
Friedewalde. Der Straßenbelag der Ortsdurchfahrt Friedewalde ist schon seit einigen Jahren in einem schlechten Zustand. Der etwas härtere Winter verschärft nun die Probleme: Schlaglöcher und aufgeplatzer Asphalt. Was für Kraftfahrer vielleicht nur nervig ist, könnte für Motorradfahrer durchaus gefährlich werden. Zuständig für die Ortsdurchfahrt ist die Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW. Und die Probleme sind bekannt. „Deswegen sind die schadhaften Bereiche mit Warnbeschilderung ausgestattet“, teilt Maximiliane Plöger, zuständig bei Straßen NRW für Presse-. Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit, auf Anfrage mit.

Von Stemmer aus wird die Landesstraße L764 zur Friedewalder Straße. Bis zur Kreuzung Holzhauser Straße (also außerorts) seien Fahrbahn sowie und Geh- und Radweg in Ordnung. „Der Abschnitt innerhalb der Ortsdurchfahrt Friedewalde ist dagegen, sowohl was die Fahrbahn, als auch den Geh-/Radweg angeht, in schlechterem Zustand“, räumt Straßen NRW ein. Auch der Bereich der Friedewalder Straße (vorbei bei Autohaus Meier), der dann in der Ortsdurchfahrt zur L772 wird, sei in einem schlechten Zustand und entsprechend gekennzeichnet. Sanierungsbedürftig sei auch der Abschnitt Lavelsloher Straße (L764) der Ortsdurchfahrt. Das betrifft auch den Geh- und Radweg, der zwischen Ösperbrücke und Ortsausgang Lavelsloher Straße (bei Elektro Giesler) eher ein Provisorium darstellt. Zwanzig Meter davon führen sogar über den mit Kopfsteinpflaster ausgetatteten Parkplatz von Kebab4You.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Die zuständige Straßenmeisterei Minden hat den Bereich im Rahmen ihrer regelmäßigen Streckenkontrollen im Blick und greift natürlich ein, falls sich Gefahrenstellen bilden. Grundsätzlich ist aber eine grundhafte Erneuerung notwendig. Die ist bei uns auch bereits in der Bearbeitung: Die straßenbautechnischen Untersuchungen, die im Vorfeld notwendig sind, wurden bereits in Auftrag gegeben. Sie sind notwendig, um den Zustand der Straße zu beurteilen und entsprechend geeignete Sanierungsmaßnahmen festzulegen. Dazu gehören unter anderem Schadensbildanalyse, Schichtdickenmessung, Tragfähigkeitsanalyse. Die daraus entstandenen Gutachten sind seit Jahresbeginn fertig und werden nun weiter bearbeitet. Wann und in welchem Umfang die Maßnahme dann baulich umgesetzt werden kann, lässt sich an dieser Stelle noch nicht sagen.“