Schulausschuss tagt in Friedewalde

Saniert: Die Turnhalle an der Grundschule Friedewalde. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Der Ausschuss für Schule und Sport tagte gestern im Grundschulgebäude in Friedewalde. Bei dieser Gelegenheit konnten von den Ausschussmitgliedern die (fast) abgeschlossenen Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der Turnhalle in Augenschein genommen werden. Es gab viel Lob für das entstandende “Schmuckstück”.

Eingeschränkter Sportunterricht möglich
Sportunterricht der Grundschüler ist eingeschränkt bereits wieder möglich; die Schließungszeit konnte bei durchgehend gutem Wetter durch Unterricht auf dem Sportplatz überbrückt werden. Für die Sportvereine kann die Halle voraussichtlich ab KW 50 wieder genutzt werden, da noch Abschlussarbeiten ausstehen (Türen werden noch geliefert und eingebaut).

Die Ausschusssitzung fand im Medienraum des Schulgebäudes statt. Auf der Tagesordnung stand:

1. Sachstandsbericht über laufende und anstehende Investitions- und Sanierungsmaßnahmen im Schulbereich
2. Sachstandsbericht zum Medienentwicklungsplan für die Schulen der Stadt Petershagen
3. Mitteilungen der Verwaltung

Unter dem letzten Punkt wurden die zum Stichtag 15. November 2018 vorliegenden Anmeldungen der Schulanfänger an den Grundschulen der Stadt Petershagen für das Schuljahr 2019/20 genannt. Fazit: Es gibt keine Probleme mit der Kommunalen Klassenrichtzahl. Insgesamt elf Klassen darf die Stadt Petershagen bilden, davon drei im Grundschulverbund Eldagsen-Friedewalde (Eldagsen 1, Friedewalde 2).

 

Märchen-Projekttage

Friedewalde (kh). Vom 4. bis 6. Juli führte unsere Grundschule Märchen-Projekttage durch. Die Schüler hatten auf vielfältige Art die Möglichkeit, sich mit den bekannten deutschen Märchen auseinander zu setzen.

Das Kollegium hatte zahlreiche Arbeitsstationen vorbereitet. Einige Eltern, Ganztagskräfte und Lesepaten unterstützten die Lehrer tatkräftig. Es gab unter anderem Koch- und Backaktionen, ein Märchenkochbuch, eine Verkleidungsaktion mit Fotoshooting, viele Kreativangebote sowie Bewegungsangebote in der Turnhalle.

Alle Kinder lernten Märchenlieder. Weiterhin übte jede Klasse einen „Märchenbeitrag“ ein: Klasse 1-2b die “Bremer Stadtmusikanten”, Klasse 1-2c eine “Hexengeschichte” und Klasse 3-4b die “Geschichte vom grimmigen König”. Zum Abschluss der Projekttage am Freitagmittag waren alle Interessierten zur Präsentation der Ergebnisse eingeladen.

Viele Bilder von den Projekttagen findet man auf der Homepage der Grundschule.

 

Tolles Frühlingsfest der Grundschüler

Friedewalde. Am 22. März luden die Grundschüler, Lehrer und Ganztag unserer Grundschule Groß und Klein zu einem Frühlingsfest ein. Geboten wurde ein bunter Abend mit einem tollen, abwechslungsreichem Programm. Zahlreiche Besucher strömten in die Turnhalle, ließen sich von den Darbietungen der Kinder unterhalten und spendeten begeistert Applaus. Die Kinder waren bestens auf ihre Auftritte vorbereitet und voller Elan bei der Sache. Auch die Verkleidungen sowie die selbst gebastelten Masken und Hüte waren sehenswert.

Vor dem Programmstart konnten sich die Gäste mit Würstchen im Brötchen und Getränken stärken – angeboten von der Schulpflegschaft und dem Förderverein. Es war ein rundum gelungenes Frühlingsfest. Danke an alle Helfer, Akteure und Beteiligten.

Fotos sind wie immer unter https://www.gs-friedewalde.de/ zu finden.

Frühlingsfest in der Grundschule

Friedewalde (kh). Am Donnerstag, den 22. März 2018, veranstaltet die Grundschule Friedewalde in der Turnhalle ein Frühlingsfest. Alle Klassen erarbeiten zur Zeit Beiträge für dieses Ereignis und werden den Zuschauern ein buntes Programm bieten. Verwandte und Freunde der Grundschule sind herzlich eingeladen, sich von der Kreativität der Kinder begeistern zu lassen. Die Vorführung beginnt um 18 Uhr, ab 17 Uhr wird ein Imbiss – organisiert von der Schulpflegschaft – in der Eingangshalle angeboten. Alle Schüler sind in das Programm eingebunden und freuen sich riesig auf viele Zuschauer. Daher bitte unbedingt diesen Termin vormerken.

 

„Klönabend“ schafft Klarheit

Leseförderung: Christiane Bergner (4.v.l.) beschreibt den Besuchern das Vorgehen beim Lesenlernen und stellt das genutzte Material vor. Foto: Marvin Bergner


Friedewalde (mab). Es gibt viele Möglichkeiten, um mit Lehrern über das eigene Kind und seine Entwicklung zu sprechen. Eine ganz andere Perspektive schafft aber der Austausch von Eltern untereinander. Aus diesem Grund hat die Grundschule Friedewalde ihren ersten „Klönabend“ veranstaltet. In humorvoller Atmosphäre wurden sowohl Informationen über Schulkonzept und Lehrmethoden vermittelt als auch Sorgen und Wünsche zum Ausdruck gebracht. Im Mittelpunkt stand dabei die Kommunikation zwischen den Eltern der Erst- und Zweitklässler und denen der zukünftigen Schulanfänger.

Volles Klassenzimmer

„Wir haben die Schule geöffnet und beleuchtet. Heute können wir das Material anfassen und begreifen, wie unsere Kinder lernen“, verkündete Alexandra Mohrhoff, Klassenlehrerin der Klasse „3-4b“, zum Beginn des Abends. Über 20 Mütter und Väter hatten den Weg in die Räumlichkeiten der Schule gefunden und auf den Stühlen Platz genommen, die normalerweise von einigen ihrer Kinder besetzt werden. Nach einer kurzen Vorstellrunde des anwesenden Schulpersonals, zu dem sowohl die Lehrerinnen als auch einige Betreuerinnen des Offenen Ganztags zählten, verteilten sich die Besucher in Klassen, Flur und Bücherei.

„Bild von einer Schule, das ich mir wünsche“

In Kleingruppen wurden die unterschiedlichsten Anliegen, die von den Lieblingsfächern der Kinder bis hin zu den heimischen Lesefortschritten reichten, thematisiert. Für intensiven Gesprächsstoff sorgte aber auch das Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts, das die Schule nun im dritten Jahr verfolgt. Die anwesenden Lehrerinnen gaben hier Auskunft über Vorteile und Methoden des in Petershagen einmaligen Schulmodells. Die Rückmeldungen fielen an diesem Abend zum Großteil positiv aus. Anne-Maren Wiebusch ist beispielsweise von dem Prinzip überzeugt: „Der jahrgangsübergreifende Unterricht ist sehr wertvoll.“ Dies sei vor allem für lernschwächere Kinder ein Vorteil, es fördere aber die sozialen Fähigkeiten aller Kinder. „Das ist ein Bild von einer Schule, das ich mir wünsche.“ Außerdem machte sie die Betreuung zum Thema. Die Verantwortlichen seien mit sehr viel Engagement und Herzblut bei der Sache: „Es sind Überzeugungstäter“. Auch Sarah Kruse lobte die individuelle Betreuung der Kinder: „Mein Sohn wurde mit fünf Jahren eingeschult und wir haben uns deshalb Sorgen gemacht. Hier gibt es aber sehr viele Leute, um die wenigen Kinder zu fördern. Mein Sohn wurde an die Hand genommen.“ Diese Einstellung wird laut Imke Brockmeier von den Kindern übernommen. „Sie helfen sich sogar beim Schuhebinden und auch auf dem Schulhof unterstützen sie sich durch das Patenprinzip gegenseitig.“

Hospitieren erwünscht

Wenige Elternteile konnten sich der allgemeinen Euphorie nicht anschließen. Sie hätten in der Vergangenheit, zur Zeit des alten Konzepts, schlechte Erfahrungen gemacht und seien daher nun misstrauisch. Ein Kompromiss sei aber die Möglichkeit, in den Unterrichtsstunden zu hospitieren und den Schulalltag mit eigenen Augen sehen zu können. Auf diese Weise sei es jedem möglich, sich ein eigenes Bild von den Werten und Prinzipien der Grundschule zu schaffen – eine große Hilfe bei der Zukunftsorientierung der Kinder.

 

Petershagen investiert in Schulen

Petershagen (kh). Heute war Ratssitzung in Lahde. Auf der Tagesordnung stand “Beratung und Erlass der Haushaltssatzung mit Anlagen für die Haushaltsjahre 2017 und 2018 (Doppelhaushalt)”. Unter diesem Punkt wurden unter anderem auch die mittelfristigen Investitionen in die Grundschulstandorte Eldagsen (Containerersatz) und Friedewalde (Sanierung Turnhalle) diskutiert. 15,6 Mio. stehen von 2017 bis 2021 insgesamt für Investitionen zur Verfügung. Davon sollen 12,8 Mio. für die Schulen und die Schulsportstätten ausgegeben werden.

Eltern aus Eldagsen und Friedewalde hatten sich auf den Weg nach Lahde gemacht, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Sitzung war zwar lang, aber recht kurzweilig. Die Wortbeiträge der Ratsmitglieder wurden größtenteils mit viel Leidenschaft vorgetragen. Sehr erfreulich in diesem Zusammenhang ist, dass der Schulstandort Friedewalde nicht in Frage gestellt wird. Das wurde quer durch alle Fraktionen betont.

Letztlich wurde der Haushalt mit 14 Ja Stimmen, 9 Nein Stimmen und 7 Enthaltungen beschlossen. Darin enthalten sind 200.000 EUR für Eldagsen und 400.000 EUR für Friedewalde.

Buntes Programm beim Frühlingsfest

Friedewalde (kh). Endlich war es soweit – in unserer Grundschule fand am 30. März ein Frühlingsfest statt. Eltern, Großeltern und sonstige Besucher waren hellbegeistert. Es war eine Freude zu hören und zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Kinder der ersten bis vierten Klasse ein buntes und vielseitiges Programm vortrugen.

Die strahlenden Kindergesichter belohnten alle für ihre Anwesenheit. Die Turnhalle war voll, denn alle Eltern und Großeltern wollten ihre Kinder in Aktion sehen. Ein großes Dankeschön an Schulleiterin Monika Krause, an die Lehrerinnen Alexandra Mohrhoff und Carola Burkert sowie an die Mitarbeiterinnen aus dem Offenen Ganztag, die die Kinder unterstützten und viele schöne Ideen hatten.

Schulpflegschaft und Förderverein sorgten für Verpflegung mit Heißwürstchen und Getränken. Auch hierfür herzlichen Dank an die fleißigen Helfer.

Schön war’s! Hier sind noch ein paar Bilder, die vom lustigen Treiben erzählen!

Schülerzahlen sind stabil

CDU Versammlung Neu

Friedewalde. Die CDU-Ortsunion Friedewalde traf sich im Landgasthaus Eichenhain zu einer Versammlung. Hauptthema der Versammlung war neben der Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zum CDU-Kreisparteitag, die aktuelle Grundschulsituation in Friedewalde.

Kurz & Gut zu Gast
Als Gäste konnten die Vertreterinnen der Bürgerinitiative „Kurz & Gut“ Kerstin Huck, Kerstin Vegel und Regina Kruse-Mohrhoff begrüßt werden, die über den aktuellen Stand der Grundschule Friedewalde berichteten. Vor allem die aktuellen und auch prognostizierten Anmeldezahlen für die Grundschule Friedewalde zeugen vom Erfolg der Initiative und sprechen für den Verbund mit der Bekenntnisschule in Eldagsen. Derzeit sind fast 200 Schüler im Verbund mit der Bekenntnisschule Eldagsen, 55 davon in Friedewalde. Der bereits in Klasse 1 und 2 eingeführte jahrgangsübergreifende Unterricht wurde von den Schülern und Eltern gut angenommen.

Zwölf Anmeldungen liegen vor
Die Klassenräume wurden alle modernisiert und mit Beamer und Objektkamera ausgerüstet und in Eigeninitiative von den Eltern und Schülern renoviert. Fürs kommende Schuljahr 2016/2017 gibt es zwölf Anmeldungen. Kerstin Huck appellierte an alle, dass der Erhalt der Grundschule in Elternhand liege und es wichtig sei, dass die Eltern ihre Kinder hier in Friedewalde zur Schule schicken. Ratsmitglied Alfred Borgmann und Jessica König Vorsitzende der CDU Friedewalde dankten den Eltern der Initiative „Kurz und Gut“ für ihr Engagement.

Kommunales Entwicklungskonzept
Im späteren Verlauf des Abends kam es zu zwei Berichten durch Alfred Borgmann. Dieser berichtete unter anderem über das integrierte, kommunale Entwicklungskonzept (kurz. IKEK) in Bezug auf Friedewalde, und die daraus entstehenden Chancen für die Zukunft. Ein zweiter Bericht galt dem neuen Baugebiet nahe dem neuen Friedhof im Dorfkern von Friedewalde. Auch hier sind die positiven Aspekte, insbesondere auf die Bewohnerzahl von Friedewalde, nicht von der Hand zu weisen.

Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten
Für den CDU Kreisparteitag wurden Hannelore Wehking, Thorsten Riechmann und Jessica König als Delegierte und Holle Niemann, Ursula Borgmann und Maximilian Röthemeier als Ersatzdelegierte gewählt.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Heinrich Borgmann wurde für seine 40jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt. Ebenfalls 40 Jahre in der CDU sind Heinrich Lohmeier und Horst Kruse.

Der Abend endete mit regen Diskussionen über aktuelles Dorf- und Weltgeschehen, nicht nur in politischer Hinsicht.