Staffelwechsel bei der Jagdgenossenschaft

Gut besucht: Die Versammlung der Jagdgenossenschaft. Fotos: Karl-Christian Ebenau

Eine gut besuchte Genossenschaftsversammlung des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Friedewalde absolvierte eine anspruchsvolle Tagesordnung.


Neben den üblichen Punkten einer Jahreshauptversammlung wie Tätigkeits- und Kassenbericht und Haushaltsverabschiedung gab es in diesem Jahr einige Besonderheiten. Ein im Jahr 2010 für achtzehn Jahre abgeschlossener Pachtvertrag mit der Jägerschaft musste erneuert werden. Nach erheblichen Vorarbeiten und zahlreichen Gesprächen konnte ein neuer Vertrag für neun Jahre mit zukünftig sieben Jagdpächtern von den anwesenden Stimmberechtigten gebilligt werden.


Bei den anschließenden Vorstandwahlen gab es ebenfalls Veränderungen. Der Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern schied nach teilweise jahrzehnterlanger Arbeit aus den Ämtern. Damit waren Veränderungen in der kompletten Führungsriege verbunden. Der neue Vorstand besteht jetzt aus Holger Kruse als Vorsitzendem und den Beisitzern Michael Kruse und Thorsten Weikamp. Unterstützt wird der Vorstand vom Kassierer Uwe Bredemeier und Schriftführer Karl-Christian Ebenau.

Sowohl die Versammlung als auch die Jägerschaft dankte den scheidenden Hermann Traue, Burkhard Nolte-Vinke, Wilhelm Borgmann und Wilhelm Röthemeyer für ihre Arbeit und ihren Einsatz mit kleinen Präsenten.

Schnatgang des Heimatvereins

Liebe Friedewalderinnen, liebe Friedewalder,
liebe Mitglieder des Heimatvereins,

auch in diesem Jahr wollen wir wieder einen Schnatgang
durchführen, zu dem wir alle Interessierten ganz herzlich einladen.

Er findet statt am
Samstag, den o9. März 2019, ab 13:oo Uhr
ab Heimatstube Friedewalde, Friedewalder Straße 24

Der Schnatgang ist in zahlreichen Gemeinden der Region ein wiederbelebter alter oder seit Jahrhunderten bestehender Brauch der Grenzbegehung. In Friedewalde pflegen wir den Brauch bereits so lange, dass wir die Grenzen hinlänglich kennen. Daher wollen wir uns in diesem Jahr der Dorfmitte und den dort ansässigen Unternehmen widmen.


Im Anschluss ist ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Heimatstube geplant, zu dem wir ebenfalls sehr herzlich einladen.

Feldbegehungen der Landwirte

März und Mai: Feldbegehung der Friedewalder Landwirte. Foto: Karl-Christian Ebenau

Friedewalde. Hier die Termine des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Friedewalde bezüglich der Feldbegehungen.

Freitag, 8. März 2019, 14 Uhr

Feldbegehung mit Henning Ehlers (Landwirtschaftskammer NRW) und Jochen Schröder (DOW AgroSciences). Treffpunkt und Abschluss beim Lohnunternehmen Heinrich Kruse, Bohnhorster Weg 16 in Friedewalde

Freitag, 3. Mai 2019, 14 Uhr

Feldbegehung mit Henning Ehlers (Landwirtschaftskammer NRW). Treffpunkt bei Landhandel Christian Kruse, Friedewalder Straße 41 in Friedewalde

Schwierige Terminabstimmung

Friedewalde. Das Jahr 2019 hat kaum begonnen, schon versuchen Aktive ihre geplanten Veranstaltungen zu platzieren. Denn, es gibt eine Reihe von Begebenheiten, für die der jeweils beste Termin gefunden werden soll. Und das ist gar nicht so einfach.

Seit fünfzig Jahren gibt es in Friedewalde ein Dorfgemeinschaftsfest, dass seit langer Zeit mit einem bunten Abend am Samstag und einem Wagenkorso am Sonntag begangen wird. Geplant wurde dieses Fest für den 14. und 15. September 2019. Und der Sonntag war genau der Tag, an dem an der Grundschule Friedewalde der alle zwei Jahre stattfindende Bauernmarkt geplant war.

Glücklicherweise konnte geklärt werden, dass der Bauernmarkt verschoben wird. Dieser findet nun am Sonntag, dem 30. Juni 2019 in der Zeit von 12:oo Uhr bis 17:oo Uhr statt.

Sowohl die Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Friedewalde Elke Buddenbohm als auch die Schulleiterin des Grundschulverbundes Eldagsen-Friedewalde Monika Krause hoffen, dass diese Lösung in Friedewalde Anklang findet.

Denn es reicht nicht, einen Termin für ein Fest festzusetzen, natürlich müssen auch die Friedewalder mitspielen. Denn der Bauernmarkt lebt von der Beteiligung der Vereine und Gruppen, die sich mit Ständen und Attraktionen beteiligen, genauso wie das Dorfgemeinschaftsfest, wo es gilt, den Kulturabend zu gestalten und vielleicht auch einen Festwagen zu schmücken. Obwohl noch lange hin, bittet Elke Buddenbohm, möglichst schon jetzt zu signalisieren, wer sich vorstellen könnte, auch am Wagenkorso teilzunehmen.

Sie wünscht sich eine vorläufige Rückmeldung bis Mitte März.

Auf jeden Fall sollten sich die Friedewalder beide Termin vormerken, um mit ihrem Besuch zu beweisen, dass in Friedewalde sehr wohl etwas läuft und wir uns hinter anderen Orten nicht zu verstecken brauchen.

Da tut sich was….

… in der Heimatstube Friedewalde. Manchem ist aufgefallen, dass ein Firmenfahrzeug vor der Tür gehalten hat.
In der Vergangenheit wurde die Heimatstube des Heimatvereins Friedewalde e.V. nur sporadisch genutzt. Heute, nachdem es keinen geeigneten Versammlungsraum in Friedewalde mehr gibt, bietet der Heimatverein seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich zu treffen.
Sehr schnell ist dann aber deutlich geworden, dass die Nachtspeicherheizung den Anforderungen nicht genügt. In den Wintermonaten sind die Temperaturen oft nicht geeignet, einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten. Dank einer Fördermöglichkeit des Landes NRW stehen nun Mittel zur Verfügung, hier für Abhilfe zu sorgen. So wird in den nächsten Tagen eine zusätzliche Heizmöglichkeit geschaffen, die kurzfristig das Thermometer nach oben bringen kann. Auch eine zusätzliche Außenbeleuchtung wurde bereits installiert, um den Zugang bei Dunkelheit besser auszuleuchten.

Volkstrauertag mit guter Beteiligung

Der Volkstrauertag wurde 1922 durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt.

Damit soll alljährlich ein Zeichen der Solidarität mit den Hinterbliebenen der Gefallenen, aber auch mit Kriegsopfern und Vertriebenen in aller Welt gesetzt werden. Weil Deutschland eine lange Phase des Friedens erlebt hat, gibt es heute nur noch wenige, die sich an den letzten Weltkrieg mit allen seinen Gräueltaten erinnern können.

Umso erfreulicher, dass sich auch in diesem Jahr erneut zahlreiche Friedewalder am Gottesdienst und der anschließenden Gedenkstunde auf dem alten Friedhof beteiligten und den verschiedenen Beiträgen lauschten. Denn, „nur wer sich erinnert, kann für die Zukunft lernen.“ hat schon der ehemalige Bundespräsidenten Roman Herzog ausgeführt.

Chancen der Digitalisierung

Friedewalde. Die Ortschaft Friedewalde beteiligt sich als Modelldorf im Rahmen des Projektes VITAL.NRW an „Land.Digital – Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“. Für die Beteiligung an dem Projekt erhalten wir eine Förderung zum weiteren Ausbau unseres Internetauftrittes. Das Projekt möchten Euch die „Kümmerer“ Jürgen Krüger und Karl-Christian Ebenau näherbringen und gleichzeitig in das Reportermikrofon einweisen, das die Kulturgemeinschaft zur freien Nutzung zur Verfügung stellt. Die Veranstaltung ist am Samstag, 10. November 2018 in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr im Heimathaus Friedewalde. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht notwendig.

 

Jetzt anmelden: Ausflug nach Kalkriese

In diesem Jahr wird der Heimatverein wieder einmal einen größeren Ausflug unternehmen. Dafür hat sich der Vorstand ein besonderes Ziel ausgesucht.

Am Sonntag, 16. September 2018, wollen wir gemeinsam mit Interessierten – nicht nur aus dem Verein – einen

Ausflug nach Kalkriese – zum vermutlichen Ort der Varus-Schlacht unternehmen.

Zum Programm:

  • Abfahrt: 11.30 Uhr ab Grundschule Friedewalde, Kocks Diek 10
  • 13 Uhr Beginn der Busführung über das Gelände, daher auch für wenig geübte Läufer geeignet, danach Besuch im Museum
  • 16 Uhr Kaffeetrinken im Gasthaus Varusschlacht
  • Rückfahrt: ca. 18 Uhr in Friedewalde

Angebot:

• Fahrt mit einem modernen Bremmert-Reisebus
• Busführung über das Ausgrabungsgelände mit Informationen zu den landschaftlichen Besonderheiten und zu ausgesuchten archäologischen Fundstellen
• Eintritt in das Museum mit der Dauerausstellung
• Großes Kaffee- und Kuchengedeck im Gasthaus Varusschlacht

Preis pro Person: 35,00 Euro (für Kinder bis 16 Jahre 10 Euro)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.

Die Anmeldung passiert wie folgt:
35 Euro mit Angabe des eigenen Namens an den Heimatverein Friedewalde e.V., IBAN DE48 4906 0127 0206 7006 00 überweisen.

Anmeldeschluss ist 1. September 2018.

Informationsveranstaltung Datenschutzgrundverordnung

Friedewalde. Die Kulturgemeinschaft Friedewalde führt am 4. Juli 2018 ab 19:oo Uhr eine Informationsveranstaltung zur Datenschutzgrundverordnung durch.

Denn die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wirft für Vereine und Verbände viele Fragen auf. Die Artikel der DS-GVO, sowie die Erwägungsgründen (EG) führen zu neuen Herausforderungen. Das „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“, die „Datenvermeidung und Datensparsamkeit“, die „Zweckbindung“, die „Transparenz“, die „Stärkung der Rechte auf Information“ und das „Recht auf Vergessenwerden“ müssen berücksichtigt werden.

Für Vereine bedeutet die DS-GVO erweiterte Dokumentations- und Nachweispflichten, um der Rechenschaftspflicht des Art. 5 Abs. 2 DS-GVO zu genügen. Zudem nutzen viele Friedewalder/Innen die Möglichkeiten der Internetseite “friedewalde.de” um Bilder und Beiträge zu veröffentliche. Hier ist in besonderem Maße der Datenschutz zu berücksichtigen. Darüber wollen wir informieren und haben die KAI VIEHMEIER CONSULTING GmbH, Sarstedt gewinnen können, ein hochspezialisiertes Beratungshaus im Bereich der Informationssicherheit und des Datenschutzes.

Interessierte, die an der Veranstaltung in der Heimatstube Friedewalde, Friedewalder Straße 24 teilnehmen wollen, werden um Anmeldung unter christianebenau@t-online.de gebeten.

 

Wasserprojekt der ev. Kirche in Tansania

 

Erleichtert: Beim ersten Test läuft das Wasser

Tansania. Die evangelische Kirchengemeinde in Friedewalde beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv an dem Aufbau einer Wasserversorgung in Tansania. Viele Spenden sind aufgebracht worden und in das Projekt geflossen. Dazu nun einmal ein aktueller Bericht aus unserer Patengemeinde.

Oft ist in der letzten Zeit von den Auswirkungen der Klimaveränderungen in Ostafrika zu lesen gewesen. Während große Gebiete z.B. in Äthiopien unter Dürre leiden, ist die Situation in Gemai, wo eine neue Wasserleitung für dieses Dorf am Rande der Usambaraberge gebaut wird, anders gewesen. Hier haben Regenfälle den Beginn der Bauarbeiten herausgezögert.

In Tansania findet die sogenannte „große“ Regenzeit von März bis in den Mai hinein statt. In der Vergangenheit konnten die Bauern mit relativ regelmäßigen Regenfällen rechnen; mittlerweile, so erfuhr ich, regnet es in dieser Zeit seltener, aber dann oft als Starkregen, der die Felder überflutet. Wissenschaftler sagen durch die Erderwärmung auch in der Zukunft für Tansania ein Klima voraus, das in manchen Gebieten zu langanhaltenden Dürren, in anderen Landesteilen aber auch zur stärkeren Intensität von Regenfällen von bis zu 25% führen kann.

Da der Boden im geplanten Baugebiet durch starke Regenfälle durchweicht war, konnten die Ausschachtungsarbeiten für die Gräben, in denen die Wasserrohre verlegt werden, erst am Dienstag nach Ostern beginnen. Die Dorfbewohner heben die Gräben in freiwilliger Arbeit aus; je nach den zeitlichen Möglichkeiten sind immer Dorfbewohner an der Baustelle zu finden, die ausschachten und die Erde transportieren, Wo es nötig ist, werden die Wände der Schächte mit Wellblechtafeln gesichert. Der Wasserbauingenieur, der das Bauprojekt betreut, schickt regelmäßig Berichte und Fotos vom Fortschritt der Arbeiten. Er schreibt zum Beispiel, das bei den Ausgrabungsarbeiten der Schutz der Natur eine wichtige Rolle spielt; das Fällen von Bäumen wird nach Möglichkeit vermieden und auch die Fläche von Feldern so wenig wie möglich beeinträchtigt. Bis zum 12. April waren so bereits 10% der geplanten Rohrleitungen verlegt. Das Gesamtprojekt war, wie der Ingenieur schreibt, bereits zu 35% fortgeschritten – inklusive der Quelleinfassung, des Wassertanks und des Kaufs von 4500m Wasserrohren.

Ende April wurde die nächste Rate von 10.000 Euro nach Tansania überwiesen, nachdem die Abrechnung der vorigen Rate vorlag.

Neben dem Ausschachten der Gräben werden die nächsten Arbeiten, wie der Ingenieur schreibt, die Weiterarbeit an der Instandsetzung des Wassertanks, der noch aus den 70er Jahren stammt, der Anschluss der Rohrleitung und der Bau von Wasserentnahmestellen sein.

Bushäuschen wird abgebaut

Friedewalde. Das Buswartehäuschen am Ende der Straße Diekhoff wird in den nächsten Tagen vom Bauhof der Stadt Petershagen entfernt. Zur Zeit gibt es keine bekannten Nutzer der Haltestelle und die Nachbarn, die in der Vergangenheit Reinigungsarbeiten durchgeführt haben, sind dazu nicht mehr bereit und in der Lage. So bietet es aktuell keinen schönen Anblick und wird daher abgebaut.