Absage von Veranstaltungen

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus zu minimieren, sehen wir uns in Friedewalde in besonderer Verantwortung. Wir wollen vorbeugend einen Beitrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und vor allem der besonders gefährdeten Menschen leisten. Wir wollen dies besonnen und auf der Basis von bisher vorliegenden Erkenntnissen und Empfehlungen der Fachleute tun.

Wir berücksichtigen dabei den Erlass der Landesregierung NRW und die Hinweise der Weltgesundheitsorganisation und des Robert-Koch-Institutes.

Daher wird

  • die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Friedewalde e.V. am 19. März,
  • die Feldbegehung des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Friedewalde am 20. März,
  • der Skat- und Knobelabend des Rassegeflügelzuchtvereins Friedewalde e.V. am 21. März
  • und die Vollversammlung der Kulturgemeinschaft Friedewalde am 25. März
  • und auch die Zierfischbörse am 5. April

abgesagt, oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Weiterhin der Hinweis, dass wahrscheinlich alle Osterfeuer in der Stadt Petershagen verboten werden. Daher sollte Rest- und Schnittholz frühzeitig einer anderen Verwertung zugeführt werden.

Die anstehenden Geburtstagsbesuche durch den Ortsbürgermeister werden grundsätzlich nur nach vorheriger Rücksprache stattfinden und stattdessen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bitte informieren Sie auch ihre Mitmenschen über diesen Hinweis.

Wir hoffen, damit alles getan zu haben, um zu einer Eindämmung der Virusverbreitung beigetragen zu haben.

Historische Bilder – und nun?

Es gibt sehr viele Bilder aus der Geschichte unseres Dorfes in den Häusern. Oft fehlt aber jeder Hinweis, wann die Bilder entstanden sind und wer darauf zu sehen ist.

Unter dem Link:

https://drive.google.com/open…

sind einige solcher “Schätze” zu sehen. Die teilweise recht kleinen Bilder stehen nun zur Verfügung. Wer zur Aufklärung beitragen kann und Hinweise geben kann, ist herzlich eingeladen. Hinweise nimmt Karl-Christian Ebenau gerne entgegen. Anruf genügt: 0173-5338548

Schnatgang 2020

Auch in diesem Jahr möchte der Heimatverein Friedewalde e.V. wieder einen Schnatgang unter der Überschrift

von der Schmiede zum Maschinenbau

durchführen, zu dem alle Interessierten ganz herzlich eingeladen sind. Eine Mitgliedschaft im Heimatverein ist keine Bedingung.
Er findet statt am

Samstag, den o7. März 2020, ab 13:oo Uhr
ab Heimatstube Friedewalde, Friedewalder Straße 24

Der Schnatgang ist in der Region ein wiederbelebter seit Jahrhunderten bestehender Brauch der Grenzbegehung. In Friedewalde pflegen wir den diesen bereits so lange, dass wir die Grenzen hinlänglich kennen. Daher wollen wir in diesem Jahr die am 6 Januar 1921 von Schmiedemeister Hans JENZ gegründete heutige

JENZ GmbH – Maschinen- und Fahrzeugbau
in der Wegholmer Str. 14, Petershagen besuchen.

Im Anschluß ist ein gemeinsames Kaffeetrinken geplant, zu dem wir ebenfalls sehr herzlich einladen. Wegen der besseren Planbarkeit wird ausnahmsweise um kurze telefonische Anmeldung unter 05704-1450 oder per Mail christianebenau@t-online.de gebeten.

 

 

Zerschnitten: Wahlgesetz sorgt für Ärger

Die Leser des Mindener Tageblattes konnten unter Lokales aus Minden einen Artikel lesen, der

„Zerschnitten: Das neue Wahlgesetz sorgt für Ärger in Minderheide“ betitelt war. Weiter war zu lesen, dass die Minderheider SPD-Mitglieder mit aller Kraft versucht haben, eine Entscheidung zu verhindern, die im Wahlausschuss fallen soll. Denn ihr Ortsteil ist besonders vom Neuzuschnitt der Wahlbezirke für betroffen.

Wer nun glaubt, davon sei nur der Ortsteil Minderheide im benachbarten Minden betroffen, der irrt leider. Im Juristendeutsch: Der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen hat in einem Urteil umfängliche Ausführungen zur Abweichungsobergrenze des § 4 Abs. 2 Satz 3 KWahlG für die Einteilung der Kommunalwahlbezirke in Höhe von 25 % getroffen, obwohl diese Grenze nicht Gegenstand der Antragstellung war. Nach Auffassung des VerfGH bedarf es einer verfassungskonformen Auslegung „der Regelungen“ zur Einteilung der Wahlbezirke.

Bis zum 29. Februar müssen die Kommunen nun auf dieser Grundlage die neuen Einteilungen hinsichtlich der Wahlbezirke an den Landeswahlleiter melden.

Dazu kommt in Petershagen die Besonderheit, dass auf Antrag der SPD-Fraktion ein Wahlkreis eingespart werden muss.

Die Verwaltung und der dafür zu bildende Wahlausschuss haben versucht, der notwendige Neueinteilung nach folgenden tragenden Erwägungen vorzunehmen:

  1. a) Die räumlichen Zusammenhänge sollen möglichst gewahrt werden (§ 4 Abs. 2 KWahlG).
  2. b) Auf gewachsene Ortsstrukturen soll möglichst Rücksicht genommen werden.
  3. c) Die Abweichung von der durchschnittlichen Einwohner-/Wahlberechtigtenzahl der Wahlbezirke im Wahlgebiet (Mittelwert) soll unter Beachtung des Urteils des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen vom 20.12.2019 – VerfGH 35/19 – im Hinblick auf das Gebot der Bildung möglichst gleich großer Wahlbezirke nicht mehr als 15 % nach oben und unten betragen.

Dieses bedeutet leider auch für die Ortschaft Friedewalde deutliche Veränderungen. Zwar werden die Ortsbürgermeister in Petershagen weiterhin für die jeweilige Ortschaft gewählt, aber die Zusammensetzung des Rates erfolgt besonders auch in Friedewalde über Ortsgrenzen hinweg.

Der Wahlausschuss wird darüber am 25. Februar um 17:oo Uhr in öffentlicher Sitzung endgültig entscheiden. Wer sich vorab informieren will, kann sich im öffentlichen Teil des Ratsinformationssystem unter

https://petershagen.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZfo2KXFnZZrfvHz3wM9F6pI

kundig machen.

Eine ähnliche Situation gab es in Friedewalde bereits schon einmal. Die diesjährige Veränderung ist aber von der Justiz vorgegeben und daher nicht zu ändern. Es bleibt der Apell an die Wählerinnen und Wähler, das zu akzeptieren und trotzdem zur Wahl zu gehen.

Abschiedsgottesdienst

In der evangelischen Kirche in Friedewalde fand am ersten Advent ein besonderer Gottesdienst statt. Unter Mitwirkung zahlreicher Gemeindemitglieder wurden Christiane und Carsten Bölts verabschiedet.

Carsten Bölts, vielen als „der Förster“ bekannt, nimmt eine neue berufliche Herausforderung an und wechselt als Leiter zum Forstamt der Stadt Hameln. Künftig wird er für eintausendzweihundertfünfzig Hektar Stadtforst, einem der größten kommunalen Forstbetriebe in ganz Niedersachsen verantwortlich sein.

Für die Kirchengemeinde ist das ein echter Verlust, denn Familie Bölts hat teilweise mit drei Instrumenten den Posaunenchor in Friedewalde verstärkt. Carsten war darüber hinaus auch immer wieder als Prädikant (Laienprediger) in Friedewalde und vielen Kirchengemeinden in der Umgebung tätig.



Christiane Bölts hat über viele Jahre im Hauskreis mitgewirkt und hat mit diesem oftmals den Gottesdienst mitgestaltet. Oder gemeinsam mit ihrem Mann zur musikalischen Umrahmung beigetragen.



So war es nicht verwunderlich, dass beide im Rahmen der Verabschiedung noch einmal ihr Können als Dank für die vielen Abschiedsworte und Segenswünsche darboten. Der anschließende Stehkaffee gab noch einmal Gelegenheit zur persönlichen Verabschiedung. Aber, wie schon Trude Herr dichtete, „Niemals geht man so ganz“. Schon während des Sommerurlaubs von Pfarrer Salberg wird Carsten Bölts wieder einen Gottesdienst in Friedewalde gestalten.

Und vielleicht wird er ja auch wieder an den nächsten Holztagen auf der Pohlschen Heide mit seinem Hobby Speed-Carving, dem Gestalten von Holz mit der Motorsäge vertreten sein.

Bilder vom Dorfgemeinschaftsfest

Das Dorfgemeinschaftsfest Friedewalde ist nun Geschichte. Als kleine Erinnerung für Interessierte in nah und fern stehen im Internet Bilder bereit.

Unter dem Link

https://drive.google.com/open?id=1T_20_5u65H2nfaPsxxscq-7bp6nVZ02q

können diese angesehen werden.

Sollte jemand Einwände gegen die Veröffentlichung einzelner Bilder haben, reicht eine kurze Mitteilung an christianebenau@t-online.de. Dann werden die Bilder umgehend entfernt.

Der Link wird nach einiger Zeit dekativiert. Also, Bilder gerne herunterladen oder Kontakt aufnehmen, dann werden sie gerne auch zur Verfügung gestellt.

Ausflug des Heimatvereins

Der Heimatverein Friedewalde e.V. möchten die Mitglieder des Heimatvereins, aber auch interessierte Friedewalderinnen und Friedewalder ganz herzlich einladen

Christliche Kunstschätze aus elf Jahrhunderten
im Domschatz Minden, Kleiner Domhof 24, 32423 Minden
zu entdecken.

Wir starten am

Sonntag, dem 29.09.2019 um 12:15 Uhr
ab Heimatstube Friedewalde,
Friedewalder Straße 24

Der Domschatz ist eine Sammlung christlicher Kunst mit überregionaler Bedeutung. Er ist im Bistum Minden seit vielen Jahrhunderten zusammengetragen worden. Eines der ältesten Stücke ist ein bronzener Leuchter aus dem dreizehnten Jahrhundert. Die Ausstellung befindet sich in der neu erbauten Domschatzkammer in unmittelbarer Nähe des Doms. Zum Teil werden die Stücke auch heute noch für Gottesdienste genutzt.

Parkplätze stehen nur beschränkt zur Verfügung, daher wollen wir nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden.

Im Anschluß ist ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Heimatstube geplant, zu dem wir ebenfalls sehr herzlich einladen. Die Kosten für die Führung trägt der Heimatverein, wegen des Kaffeetrinkens bitten wir um kurze Rückmeldung an Karl-Christian Ebenau, christianebenau@t-online.de oder 05704-1450.

Die Erntekrone ist fertig

Friedewalde. War es früher üblich, eine Erntekronen zum Ende der Ernte mit einem Fest zentral auf dem Dorfplatz oder in der Kirche aufzustellen, ging dieser Brauch später auf das kirchliche Erntedankfest am ersten Sonntag im Oktober über. Dabei hat die Erntekrone einen hohen Symbolwert. Wenn man genau hinsieht, gibt es keinen Anfang und kein Ende und die Krone stellt somit ein Zeichen der Ewigkeit dar. Gleichzeitig drückt sie die Naturmächte aus, die wesentlich sind für den Ernteerfolg.

Heute ist es ein wenig anders. In den Jahren, in denen das Friedewalder Dorfgemeinschaftsfest begangen wird, also in der Regel alle drei Jahre, gehört die Erntekrone der Landfrauen zum festen Bestandteil des Kulturabends. Erst später wird sie in der Kirche aufgestellt und findet zum Abschluß ihren Standplatz in der Heimatstube.

So wurde auch in diesem Jahr wieder zunächst das Getreide geschnitten und vorbereitet und dann die Erntekrone gebunden. Immer zehn Ähren werden gebündelt, auf Länge geschnitten und dann an dem Gestell festgebunden. Am Ende kommen dann die Bänder, die der Krone ein festliches Aussehen verleihen.

Dabei ging es wieder fröhlich zu. Rundum eine gelungene Veranstaltung auf dem Hof Heinrich Ruhe in der Kleiriehe, um altes Brauchtum und Handwerk hautnah erleben zu können.

Abgerundet wurde am Schluß mit verschiedenen Getränken und der einen oder anderen Bratwurst.

Altenclub

Was heißt eigentlich „alt sein“?

Was heißt eigentlich „alt sein“? Diese Frage kann der Altenclub Friedewalde-Stemmer unter Leitung von Karin Fabry und ihrer Stellvertreterin Irene Buchmeier schnell beantworten. Getreu dem Leitspruch „Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie man alt ist“ treffen sie sich monatlich im Gemeindesaal in Friedewalde.
Und einmal im Jahr in Stemmer für zwei Stunden in lockerer Runde zum Grillen. Dazu gehören aber auch Geschichten, die vorgetragen werden und eine musikalische Umrahmung. Die bei den Anwesenden gut anzukommen scheint, wie man sieht. Was heißt eigentlich „alt sein“?

 

Umweltfrevel, die zweite

Zum zweiten Mal wurde in der Gemarkung Friedewalde illegal Altreifen entsorgt. Am Dienstag, dem 23. Juli wurde Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau über den Vorfall informiert (siehe auch Bericht im Mindener Tageblatt). Ob der Vorfall mit einer weiteren Tat im Zusammenhang steht, der in der Vorwoche entdeckt wurde, ist derzeit noch nicht bekannt.

Entdeckt wurde die Tat von einem Jagdausübungsberechtigten anläßlich seiner Kontrollfahrt im Revier. Der oder die Täter müssen ortskundig gewesen sein, denn dieses Mal wurden die Reifen in einem Waldstück entsorgt, das zwar verkehrlich gut erreichbar ist, aber in direkter Nähe zu Wohnbebauung liegt und der Verlauf des Waldweges ist auch nicht sofort einsichtig. Dieser wurde mit einem größeren Fahrzeug fast bis zum Ende befahren und die Reifen dann abgekippt.

Das Waldstück, in dem die Reifen nun liegen, steht im Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde Friedewalde, die nun für die Entsorgung aufkommen muss.

Zum Glück haben der, oder die Täter übersehen, dass mehrere Reifen mit Namen gekennzeichnet wurden, so dass die Vermutung naheliegt, dass sie ursprünglich in einem Gewerbebetrieb gelagert wurden.

Da umgehend Anzeige bei der Polizei erstattet wurde, besteht die Hoffnung, dass die Namen dazu führen können, dass diejenigen ermittelt werden, die den Weg zur nahegelegenen Deponie gescheut haben. Hinweise nimmt die nächstgelegene Polizeidienststelle entgegen.

Das Spiel mit den Kugeln

Wer das Mindener Tageblatt vom 23.07.2019 aufmerksam gelesen hat, der weiß, dass es in Friedewalde nun auch offiziell eine Gruppe namens „Pétanque Friedewalde“ gibt. Pétanque ist der Name für eine Sportart, die auch unter Boule bekannt ist. Dabei versuchen zwei Mannschaften, Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher bereits geworfene Zielkugel zu platzieren.

Bevor allerdings die Gruppe mit zwei Teams spielen konnte, war es zunächst notwendig, eine geeignete Spielmöglichkeit zu schaffen.

Vorab mussten die bürokratischen Voraussetzungen geschaffen werden. Glücklicherweise waren sowohl die Stadt Petershagen als auch die Schulleitung der Grundschule Eldagsen-Friedewalde bezüglich des Standortes auf dem Schulgelände sehr entgegenkommend. Die Sparkasse Minden-Lübbecke und die Volksbank Mindener-Land haben großzügig gespendet und der Heimatverein war bereit, als Vertragspartner aufzutreten, solange die Gruppe noch kein eingetragener Verein ist.

Dann konnte die Arbeiten durch eine tatkräftigen Helfergruppe beginnen und ein Bouleplatz von sechs mal fünfzehn Metern hinter dem Schulpavillon in Angriff genommen werden.

Bereits Ende März begannen die Arbeiten mit dem Ausbaggern der Spielfläche. Dann wurden zehn Tonnen Schotter aufgebracht, bewässert und mit einer Walze verdichtet. Nach einer Woche Ruhezeit, in der sich der Schotter setzen musste, wurde die Deckschicht auf der Fläche verteilt. Die zweite Schicht ruhte dann etwa drei Wochen, bevor als letzte Schicht ein Zentimeter feiner Splitt verteilt wurde. Den Abschluss der Arbeiten bildete das Setzen von Rasenkanten und das Verlegen von Gehwegplatten.

An einem Samstag im Juli gab es dann eine offizielle Eröffnungsfeier. Neben Vertretern des Heimatvereins Friedewalde, der Kulturgemeinschaft, der Sparkasse Minden-Lübbecke, des TuS Freya Friedewalde sowie Boulefreunden aus anderen Petershäger Ortsteilen waren auch Interessierte, die die Einladung gelesen hatten, gekommen, um die Bahn kennenzulernen. 

Mit viel Freude und Enthusiasmus rollen die Kugeln jetzt zunächst zu Übungszwecken. Im August, wenn die Bouleliga Petershagen wieder startet, sind auch die Teams aus Friedewalde mit ihrer Anlage dabei. Stilecht in Mannschaftskleidung, die von Araik Penner, Inhaber der Firma AP Parkett & Bodenbeläge GmbH gestiftet wurden. Selbstverständlich können auch Interessierte nach vorheriger Rücksprache die Anlage nutzen, oder zu den Übungsabenden kommen.