Dorfolympiade 2016 – Nachlese

Friedewalde. Bei strahlendem Sonnenschein und königsblauem Himmel, fanden in diesem Jahr zum 6. mal, die Dorf-olympischen Spiele in Friedewalde statt. Die Spielverderber hatten dafür Monatelang an einem ausgesprochen anspruchsvollen Parcours geknobelt, der den Titelverteidigern aus dem vergangenen Jahr, den „Friedewalda Madl und Buam“ sowie den anderen 4 Teams, einiges abverlangte. Ging es bei FmuB darum den Titel zu verteidigen, den Hattrick zu schaffen und den Pokal endgültig diebessicher im Safe unterzubringen, hatte „Die Kleiriehe“ nur ein Ziel vor Augen. Nach zwei Jahren auf dem zweiten Platz, nun endlich den begehrten Pott auf „legalem“ Weg zurück zu holen. Angetreten diese Pläne zu durchkreuzen, waren die „Bruchpiloten“, die „Galgenheide“ mit einer extrem starken Mannschaft, sowie „Marilena´s Mütter“ formaly nown as „Thai-Bo“. Darüber Hinaus gab es noch eine echte Überraschung, denn angemeldet hatte sich auch „Der alte Friedhof“, leider nur als Duo. Nachvollziehbar, dass dies nicht ausreicht, um die Spiele unbeschadet zu überstehen. Ausreichen sollte es aber, nach Ansicht aller Teams, dass die „Spielverderber“ Arne und Christopher zukünftig mit roten Haaren herumlaufen müssen. Das nur am Rande.

Wie es sich gehört, begannen die Spiele schon leicht chaotisch, mit dem Einmarsch der Teams, um den Pokal an die Spielverderber, für diesen einen Tag, zurückzugeben. Schon bei den ersten Spielen zeigte sich deutlich, dass das Trainingslager der FMuB wohl doch zu kräftezehrend gewesen, und links dazu noch oft das bessere rechts ist. Keine Spur der Topform der vergangenen Zwei Jahre. Überrascht hat hier die „Galgenheide“. Da hat einfach alles geklappt. Angefangen bei dem nahezu problemlosen Aufbau des Pavillons bis hin zu der Versorgung mit Getränken. Auch bei den Spielen machten sie eine gute Figur und glänzten sogar mit einem, nennen wir es Tarnmodus, der es ihnen ermöglichte, von den anderen Teams nicht angegriffen zu werden. „Marilena´s Mütter“ formaly nown as „Thai-Bo“ kämpften wie Löwinnen und waren ganz klar die beste Mannschaft, fast ausschließlich weiblichen Geschlechts. Fast schon eine Frauenschaft. Das muss Ihnen erst einmal einer nachmachen. Die „Kleiriehe“, in Kompaniestärke angetreten, zeigte ihre gewohnte Nervenstärke und Abgebrühtheit. Kein Wunder eigentlich. Gab es doch noch keine Dorf-Olympiade ohne eine Beteiligung der „Kleiriehe Old-Stars“ die es immer wieder geschafft haben, die schwächen der anderen Teams zu analysieren und auszunutzen. Die „Bruchpiloten“ hingegen, haben sich als Youngstars, erst um kurz vor 24.00 Uhr am Vortag, zu einer Teilnahme entschlossen. Angetreten um das Feld aufzuräumen, sind die „Bruchpiloten“ durch alle Turbulenzen nahezu hindurch geflogen.

Spannend machte es die Spielverderber nach dem Ende der Spiele. Wollte es doch nicht so recht gelingen, einen Sieger zu ermitteln. Ganze 6 mal musste nachgerechnet werden, bis der Pokalsieger feststand. Erinnern wir uns! Nur 0,5 Punkte trennten im vergangenen Jahr die Sieger von den zweitplatzierten und die Spiele waren noch mit der Performance Show verknüpft. In diesem Jahr gab es einen Punktgleichstand zwischen 2 Teams. Platz 4 ging an den Vorjahressieger und zweimaligen Pokalgewinner die „Friedewalda Madl und Buam“ vor „Marilena´s Mütter“ formaly nown as „Thai-Bo“ auf Platz 5. Nur wenige Punkte trennten den hervorragenden drittplatzierten „Galgenheide“ von den „Bruchpiloten“ und der „Kleiriehe“ auf Platz 1. Grund genug für die Spielverderber, ihr Lieblingsspiel „Reise nach Jerusalem“ aus der Klamottenkiste zu holen, und in einem Stechen die Nerven der Spieler und Zuschauer aufs äußerste zu strapazieren. Hier siegte letztendlich jugendliche Unbekümmertheit vor Erfahrung, und die „Kleiriehe“ musste sich, trotz des vollen Körpereinsatzes ihrer erfahrenen Drexläuferin Claudia Haiden, geschlagen geben.

So geht der begehrte Olympia-Pokal in diesem Jahr an die „Bruchpiloten“ die, nach einem turbulenten Flug, eine saubere Landung hingelegt haben. Doch auch die zweitplatzierten durften sich in diesem Jahr noch freuen. Ging doch der neugeschaffene Performance Pokal, dank „Staying alive“ und ausgereifter Choreografie im 70er Jahre DISCO Style, in die „Kleiriehe“ die sich gegen die FMuB mit BobbyCar und Dreirad zu „Im Wagen vor mir…“ durchsetzten.

Wieder einmal gelungene Spiele beim „Besten Sportfest aller Zeiten“