Baumgräber in Friedewalde – zwei Formen, ein Wunsch nach Wahlfreiheit
Viele Bürgerinnen und Bürger in Friedewalde wünschen sich eine moderne, naturnahe Bestattungsform auf den örtlichen Friedhöfen.
Die beiden Friedhöfe in Friedewalde werden von der Stadt Petershagen verwaltet, die Grundstücke befinden sich jedoch im Eigentum der Kirche.

Kirchlich verwaltete Friedhöfe (z. B. in Südfelde und Petershagen) bieten Baumgräber mit einem zentralen Baum, umgeben von Rindenmulch und einem Marmorring an. Im Marmorring sind die Namen sowie Lebensdaten der Verstorbenen eingraviert. Diese Form gilt als würdevoll, persönlich und zugleich pflegeleicht und wird sehr gut angenommen.

Auf den städtisch verwalteten Friedhöfen ist diese Variante bislang nicht in der Satzung vorgesehen.
Hier gibt es eine andere Form der Baumbestattung: Die Bäume stehen in einer Rasenfläche, die Namen der Verstorbenen befinden sich auf kleinen Plaketten an einer Stele (z. B. „Baum A“). Diese Form empfinden viele als zu anonym und wünschen sich stattdessen die Variante mit Marmorring.
Gleichzeitig gibt es auch Friedewalderinnen und Friedewalder, die bewusst die anonymere Baumgrabform bevorzugen.

Unser Anliegen:
Für die Friedhöfe in Friedewalde sollen beide Baumgrabformen angeboten werden:
- die bisherige städtische Variante mit Stele
- zusätzlich die Baumgräber mit Marmorring, wie sie auf kirchlichen Friedhöfen üblich sind
Dafür soll die Baumgrabform mit Marmorring in die Friedhofssatzung der Stadt Petershagen aufgenommen werden.
Wer dieses Anliegen unterstützen möchte, kann sich in die Unterschriftenlisten eintragen.
Diese liegen aus bei:
- Kirche / Gemeindehaus (Ansprechpartnerin: Ina Beining‑Wrede)
- Tierarztpraxis Böttcher
- Friseurteam Schmidt
- Gärtnerei Niemann
- Salon Haargenau
- Alten & Pflegeheim Kruse
- Ortsbürgermeisterin Jessica König