Großbrand bei JENZ

Am Tag danach: Die Schäden am Dach und dem Bürogebäude sind offen sichtbar. Nahezu unversehrt geblieben ist die neue Zentrale dahinter. Fotos: Jürgen Krüger

Friedewalde-Wegholm. Ein Brand bei der Firma JENZ in Wegholm sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Beim Schweißen von Bitumenbahnen auf dem Dach des alten Bürogebäudes hatte die Unterkonstruktion Feuer gefangen. Die Handwerker versuchten nach Angaben von JENZ-Geschäftsführer Uwe Hempen-Hermeier zunächst den Brand mit Handlöschern zu bekämpfen, doch die Bemühungen blieben erfolglos. Die Feuerwehr rückte laut Mindener Tageblatt mit 30 Fahrzeugen und 160 Einsatzkräften an und brachte das Feuer unter Kontrolle. Der Brand hatte eine starke Rauchentwicklung zur Folge, so dass sich die Löscharbeiten durchaus als Herausforderung darstellten. Verletzt wurde niemand, die Mitarbeiter haben die Betriebsgebäude rechtzeitig verlassen. Die Feuerwehr sorgte auch dafür, dass der Brand nicht auf die angrenzende neue Zentrale übergriff.

Produktion und Geschäftsbetrieb laufen weiter
Uwe Hempen Hermeier steckt auch am Tag danach der Schreck noch in den Gliedern. „Ich möchte mich bei den Feuerwehrleuten bedanken“, sagt er und fährt fort: „Sie haben verhindert, dass das Feuer weder auf die neue Zentrale noch auf die Produktionshallen übergegriffen hat.“ Über die Schadenshöhe ist noch nichts bekannt. Martin Ruhe, Pressesprecher der Feuerwehr, sagte gegenüber dem Mindener Tageblatt: „Rauch, Feuer und Wasser haben im Bürogebäude starke Zerstörungen verursacht.“ Am Tag nach dem Brand stellte sich heraus, dass der im Bürogebäude untergebrachte Serverraum unversehrt geblieben sei, wie Uwe Hempen-Hermeier sagt. Erste Probleme mit der Telefonanlage seien inzwischen auch behoben, so dass das Unternehmen die Produktion und den Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen habe.