Das Warten hat sich gelohnt

„Es ist ein wenig, wie nach Hause zu kommen“, so begrüßte Christian Sprenger, Dirigent von „genesis brass“ die Konzertgäste in der gut besuchten Friedewalder Kirche. „genesis brass“ war am vergangenen Freitag, 5.Mai 2017, das dritte Mal in Friedewalde zu Gast. An diesem Abend erklang das erste Stück mit dem Titel „Jericho“, um zu testen, ob die kürzlich renovierte Kirche diesem gewaltigen, wohlbekannten Sound standhält. Viele bekannte Choräle in einer besonderen Bearbeitung aus der Feder von Christian Sprenger und seiner Schwester Anne Weckeßer sorgten für langanhaltenden Beifall der Zuhörer.
Zwischen den Stücken stellte Sprenger das Ensemble von der ersten Trompete bis hin zur Tuba vor. Nicht nur das Hören sondern auch das Sehen bzw. Beobachten der einzelnen Musiker war beeindruckend. Eine Premiere krönte den Abend. Ein Stück, welches Christian Sprenger am 1. Mai diesen Jahres komponiert hatte, wurde ein Tag vor dem Konzert von „genesis brass“ einstudiert und erklang erstmals in der Friedewalder Kirche.
Bei dem Stück „The Power of Love“ wurde aus dem Dirigenten Sprenger spontan ein Zugposaunen-Bläser.
Nach knapp zwei Stunden versuchte „genesis brass“ sich zu verabschieden, welches aber durch langanhaltenden Beifall und standing ovations verhindert wurde. Erst drei Zugaben waren nötig, um sich von dem Publikum verabschieden zu können.
Der obligatorische Blumenstrauß erhielt in diesem Falle nicht das Ensemble bzw. der Dirigent, sondern Dorothea Sprenger, die es sich nicht nehmen ließ ebenfalls nach Friedewalde anzureisen.
„Dieser Konzertabend wird uns lange in Erinnerung bleiben“, so der Tenor vieler Konzertbesucher.
Der Posaunenchor Friedewalde hat es wieder einmal geschafft, viele Menschen mit guter Musik glücklich zu machen.

Danke an Sebastian Kanning für die Fotos die unter diesem Link zu finden sind:
https://www.dropbox.com/sh/mxifakdnq8firnt/AAB6Tg_QOpBCnRyGM-A2R4ooa?dl=0