Das Bild zeigt einen Verkaufswagen vor einem Verkehrsschild mit Richtungsweisung nach Friedewalde

Wir machen den „Sack zu“

Das Bild zeigt einen Verkaufswagen vor einem Verkehrsschild mit Richtungsweisung nach Friedewalde
Der feste Halt des Unverpackt-Verkaufswagens in Friedewalde ist gesichert!

Liebe Friedewalderinnen und Friedewalder,

der Halt ist gesichert und der „Sack ist zu“. Das soll heißen: Die Sammelaktion für die Finanzierung der Verkaufshalts ist abgeschlossen und war erfolgreich!

Der Verkaufswagen von Hüllenlos – Unverpackt in Minden wird ab dem 1. Juni 2021 jeden Dienstag von 16.00 bis 19.00 Uhr (vorläufige Zeitplanung) für uns an der Friedewalder Kirche bereitstehen. Wann, wo und wie wir die erworbenen Gutscheine verteilen können, werden wir voraussichtlich noch im Mai 2021 bekanntgeben. Wir freuen uns über diesen Erfolg und bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern! Dieser Halt kommt nur Zustande, weil es so viele Menschen in Friedewalde gibt, die nicht nur daran glauben, dass sich der Verpackungsmüll reduzieren lässt, sondern den Überzeugungen auch Taten folgen lassen. Wir sind bereit unsere alten Gewohnheiten beim Schopfe zu packen und in die Zukunft zu hieven!

Was uns jetzt bevorsteht:
Die Zusage des Halts haben wir uns für ein Jahr gesichert (50 von 52 Wochen). Wie es aber in der Geschäftswelt ist (und sein muss) bleibt uns der Wagen dann auf Dauer erhalten, wenn der Umsatz stimmt. Also lasst uns das Angebot wöchentlich nutzen und die frohe Botschaft weiterverbreiten! Damit wir unsere neuen Gewohnheiten noch besser animieren und trainieren können, befinden wir uns weiterhin in Planungen…

Wie das gelingen kann? Ihr dürft gespannt sein 😉

Mysteriöse Grüße
Anne-Maren und Corinna

Abbildung des Verkaufswagens im Umbauprozess

Ende Mai könnte der Verkaufswagen rollen

380 Handzettel im Dorfkern, einen Bericht im Mindener Tageblatt und eine Motivationsmail an die Mitfinanzierenden später: Wie haben über die Hälfte der Anteile!

Jetzt steht uns der Endspurt bis zum 25. April 2021 bevor. Einige haben ihre Finanzierungsabsicht schon kundgetan. An alle, die über eine Unterstützung des Unverpackt-Verkaufswagens nachdenken:
Der beste Überweisungszeitpunkt ist JETZT 😉

Gerne könnt ihr auch mehrere Anteile pro Person/Familie erwerben. Vielleicht hat jemand demnächst etwas zu feiern? Ein Gutscheingeschenk wäre doch auch eine schöne Idee! 25 € Einkaufsgutschein für „Hüllenlos“ pro Anteil in Höhe von 31,25 €.

Jetzt ist jede Mithilfe wichtig! Ein Gespräch mit den Nachbarn, den Verwandten oder Freunden und Bekannten und wir kommen unserem Ziel schnell näher.

Alle Informationen erhaltet ihr über diese Beiträge:
Hüllenlos in Friedewalde | Friedewalde
Unverpackt: Kundschaften im Laden | Friedewalde
Unverpackt einkaufen – ein Selbstversuch | Friedewalde
Neues zum Unverpackt-Einkaufswagen | Friedewalde

Damit wir in den letzten Zügen die Kommunikationswege etwas verkürzen, bitte gerne alle Fragen unten in das Kommentarfeld schreiben.

Hier noch einmal die Bankverbindung:

Kontoinhaberin: Corinna Stöxen
IBAN: DE68 4949 0070 3606 7290 40
BIC: GENODEM1HFV
Betrag: 31,25 € (für einen Anteil; 62,50 € für zwei Anteile; …)
Verwendungszweck1: Friedewalde – Hüllenlos
Verwendungszweck 2: maria.muster@email.de

Bitte gebt hier eure Email-Adresse für die späteren Kontaktaufnahme an (z.B. Gutscheinausgabe). Wir gehen damit selbstverständlich vertrauensvoll um.

Liebe Grüße
Anne-Maren und Corinna

Abbildung des Handzettel

Neues zum Unverpackt-Einkaufswagen

Heute (13. April 2021) findet ihr Neues zum Unverpackt-Verkaufswagen in einem Artikel des Mindener Tageblattes!

Gerne könnt ihr auch noch einmal einen Blick in die vorangegangenen Beiträge werfen:

Hüllenlos in Friedewalde | Friedewalde

Unverpackt: Kundschaften im Laden | Friedewalde

Unverpackt einkaufen – ein Selbstversuch | Friedewalde

Die Möglichkeit zur Beteiligung besteht noch bis zum 25. April 2021. Die wichtigsten Informationen haben wir euch auf diesem Handzettel zusammengefasst:

Jetzt aber fix 😉

Corinna Stöxen beim Einkauf im Unverpackt-Laden

Unverpackt einkaufen – ein Selbstversuch

Vielleicht könnte man denken: Unverpackt einkaufen… das ist bestimmt kompliziert…
Um unsere eigene Erfahrung mal vorwegzunehmen: Nicht wirklich!
Bei unserem ersten Selbstversuch nehmen wir – wie immer – einen Einkaufskorb mit. Nur ist dieser schon vor dem Einkauf nicht leer, sondern mit Behältern wie Schraubgläsern und Flaschen gefüllt.

Im Laden sowie im Verkaufswagen werden die Behälter vom Verkaufspersonal einzeln gewogen und mit dem Nettogewicht beschriftet. Und dann hat man die Qual der Wahl:  Müsli mit oder ohne Crunsh, mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Schoki…

Unser erster Einkauf.

Unsere Fragen zu den Produkten beantwortete Carolin mit Geduld und einem umfangreichen Wissen. Sie weiß, wo das Öl gepresst, das Getreide für’s Müsli geschrotet und der Tee angebaut wurde. Zwischendurch eine Beratung, welches feste Shampoo für uns geeignet ist, und schon schildert sie die Lieferwege der Nudeln. Wir sind beeindruckt! Denn wenn wir uns beim Supermarkt-Einkauf auf die Suche nach der Herkunft der Produkte machen, könnten wir diese Mühe und Zeit auch gleich in eine wissenschaftliche Ausarbeitung stecken… oder hätten das neue Hochbeet schon selbst aufgebaut und bepflanzt. Mit ihrem umfassenden Wissen und nachhaltigen Gedanken zu Herkunft und Herstellung reduzieren die Betreiberinnen des Unverpackt-Ladens den Arbeitsaufwand der „bewussten“ Verbraucher*innen erheblich. Und ja, wir haben mit einem guten Gewissen eingekauft! Auch mal ein schönes Gefühl.

Gut, wenn man mal etwas ausprobieren möchte: Auch kleine Mengen sind möglich.

Am Ende hätten wir dann doch gern mehr eingekauft, als wir Behälter mitgenommen hatten. „Kein Problem!“, meint Carolin, „Es gibt immer Pfandbehälter zum Ausleihen.“ Dann bekommen die Kinder doch noch ihre Fruchtbärchen.

Eine kleine Galerie für euch:

Unser Stand der Projektfinanzierung am 3. April 2021:

Der Weg zum Ziel führt über die Mitfinanzierung des Verkaufswagens durch die Dorfgemeinschaft. ***Das Crowfundingprojekt läuft bis zum 25. April 2021! *** Bitte verbreitet und bewerbt das Projekt! Nochmal nachlesen? Hüllenlos in Friedewalde und Neues vom Unverpackt-Verkaufswagen: Kundschaften im Laden.

Frohe Ostergrüße,
Anne-Maren und Corinna

Abbildung des Verkaufswagen mit den beiden Unternehmerinnen.

Unverpackt: Kundschaften im Laden

Blick durch das Schaufenster: Da auch wir zunächst in der Schlange vor dem Laden warten mussten,
konnten wir unsvon außen ein erstes Bild vom Laden und den Produkten machen.

Friedewalde. Im letzten Artikel Hüllenlos in Friedewalde haben wir euch die Idee des Unverpackt-Wagens näherbringen wollen. Nun haben wir uns auf den Weg in den Unverpackt-Laden „Hüllenlos“ nach Minden gemacht. Zum einen wollten wir uns ein genaueres Bild von der Produktauswahl machen. Zum anderen interessierten uns noch weitere Hintergründe zum Angebot.

Bei Betreten empfing uns eine gemütliche, natürliche Atmosphäre in einem gut sortierten Geschäft, das mit einem Bedientresen an die guten alten Zeiten der Tante-Emma-Läden erinnerte. Ladeninhaberin Carolin Kleinroth hatte an diesem Vormittag gut zu tun und gab gerne Auskunft.  So stellte sie uns dar, dass alle Produkte im Laden – und somit später dann auch im Verkaufswagen – ausschließlich Bio-Qualität haben. Ein großes Anliegen ist es außerdem, auf regionale Erzeugnisse zurückzugreifen. Aus Hille kommt z.B. das feste Shampoo, aus Uelzen viele Müslis. Auch die Linsen kommen aus Deutschland. Und der Reis ….? Der musste nicht per Containerschiff den versperrten Suezkanal durchqueren, denn er kommt aus Italien.

Auf die Frage, was denn die meist gekauften Produkte seien, gab uns Carolin einen Einblick in die die Vorlieben der Mindener: Studentenfutter… logisch in einer Hochschulstadt…, gefolgt von Müsli und Süßigkeiten (ohne Schweinegelatine).

Im späteren Verkaufswagen sollen rund 150 Produkte angeboten werden. Wobei noch viele weitere Produkte auf Vorbestellung erhältlich sind, die preislich das Biomarktniveau nicht übersteigen. Je nach Saison setzt sich das Obst- und Gemüseangebot abwechslungsreich immer wieder neu zusammen. Auch regionale Bio-Milchprodukte (Milch, Joghurt, Sahne, Frischkäse, Butter, Creme fraîche, …) sind grundsätzlich erhältlich.

Eine Darstellung des saisonalen Obst- und Gemüseangebots.

Ein Dorf hat im Rennen um den festen Haltetermin das Ziel erreicht: Nammen (Porta Westfalica) hat sich diesen Vorort-Vorteil bereits gesichert.

Unser Stand der Projektfinanzierung am 27. März 2021:

Wenn auch in Friedewalde in diesem Sommer der Verkaufswagen einen festen Standtermin bekommen soll, dann beteiligt euch an diesem Projekt ab einem Anteil in Höhe von 31,25 € (2 Anteile: 62,50 € …). Der erworbene Anteil finanziert nicht nur den Umbau des Verkaufswagens, sondern wird auch mit einem Warengutschein verrechnet.

Kontoinhaberin: Corinna Stöxen
IBAN: DE68 4949 0070 3606 7290 40
BIC: GENODEM1HFV
Verwendungszweck 1: Friedewalde Hüllenlos
Verwendungszweck 2: minna.musterfrau@email.com
(Bitte gebt hier eure Email-Adresse für die späteren Kontaktaufnahme ein. Wir gehen damit selbstverständlich vertrauensvoll um.)

Voller Zuversicht auf ein gelingendes Projekt,
Anne-Maren und Corinna

Abbildung mit geöffneten und mit Lebensmitteln befüllten Glasbehältern

Hüllenlos in Friedewalde

Endlich eine Einkaufsgelegenheit, die unseren Ansprüchen von heute gerecht wird! Gerade hatten wir uns an das Shopping mit eigenen Gefäßen an der Fleisch- und Käsetheke gewöhnt, als uns Corona in die mühevoll erarbeitete Gewohnheit grätschte. Daher sprach uns der Beitrag zum Thema mobile Einkaufsgelegenheit des Unverpackt-Ladens in Minden sofort an.

Das wäre doch was für Friedewalde!

Anne-Maren Wiebusch und Corinna Stöxen
Für eine Einkaufsmöglichkeit in Friedewalde setzen sich ein: Anne-Maren Wiebusch (links) und Corinna Stöxen (rechts).

„Hüllenlos“ ist der Unverpackt-Laden in der Mindener Altstadt mit unverpackter, regionaler und nachhaltiger Ware. Die beiden Unternehmerinnen Carolin Kleinroth und Daniela Willhuber haben mit viel Herzblut dem Plastikmüll den Kampf angesagt. Nach erfolgreicher Eröffnung (2019) in Minden wollen sich die beiden nun mitsamt der Produkte auf den Weg zu den Kunden begeben. Dazu möchten sie einen gebrauchten Bäckerwagen nutzen. Der Umbau dieses Verkaufswagens zu einer mobilen Filiale soll über Crowdfunding finanziert werden.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding ist eine Gruppenfinanzierung. Die Gruppenmitglieder tragen jeweils einen eigenen Anteil an der Finanzierung. Es handelt sich nicht um eine Spende, sondern um einen Beitrag mit Gegenleistung.

Welche Rolle spielt nun Friedewalde?

Wenn wir es gemeinsam schaffen 5.000 € aufzubringen, dann bekommen wir nicht nur Warengutscheine als Gegenleistung. Zusätzlich würde uns der mobile Verkaufswagen einmal pro Woche für mindesten zwei Stunden in Friedewalde zur Verfügung stehen.

Wie sieht eine Beteiligung aus?

Die 5.000 € sind in 160 Anteile gesplittet. Ein Anteil beträgt 31,25 €. Wer sich mit diesem Beitrag beteiligt, erhält zum Beispiel einen Warengutschein im Wert von 25,00 €.* Mit dem Restbetrag von 6,25 € investieren wir nicht nur in den Umbau des Verkaufswagens, sondern sichern uns auch den Verkauf vor Ort in Friedewalde.

*Denkbar wäre auch, dass die „Crowfunder“ nach einem gemeinsamen Beschluss einen Teil des Warenwerts in kleine Beträge aufteilen. Die Streuung dieser Warengutscheine im Dorf könnte einen Anreiz geben, das neue Angebot wahrzunehmen.

Welche Produkte bekommen wir?

Hüllenlos bietet zahlreiche trockene Lebensmittel (Reis, Nudeln, etc.), Essig und Öle, Eier und Milchprodukte, nachhaltige Haushalts- und Hygieneartikel sowie eine kleine Auswahl an regionalem Obst und Gemüse an. Bei allen Produkten legen die Unternehmerinnen größten Wert auf Nachhaltigkeit sowie faire Bedingungen im gesamten Herstellungs- und Lieferprozess. Zudem wird bei allen Produkten auf unnötige Einwegverpackungen verzichtet. Die meisten Lebensmittel erhalten wir deshalb lose, einiges in Mehrwegbehältern. Macht euch gerne selbst ein Bild unter https://www.huellenlos-minden.de/.

Wie funktioniert’s?

Um uns einen Verkauf vor Ort in Friedewald zu sichern, müssen wir als Dorf mit einem gemeinsamen Beitrag auftreten. Dazu haben wir ein Konto eingerichtet, auf dem die einzelnen Anteile gesammelt werden. Erst wenn die Summe von 5.000 € erreicht ist, kann uns „Hüllenlos“ den limitierten Vorteil des Vorort-Termins zusagen. Das Crowdfunding endet spätestens am 25. April 2021. Maximal zwei Dörfer können sich den Unverpackt-Wagen für das Dorf sichern. Wir sollten uns also nicht zu viel Zeit lassen.

Es ist wichtig, dass die Einzelbeiträge über das Dorf gesammelt werden und nicht über die Vermittlungsplattform Startnext – wie im Video zu „Hüllenlos unterwegs“ angegeben.

Wenn ihr das Projekt unterstützen wollt, dann beteiligt euch ab einem Anteil in Höhe von 31,25 €  (2 Anteile: 62,50€, …).

Kontoinhaberin: Corinna Stöxen
IBAN: DE68 4949 0070 3606 7290 40
BIC: GENODEM1HFV
Verwendungszweck1: Friedewalde – Hüllenlos
Verwendungszweck 2: maria.muster@email.de
(Bitte gebt hier eure Email-Adresse für die späteren Kontaktaufnahme an. Wir gehen damit selbstverständlich vertrauensvoll um.)

Wie geht’s weiter?

Stellt eure Fragen gerne unten im Kommentarfeld, damit alle vom Wissensaustausch profitieren können. Ist eine persönliche Kontaktaufnahme erforderlich, nutzt bitte corinna.stoexen@posteo.de oder 0176/96 46 23 89.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Anne-Maren und Corinna

Sonntag GRÜN wählen! Warum?

Am Sonntag (13.09.2020) ist Kommunalwahl.

Für BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN tritt auf Stadtebene Margret Spönemann aus Friedewalde an (Stadtwahlbezirk 15: Friedewalde außer Brandheide).

Ebenfalls auf Stadtebene kandidiert für den Stadtwahlbezirk 14 (Meßlingen, Maaslingen, Südfelde, Friedewalde-Brandheide): Björn Nommensen aus Gorspen-Vahlsen.

Zum GRÜNEN Kommunalwahlprogramm 2020 – Stadtebene.

Auf Kreisebene kandidiert Katja Sonntag aus Südhemmern (Kreiswahlbezirk 20: Petershagen-Teil, Eldagsen, Maaslingen, Meßlingen, Südfelde, Friedewalde, Südhemmern, Nordhemmern, Holzhausen II, Hartum).

Katja Maria Sonnt

Zum GRÜNEN Kommunalwahlprogramm 2020 – Kreisebene.

GRÜNER Landratskandidat ist Siegfried Gutsche.

Bild: Sigfried Gutsche

Warum GRÜN wählen? Inzwischen will doch jede Partei Umwelt und Natur schützen!? Das ist richtig. Kaum jemand möchte sich bewusst umwelt- und naturschädlich verhalten. Aber den entscheidenden Unterschied macht die Prioritätensetzung! Bei BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN erhalten Umwelt-/Naturschutz und Menschenrechte den obersten Rang. Wenn bei Entscheidungen viele Dinge abzuwägen und Kompromisse zu finden sind, ziehen die elementaren Lebensbedingungen nicht den Kürzeren. Andere Parteien – andere Prioritäten. Wer Umwelt-/Naturschutz und Menschenrechten bei den Entscheidungen hier vor Ort in Petershagen und im Kreis Minden-Lübbecke eine höhere Priorität einräumen möchte, wählt GRÜN.

Warum GRÜN wählen, wenn GRÜN vielleicht gar nicht die Mehrheit der Stimmen erhält? Ist die Stimme dann ohne Wert für den Ausgang der Wahl? Wer über den jeweiligen Wahlzettel die meisten Stimmen auf sich vereinigt, zieht direkt auf einen Sitz im Stadtrat bzw. Kreistag. Die Hälfte der Sitze wird auf diese Weise an die Direktkandidat*innen vergeben. Die andere Hälfte der Sitze wird prozentual verteilt. Wieviel Prozent aller Stimmen haben BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN in der gesamten Stadt Petershagen (Stadtratswahl) und im gesamten Kreis Minden-Lübbecke (Kreistagswahl) gesammelt? Diese Prozentzahl wird auf die Sitze im Stadtrat/Kreistag übertragen. Daher ist GRÜN wählen immer nützlich, auch wenn keine Mehrheiten errungen werden. Die Sitze werden mit Personen besetzt, die zuvor von der Partei auf die sog. Reserveliste gesetzt wurden. Zur GRÜNEN LISTE.

Übrigens: Auf Landes- und Bundesebene hat man eine Zweitstimme für die Listenwahl. Dort kann man Personen und Inhalte getrennt wählen. Auf kommunaler Ebene geht das nicht. Gut für große Parteien mit vielen altbekannten Wahlkandidaten in den Kommunen. Schlecht für kleine Parteien. Wer sich diese Regelung bloß ausgedacht hat?

Eine Zusammenfassung der GRÜNEN Inhalte auf Stadt- und Kreisebene gibt es im Flyer:

Flyer

 

Grünes Aktualisierungszeichen in menschlichem Kopf

Umdenken im ÖPNV in Petershagen

Bild: Sophia Gross-Fengels (M.Sc.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin RWTH Aachen, NRW Forschungskolleg ACCESS!, Geographisches Institut, Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie

Die GRÜNE Veranstaltung zum Thema „Smart Mobility – Welche Mobilität brauchen wir in Zukunft? Innovative Konzepte für den ländlichen Raum.“ am 6. November war mit über 30 Teilnehmenden gut besucht.  Das Publikum bestand aus Mitgliedern der GRÜNEN inkl. des zukünftigen Landratskandidaten, Siegfried Gutsche, der SPD und der CDU sowie Mitgliedern der Bürgerinitiative Verkehrswende-Petershagen, dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und weiteren interessierten Bürgern.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU (Petershagen), Hermann Humcke, war am 6. November während der Vortragsphase ebenfalls anwesend und begrüßt eine politisch gemeinsame Beschreitung neuer Mobilitätswege. Die neuen Gedanken aus der Veranstaltung konnten bereits zum Teil über das Mindener Tageblatt (MT) vom 13.11.2019 („Am Zug“) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Breitere und tiefere Einblicke in die Inhalte des Abends können nachgelesen werden unter „Wie man Mobilität anders denken kann„. Die Ergebnisdokumentation des Brainstormings aus der zweiten und  interaktiven Phase des Abends sind ebenfalls einsehbar.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Bild: Sophia Gross-Fengels (M.Sc.)

Verkehrswende in Petershagen

Petershagen. Verkehrswende selbst gestalten – Neue Lösungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Petershagen brauchen konkrete Bedarfe. Das ist das Thema, das die Ortsgruppe Petershagen der Partei Bündnis 90 / Die Grünen aufgreifen möchte.

Gibt es Interessenten für eine Direktverbindung Friedewalde (Kirche) bis  Minden (Hauptbahnhof)? Gibt es Interessenten für einen „Marktbus“ am Freitag Vormittag zum Markt Petershagen und zurück? Oder gibt es Interessenten für eine Verbindung Friedewalde bis Klinikum Porta?

Ideen und ausreichend Unterstützer braucht jedes Vorhaben.

Am Mittwoch, 6. November 2019, ist Wirtschaftsgeographin Sophia Gross-Fengels (Master of Science) zu Gast mit ihrem Vortrag „Welche Mobilität brauchen wir in Zukunft? Innovative Konzepte für den ländlichen Raum.“ Diskussion und Möglichkeit zum Brainstorming schließen sich direkt an.

Bild: Sophia Gross-Fengels

Sophia Gross-Fengels ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und legt den Fokus ihrer Arbeit auf die Mobilitäts- und Verkehrsforschungs in ländlichen Räumen.

„Unsere“ Probleme haben nicht nur wir. Ländliche Mobilitätsprobleme stellen sich weltweit. Und es gibt Lösungen. Jedoch kann eine „Lösung“ nur eine Lösung sein, wenn sie tatsächlich bestehende Bedarfsprobleme löst. Ohne Mitwirken der Einwohner können „Lösungen“ daher zwangsläufig sehr lange auf sich warten lassen.

Menschen mit Ideen und/oder Interesse am Thema sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Die Veranstaltung findet im Jugendgästehaus Petershagen an der Mindener Straße 51 in Petershagen im Raum „Besselscher Hof“ statt. Veranstalter sind BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Petershagen (www.gruene-petershagen.de). Aufgrund begrenzter Platzzahl ist eine Anmeldung über smart-mobility@posteo.de erforderlich.

Es fallen keine Kosten für die Teilnehmenden an.

Was tust DU?

Europa wird GRÜNER.

Damit wir aber Klima- und Umwelt-ZIELE wirklich ERREICHEN können,
müssen wir uns GEMEINSAM dafür einsetzen.

Was kann ICH – hier in Petershagen – tun, damit die Schritte in die richtige Richtung führen?

Im Workshop geht es um die eigenen Handlungsmöglichkeiten
– für unser Klima –
– für unsere Umwelt –
– für unser soziales Zusammenleben –

AKTIV werden nach dem EFFIZIENZPRINZIP:
Möglichst WENIG AUFWAND bei GRÖßTMÖGLICHEM NUTZEN.

Das geht!

Rodungskreis Minden-Lübbecke

Offener Brief von Hille und Alfred Dotschkal

Dieses ist ein offener Brief an Herrn Lutz Freiberg, Leiter von Dezernat 4 – Bauen und Umwelt des Kreises Minden-Lübbecke Wir bitten das Mindener Tageblatt, in Bezug auf den Artikel „Gesund und abgeholzt?“ vom 27.2.2019 zu Aussagen von Frau Aden diesen Brief als Leserbrief abzudrucken und zusätzlich auch online zu stellen. Vielen Dank im Voraus.

zusätzlicher Verteiler: Mindener Tageblatt, Lokalredaktion Willi Traue, Landschaftswächter des Kreises Minden-Lübbecke (in Papierform) Alfred Borgmann Wolfgang Riesner Thomas Salberg, Pfarrer im Kirchenkreis Stemmer-Friedewalde

Sehr geehrter Herr Freiberg, mit Interesse haben wir die Stellungnahme von Frau Aden, Leiterin des Bau- und Planungsamtes, im Artikel des Mindener Tageblattes vom 27. Febr. 2019 „Gesund und abgeholzt?“ zur Kenntnis genommen. Besonders überrascht hat uns die Aussage, das am Kreisradweg nicht mehr als 150-200 Bäume abgeholzt wurden, die allesamt krank und morsch waren oder falsch gestanden haben (Frage: Standen die Bäume falsch, weil sie am Kreisradweg standen und nicht mehr der Verkehrssicherheit genüge getan haben, z.B., wenn jemand mit superhoher Geschwindigkeit mit dem Fahrrad über den Radweg brettert?)

Weshalb auch das Gebüsch, das nicht nur ein Sicht-, Wind- und Sonnenschutz für die zahlreichen Läufer und Radler auf dem Kreisradweg darstellt, radikal bis auf den kahlen Boden gerodet wurde, erschließt sich uns nicht. Hier muss man besonders an die zahlreichen Kleinlebewesen, wie beispielsweise Vögel, Bienen, Schmetterlinge, Hasen, denken, die hier ihren Unterschlupf fanden. Zudem wurden Weidenkätzchen, die ja bekanntlich das erste wichtige „Bienen-Brot“ sind, total gerodet. War da nicht etwas mit „unter Naturschutz stehen“?

Meine Frau und ich haben uns gestern aufs Rad gesetzt und die (neueren) Baumstümpfe auf dem Kreisradweg gezählt – nach dem Prinzip, wo heute ein Baumstumpf ist, stand vor Kurzem noch ein Baum. Wir haben in Friedewalde-Wegholm bei Firma Jenz begonnen und sind bis Todtenhausen gefahren, wo der Kreisradweg unterhalb der Brücke der B61 (Bremer Straße) in die Weserauen mündet. Auf dieser Strecke haben wir 962 Baumstümpfe !!!!! gezählt. (Busch- und Strauchstumpen wurden natürlich nicht mitgerechnet) Die Bäume sind in diesem und im letzten Jahr gerodet worden.

Natürlich kann man, wenn man auf dem Rad unterwegs ist und nach links und rechts schaut, auch den einen oder anderen Baumstumpf übersehen oder doppelt zählen. Als Beispiel haben wir ein Foto einer Baumformation beigefügt: diese Formation haben wir gesamt nur als einen Baustumpf gezählt! Für die Berechnung der geforderten Neuanpflanzungen sind wir bereit, von NUR 850 Baumrodungen auszugehen – obwohl wir eher der Meinung sind, einige Baumstümpfe bei der Zählung übersehen zu haben.

In Bezug auf die Forderungen vom Landschaftswächter, Herrn Willi Traue (der übrigens nicht in diese Rodungsarbeiten mit einbezogen wurde) und von meiner Person, dass für jeden gefällten Baum 5 Neuanpflanzungen (Willi Traue) und ich mindestens eine 1-zu-1-Anpflanzung am Kreisradweg fordere, schlage ich den Kompromiss 1:3 vor: für jeden gefällten Baum drei Neuanpflanzungen!
Wir freuen uns auf mehr als 2500 Neuanpflanzungen am Kreisradweg!

Sehr geehrter Herr Freiberg, es ist uns bewusst, dass u.a. aus Sicherheitsgründen Baumschnittarbeiten, Rückschnitte von Sträuchern und Büschen und – in Einzelfällen – auch Bäume komplett abgesägt werden müssen. Pflegearbeiten machen wir in unserem Verantwortungsbereich auch. Uns ist auch bewusst, dass die Pflegearbeiten auf kommunaler Ebene etwas anders aussehen, als im privaten Bereich. Aber müssen es diese – nicht nachvollziehbaren – Kahlschnitte bis zum Grund von Sträuchern und Büschen sein? Sind diese 962 Baumrodungen am Kreisradweg WIRKLICH erforderlich gewesen?

Sehr geehrter Herr Freiberg, wir laden Sie ein zu einer Radtour oder Fußbegehung des Kreisradweges von Friedewalde bis Todtenhausen. Vielleicht beteiligen sich an dieser Begehung auch Lokalreporter des Mindener Tageblattes als „Neutrale Instanz“. Dann können wir die Differenz zwischen 150-200 und 962 gefällten Bäumen gemeinsam ausräumen und die Kahlschläge bei den Büschen und Sträuchern begutachten. Sie bekommen – als Bonbon – zusätzlich die Gelegenheit, ein Stück des Radweges von etwa 1 km Länge in seiner Ursprünglichkeit zu genießen. In diesem Abschnitt sind zwar Bäume zur Rodung schon gekennzeichnet, aber man hat die Rodung noch nicht durchgeführt – ich vermute aus Zeitgründen. Natürlich ist der Genuss im Mai noch schöner, wenn Büsche und Bäume in sattem Grün stehen.

Wir haben von den Rodungsarbeiten diverse Fotos gemacht, die ich gerne komplett auf einer CD und/oder – mit einigen ausgewählten Fotos aus Gründen der Dateigröße (16,5 MB) – als PDF Datei, z.B. als Download über Internet oder alternativ als Ausdruck auf dem Postweg zur eigenen Begutachtung zur Verfügung stellen kann.

Diese radikalen Rodungen des Unterholzes und die massiven Baumfällarbeiten am Kreisradweg erschließen sich uns nicht. Alle reden vom Klimawandel und Schüler und Studenten demonstrieren für den Erhalt ihrer Zukunft. Wie will man den jungen Leuten diesen Irrsinn, den wir als ältere Generation verzapfen, überhaupt erklären?

In Erwartung einer positiven Antwort zu einer gemeinsamen Aussprache in einem größeren Kreis – auch mit Teilnahme des MTs – und Diskussion über die weitere Vorgehensweise bei zukünftigen „Naturpflegearbeiten und Sicherung der Verkehrssicherheit“ im Kreisgebiet und den notwendigen Neuanpflanzungen (z.B. am Kreisradweg) verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Hille und Alfred Dotschkal

Schlüts Kamp 14 32469 Petershagen Tel.: 05704 1511


Feuerwehr! EKC on tour

Eltern-Kind-Café Friedewalde auf Tour.

Am Freitag, den 17. Februar, treffen wir uns um 15.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus mit den Feuerwehrmännern Stephan, Timm und Frank.

Habt ihr schon mal eine echte Atemmaske aufgehabt? Oder euch in die Fahrerkabine gemogelt und einen „heiligen“ Knopf gedrückt? Nein? Dann: Einsaaatz! Rein in die Feuerwehrklamotten und mit Papi/Mutti oder Opi/Omi aufgemacht!

Für einen kleinen Snack und Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns auf euch und eure großen oder kleinen Geschwister! Keine Anmeldung, kommt einfach vorbei.

Euer EKC-Orgateam