahlreichen Gäste und unterstützten die vielen helfenden Eltern, so dass sich der Nachmittag nach knapp drei Stunden erfolgreich beenden ließ.

Die Stimmung an diesem Nachmittag war gut, die Türen der Schule wurden wieder einmal geöffnet und wir freuen uns schon auf unsere nächste Veranstaltung mit Barbara Salesch am 30. Oktober.

Allen Interessierten unserer Arbeit sei gesagt, dass sie herzlich willkommen sind, uns zu unterstützen, mit Ideen auf die Sprünge zu helfen oder einfach nur mal zu gucken, wie es läuft.

„Wir sind doch nicht aus Zucker …“

Kinder der Klasse 3b des Grundschulverbundes Eldagsen–Friedewalde erhören den Ruf des Berges – trotz Regenwetter

Friedewalde. Die Ausgangssituation ist nicht perfekt, aber die Kinder der Klasse 3b freuen sich an diesem Montag riesig auf ihre Märchenwanderung mit dem Umweltpädagogen Sascha Traue, Mitarbeiter der Biologischen Station Minden-Lübbecke. Es regnet, der Himmel ist grau verhangen und trotzdem ist die Stimmung gut. „Bei so einem Wetter ist der Wald besonders schön und wird durch den Nebel richtig gruselig.“, so Sascha Traue. Genau die richtige Voraussetzung für eine Märchenwanderung, bei der es unter anderem um „Hänsel und Gretel“, „Schneewittchen“ und „Rapunzel“ geht.

Von der Lutternschen Egge geht es in Richtung Wittekindsburg, durch nebelige Waldstücke, herauf zu tollen Podesten, auf denen Steinfiguren gebaut werden bis hin zum Ziel, dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Ein Erlebnis der besondern Art, denn die Kinder sind hoch motiviert und lassen sich weder vom Regen noch vom Nebel abhalten. Gemeinsam entdecken sie das Zuhause des Uhus, fühlen sich mit verbunden Augen wie „Hänsel und Gretel“ und lassen sich an einem Seil hinab vor den Bunker, der von Fledermäusen bewohnt ist.

Ermöglicht wird dieses Erlebnis schon im zweiten Jahr von der Firma JENZ aus Friedewalde, die den Teilstandort des Grundschulverbundes mit der Finanzierung der „Umweltbildungs – Flatrate“ bei der Biologischen Station Minden-Lübbecke unterstützen.

Glücklich ans Ziel haben es alle Kinder geschafft, mit einer Menge neuer Erfahrungen im Gepäck, „Mutproben“, „Waldmeister“ und auch ein paar Sonnenstrahlen inklusive. Ein toller Tag im Wiehengebirge, der seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Picknick mit den Eltern am Fuße des Kaiser Wilhelms findet. Besorgten Eltern antwortet ein Junge: „Wir sind doch nicht aus Zucker! Das war total cool…!“

Klasse 3 macht eine Märchenwanderung mit Sascha

Klasse 3 macht eine Märchenwanderung im Regen

Klasse 3 während der Märchenwanderung

Klasse 3 während der Märchenwanderung mit Sascha und Fuchsi

Platz drei für Kindergarten

Minden. Es war ein langer Tag für die Spielgemeinschaft der Evagelischen Kindergärten EMMAUS und Friedewalde, als sie nach knapp sieben Stunden in der Kampa-Halle Minden den Pokal in den Händen hielten. Hinter ihnen lag ein langer Spieltag in einer aufregenden Atmosphäre und mit vielen neuen Eindrücken in einer so großen Sporthalle.

Einlaufen mit selbst gemachten Schildern
Eingelaufen waren die Jungs bereits um 11.15 Uhr mit 15 anderen Kindergartenmannschaften und das mit eigens vorbereiteten Schildern für die einzelnen Kindergärten. Nach den ersten Spielen und einer für die Kinder ewigen Wartezeit, in der sie sich auf der Hüpfburg, beim Zielwerfen oder bei Pommes und Bratwurst gut die Zeit vertreiben konnten, rückte das Viertelfinale immer näher. In diesem siegten die Jungs Fynn, Len, Till und Ole und ihre Mannschaftskollegen des EMMAUS Kindergarten mit 4:0 und rückten ins Halbfinale ein.

Großer Pokal bei der Siegerehrung
Till, der bis zu diesem Zeitpunkt als hervorragender Torwart den „Kasten sauber gehalten“ hatte, bekam im Halbfinale das erste Gegentor. Nach dieser insgesamt tollen Leistung gewannen sie dann das Spiel um Platz drei und freuten sich riesig über ihren Sieg. Bei der anschließenden Siegerehrung gab es einen großen Pokal, einen Geldpreis, eine Tasche vom Knax-Club und zwei Eiskugeln, die gleich im Anschluss gemeinschaftlich gegessen wurden. Wir gratulieren den Jungs des ev. Kindergarten Friedewalde und wünschen euch morgen einen schönen Familiengottesdienst in ganz anderer Rolle. Da sieht man mal wieder wie vielseitig unsere Friedewalder Kinder sind.

An der Arche um acht

Friedewalde. Der Familiengottesdienst stand unter dem Motto „An der Arche um acht“. 35 Kinder der Grundschule Friedewalde haben unter der Leitung von Regina Kruse-Mohrhoff und Alexandra Mohrhoff ein musikalisches Theaterstück einstudiert.

Die letzten Plätze für die Arche Noah
Mit einem „Halleluja“ wird die Gemeinde begrüßt und dann mit auf die Reise dreier Pinguine genommen, die die letzten Plätze auf der Arche Noah bekommen. Die leicht „verwirrte“ Taube, gespielt von Laure (Klasse 4), hat nur noch zwei Tickets für die Arche. So wird kurzum der dritte Pinguin (Justus, Klasse 3) von seinen Freunden (Christopher und Bjarne, Klasse 3) k.o. geschlagen und in einem Koffer an Bord geschmuggelt.

Gott – ein blinder Passagier?
Mit „Es ist noch Platz in der Arche“ und einem „Tropfen-Kanon“ nehmen die Kinder die Gemeinde mit auf die große Reise und versuchen zu ergründen, wo Gott ist überhaupt ist. Die Taube glaubt ihn im Koffer gefunden zu haben und entdeckt den blinden Passagier. Beim „Singen unterm Regenbogen“ sind dann alle wieder sicher an Land und die Taube hat in dem blinden Passagier einen Partner gefunden.

Das Ensemble reißt die Gemeinde mit
Mit großer Freude singen und spielen die Kinder das Theaterstück von Ulrich Hub und erläutern gleichzeitig Fragen des Glaubens. Mit den mitreißenden Liedern schafft es das Ensemble die Gemeinde mit einzubeziehen und verbreitet eine positive Stimmung, die sich hoffentlich auch mitnehmen lässt.

Zu den Bildern geht es hier.