Wunder Bar: Friedewalder Hof lebt

Betreiben die Wunder Bar: Sascha Kleine (von links), Sandra Pearce und Marcus Scheer. Foto: Detlef Müller

Friedewalde. Seit vielen Jahren steht der Friedewalder Hof still, doch nun tut sich was. Sascha Kleine (46), Marcus Scheer (46) und dessen Lebensgefährtin Sandra Pearce (51) nehmen am Dienstag, 30. April 2019, den Betrieb der Gaststätte samt Biergarten wieder auf und laden alle Friedewalder*innen zur Neueröffnung der “Wunder Bar”, so der neue Name, ein. Beginn ist um 18 Uhr. “Wir freuen uns sehr und sind reichlich aufgeregt”, sagt Marcus Scheer.

Durch Zufall entdeckt

Sascha Kleine ist Friedewalder bereits bekannt durch die Organisation des Psy-Vision-Festivals an der Wegholmer Mühle. Im vergangenen Jahr lernte er Marcus Scheer beim Weserdrachen-Cup in Minden kennen. Der gebürtige Koblenzer ist an der Mosel mit Gastronomie aufgewachsen, entschied sich dann aber für das Metallhandwerk (Schlosser und Schmied). Durch Zufall sind er und Freundin Sandra, die im Johannes-Wesling-Klinikum in Minden arbeitet, auf den leer stehenden Friedewalder Hof aufmerksam geworden. Ein paar Überlegungen weiter war die Idee geboren, sich hier niederzulassen. Momentan wohnt das Paar noch in Lahde, sobald die Wohnungen im Friedewalder Hof, beziehungsweise der Wunder Bar, bezugsfertig sind, wollen sie aber umziehen.

Detmolder Kirschbier vom Fass

Die drei, die die Wunder Bar als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) betreiben, arbeiten derzeit hart an der Eröffnung. Auch nachts brennt das Licht. “Wir möchten jetzt erst einmal starten und dann nach und nach unser Angebot ausbauen”, verrät Marcus Scheer. Als Getränke-Lieferanten hat das Trio Thorsten Schwarze aus Tonnenheide gewonnen. Im Anstich ist Detmolder Pilsener, wobei es auch Detmolder Kirschbier vom Fass geben soll. Das Weizenbier ist von Paulaner, Cola und Limo von Sinalco. Verschiedene Weine und die gängigen Sprituosen runden das Getränkeangebot ab. Auch vor Ort haben sie sich bereits umgehört und Bullenschluck sowie den Mühlenkorn für Schwatten bestellt.

Am Eröffnungstag wird gegrillt

“Wir bekommen ganz neue Zapfhähne und Leitungen”, verspricht Sascha Kleine, der gemeinsam mit Marcus Scheer sämtliche handwerkliche Arbeiten selbst ausführt. Eine vorläufige Konzession ist beantragt. In die Kegelbahn soll später ein kleines Atelier für Metall-Kunsthandwerk einziehen, und im Juli ist die Wiedereröffnung des Saals geplant. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass zumindest in der Anfangsphase die Küche kalt bleibt. Marcus Scheer: “Die müssen wir technisch erst auf einen neueren Stand bringen.” Am Eröffnungstag (Dienstag, 30. April 2019) werde aber gegrillt. Als Öffnungszeiten danach sind in der Woche abends ab 18 Uhr, sowie ab 11 Uhr an Sonn- und Feiertagen geplant.

Handwerker: Sascha Kleine (links) und Marcus Scheer, hier ein paar Tage von der Eröffnung, machen alles selbst. Foto: Jürgen Krüger

8 thoughts on “Wunder Bar: Friedewalder Hof lebt

  1. Meine Tochter wohnt gleich neben euch
    Ich glaub ich besuch sie demnächst öfter

  2. Liebe Friedewalder…… Wir bedanken uns recht herzlich für euer zahlreiches Erscheinen und die vielen lieben Wünsche zur Eröffnung der Wunderbar und für die tolle Party!!!!! Hat wahnsinnig viel Spaß gemacht mit euch. Heute und morgen wieder ab 18 Uhr geöffnet, am Samstag ab 11 Uhr

  3. Wir freuen uns sehr über die nette Begrüßung und die lieben Wünsche…… Grüße vom Rande des Wahnsinns aus dem Zentrum des Chaos….

  4. Viele schöne Stunden in der Gaststätte verbracht! Vor dem Handball und nach dem Handball! Für Friedewalde auf jeden Fall eine Bereicherung.Viel Erfolg!!!!

  5. Ich dreh ab, ne metalkneipe in meiner Straße! Sauber! Viel Glück und viel Spaß! Sehen uns! Da sind wa doch am Dienstag und zukünftig dabei! Schöne Grüße und herzlich willkommen in der Förthofstraße!

  6. Hört sich gut an.
    Viel Erfolg!
    Grüße aus den Dannen!

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