Die Grenze von Friedewalde

Deutlich sichtbar: Die Grenze von Friedewalde als dicke, weiße Linie. Foto: Jürgen Krüger

Friedewalde. Beim digitalen Friedewalder Schnatgang aus der Luft (knapp 8-minütiger Film) braucht man nur der weißen Linie zu folgen, allerdings war diese weiße Linie bislang reichlich dünn. Das hat sich nun geändert. Die wesentlich breitere Linie sorgt für weitaus mehr Qualität bei der Betrachtung. Hier noch einmal der Text von der Erstveröffentlichung im Oktober 2016:

Ein Schnatgang ist die Grenzbegehung einer Ortschaft. Was normalerweise mit einer Wanderung verbunden ist – was nicht das schlechteste ist – geht heute auch digital. Friedewalde ist mit mehr als 20 Quadratkilometern flächenmäßig die größte Ortschaft in Petershagen, von immerhin 29. Die Außengrenze dürfte gut 20 Kilometer lang sein und ist damit für einen analogen Schnatgang eine echte Herausforderung. Mit Google Earth hingegen ist das (fast) kein Problem, wenn man weiß, wo überhaupt Friedewaldes Außengrenze verläuft. Ich habe es heraus gefunden und bin selbst überrascht, wohin die Reise uns führt. So teilt sich unser Ort das längste Stück Grenze mit Holzhausen II, gefolgt von Niedersachsen, Stemmer, Südfelde, Hille und Meßlingen – und nicht einen einzigen Meter mit Nordhemmern. Stemmer reicht an einer Stelle weiter nach Friedewalde hinein, als es so mancher ahnen mag. Und bei Gerd Kruse (Galgenheider Straße / Südfelder Straße) verläuft die Grenze sogar durch den Rinderstall. Knapp acht Minuten dauert die “Flugreise” entlang unserer Dorfgrenze. Start und Ziel ist das “Dreiländereck” Friedewalde/Stemmer/Südfelde beim Hof Ohlemeyer.

Viel Freude beim digitalen Schnatgang wünscht, Jürgen Krüger.

P.S. Immer schön der weißen Linie folgen.

 

2 thoughts on “Die Grenze von Friedewalde

  1. Moin Alfred,
    danke für dein Lob. Ich bin in der Tat auf der Suche nach dokumentierten Erklärungen (Schnatgänge). Gibt es die irgendwo gesammelt?

  2. Superb! Greatly! Lovely! Meine Begeisterung ist “grenzenlos” über die Grenzen von Friedewalde. Mit den 8 Minuten bin ich allerdings nicht ausgekommen, bei den vielen Stopps, beim zurückfahren und zoomen. Jetzt noch neben den Videoclips die Beiträge über die Schnatgänge des Heimatvereins einfügen .. aber das ist so schon aufwendig genug und überzeugend.
    Danke Jürgen.

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